Recruiting im Startup: Worauf Gründer und Bewerber achten sollten

20.09.2013 |  Von  |  Allgemein, Organisation
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Startups sehen sich mit besonderen Herausforderungen konfrontiert. Eine davon ist das Recruiting, also die Suche nach geeignetem Personal. Wir haben für Sie die wichtigsten Punkte zusammengetragen, die Gründer und (zukünftige) Mitarbeiter beachten müssen.

Neugründungen sind sehr dynamisch, können im Gegensatz zu Konzernen nicht mit einer vorstrukturierten Umgebung und meist auch nicht mit hohem Gehalt locken. Auch der Werdegang des Einzelnen ist in einem grossen, traditionsreichen Unternehmen viel klarer vorgezeichnet. Dennoch sind Startups sehr attraktiv und haben ihre Vorzüge.



Für Bewerber

Grundsätzlich gilt: Wer offen und flexibel ist und Herausforderungen mag, liegt mit einem Startup genau richtig. Dabei braucht man eine gute Portion Anpassungsfähigkeit, da in den neu gegründeten Betrieben die Stellenprofile noch in der Entwicklung sind, und es meist keine erfahrenen Kollegen gibt, auf die man zurückgreifen kann. Dafür bieten Startups ungeahnte Gestaltungsmöglichkeiten, die in einem Konzern mit eingefahrener Hierarchie in der Regel nicht gegeben sind – das macht sie gerade für junge Absolventen so interessant. Natürlich sollte jeder Interessent die Bereitschaft mitbringen, aus Fehlern zu lernen, denn diese werden gerade in der Anfangsphase eines Unternehmens wahrscheinlich oft passieren.

Überlegen Sie sich als Bewerber jedoch genau, was Sie wirklich für die anvisierte Stelle bzw. das Unternehmen motiviert. Blosse Euphorie, die sich auf ein oder zwei attraktive Schlagworte gründet, kann trügerisch sein. Wichtig ist, dass die Anforderungen wirklich zu Ihren Fähigkeiten passen und Ihnen nicht nach kurzer Zeit die Puste ausgeht.

Wie aber geht man vor, um als Bewerber an das geeignete Startup-Unternehmen zu gelangen? Hier sollte man sich zunächst einmal gründlich informieren. Dafür bieten sich einschlägige Blogs, Netzwerke und Informationsveranstaltungen an. Es schadet auch nicht, sich eine Vielzahl von Stellenbeschreibungen anzusehen, denn hinter ein und derselben Bezeichnung können ganz verschiedene Aufgaben – oder umgekehrt – stecken. Die gehaltvollsten Informationen bekommt man sicherlich im Gespräch mit Freunden: Hier ist die Empfehlung für oder das Abraten von einem Unternehmen in aller Regel authentisch.





Netzwerke sind eine wichtige Quelle für das Startup-Recruiting. (© Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de)

Netzwerke sind eine wichtige Quelle für das Startup-Recruiting. (© Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de)




Für Gründer

Wer ein Startup hochzieht, muss meistens aufs Budget schauen. Die Knauserigkeit sollte jedoch dort ihre Grenzen finden, wo die fachliche Kompetenz des Personals zu leiden beginnt. Unter Umständen ist ein erfahrener Mitarbeiter besser als zwei Praktikanten, auch wenn dieser mehr kostet als jene. Erfahrene Leute bringen zudem auch Ruhe und Konstanz ins Team, zwei Faktoren die einem hoch motivierten Team von „jungen Wilden“ sehr gut tun.

Ein Gründer sollte auch darauf achten, von Anfang an klar und ehrlich über Erwartungen und Perspektiven zu reden. Versprechen Sie nichts, was Sie nicht auch halten können. Nur so werden Sie den Grundstein für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit legen. Unterschätzen Sie auch nicht den Wert eines gut organisierten Recruiting-Prozesses. Es ist sehr ärgerlich, wenn im Anfangs-Chaos eine E-Mail untergeht und dadurch ein guter Bewerber verloren geht. Schlechte Erfahrungen (natürlich genauso auch gute) sprechen sich zudem schnell herum, und man könnte so zusätzliche Probleme beim Recruiting bekommen.

Netzwerke bieten sich im Übrigen für Gründer genauso wie für Bewerber zur Mitarbeitersuche an. Solche Mitarbeiterempfehlungsprogramme bieten glaubwürdige Informationen, da niemand eine Firma bzw. einen Mitarbeiter empfiehlt, von der bzw. dem er nicht überzeugt ist – dies würde ein schlechtes Licht auf denjenigen werfen. Startups können z.B. die vielen studentischen Netzwerk-Organisationen dazu nutzen, Personal zu rekrutieren. Die dort beigetretenen Studenten haben sich oft schon im Rahmen eines Praktikums oder gar einer eigenen Neugründung mit relevanten Themen befasst und können sich dementsprechend auch schnell und effektiv einbringen.



 

Oberstes Bild: © kritiya – Fotolia.com



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