Umsetzung der Rentenreform: Helvetia-Chef Gmür kritisiert SVP und FDP

22.03.2017 |  Von  |  News, Recht, Steuern  | 
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Helvetia-Chef Philipp Gmür kritisiert die vom Parlament beschlossene Altersreform. Die Versicherungsbranche sei „im Regen stehen gelassen“ worden, sagt er in einem Interview mit der „Handelszeitung“.

Insgesamt herrsche bei ihm eine „relative Unzufriedenheit“. Zwar sei erfreulich, dass das Rentenalter für Frauen auf 65 angeglichen und dass der Umwandlungssatz auf 6,0 Prozent gesenkt werde. Hingegen sei es unschön, dass die Einbussen bei den Pensionen in der AHV kompensiert werden und nicht in der zweiten Säule.

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Kosten für freiwillige Aus- und Weiterbildung absetzen?

20.03.2017 |  Von  |  Finanzen, News, Steuern  | 
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Der Bundesrat hat die steuerliche Behandlung berufsorientierter Aus- und Weiterbildung im Hinblick auf das Steuerjahr 2016 vereinheitlicht und damit erheblich vereinfacht. Bisher war Weiterbildung abzugsfähig, Ausbildung hingegen nicht.

Allerdings galt dies nur, wenn die Weiterbildung direkt mit der aktuellen beru ichen Tätigkeit, dem Wiedereinstieg oder einer zwingend notwendigen Umschulung zusammenhing.

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Weltroboterverband IFR widerspricht Bill Gates: Roboter-Steuer ist falsch

27.02.2017 |  Von  |  News, Steuern, Technologie  | 
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Bill Gates möchte mit seiner Roboter-Steuer ein Problem lösen, das in der realen Welt überhaupt nicht existiert. Der Grund: Eine empirische Prüfung der Wirtschaftsdaten und Zukunftsforschung zeigt einen klaren Beschäftigungsanstieg in der Roboter-Bilanz – also das Gegenteil der von Gates befürchteten Jobverluste.

Diese Entwicklung stimmt mit den historischen Erfahrungen technologischer Revolutionen überein. Zuletzt zu sehen war dies bei Computern und Software – beispielsweise von Microsoft – die mit ihrem Siegeszug die Geschäftswelt automatisierten. Den Einsatz von Technologie zu besteuern statt die damit erwirtschafteten Gewinne, wirkt sich zudem negativ auf Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung aus.

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Kritik an USR-III-Kampagne: Führung war nicht vorhanden

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Nach der verlorenen Abstimmung über die Unternehmenssteuerreform (USR) III wird Kritik an der Führung der Pro-Kampagne laut. In einem Interview mit der „Handelszeitung“ sagt Markus Ritter, Präsident des Bauernverbands, nicht einmal ihm als Co-Präsident der Kampagne sei klar gewesen, wer diese eigentlich führe. Operativ sei dies Sache von Gewerbeverband und FDP gewesen. „Aber unklar war, wer strategisch die Fäden in den Händen hält“, sagt der CVP-Nationalrat. Die regionalen Handels- und Gewerbeverbände seien viel zu spät einbezogen worden. Bis Anfang Januar sei in den Regionen „kaum jemand informiert“ gewesen.

Daher sei man auf argumentative Angriffe des gegnerischen Lagers zu schlecht vorbereitet gewesen. Zudem habe das „Herzblut“ gefehlt, moniert Ritter. In der ersten Januarwoche seien die Verantwortlichen alle in den Ferien oder nicht erreichbar gewesen. „Das hat mich verwundert.“

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Ohne Rechtssicherheit keine Investitionen: Ja zur Steuerreform

25.01.2017 |  Von  |  News, Recht, Steuern  | 
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ICC Switzerland unterstützt die Unternehmenssteuerreform III. Sie schafft ein international akzeptiertes Steuersystem und bewahrt die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Schweiz gerade für mobile Geschäftsbereiche internationaler Konzerne. Die Vorlage ist ausgewogen und bringt Rechtssicherheit. Und ohne die vorgesehenen neuen Instrumente verliert die Schweiz gegenüber wichtigen Konkurrenten an Boden.

Die Internationale Handelskammer ICC ist die globale Stimme der Wirtschaft. Sie setzt sich seit bald hundert Jahren für Handel und Investitionen ein. Dazu gehört auch ein attraktives Steuersystem. Aus diesem Grund sieht ICC Switzerland als Schweizerisches Nationalkomitee von ICC die Abstimmung vom 12. Februar als zentrale Weichenstellung für den Unternehmens- und Investitionsstandort Schweiz.

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Unternehmenssteuerreform III – Standortattraktivität steigern, KMU stärken

06.01.2017 |  Von  |  News, Steuern  | 
Unternehmenssteuerreform III – Standortattraktivität steigern, KMU stärken
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Noch im 19. Jahrhundert war die Schweiz das Armenhaus Europas. Im Gegensatz zu anderen Ländern verfügen wir über keine Rohstoffe, die wir aus der Umwelt gewinnen können. Den Wohlstand, den sich unser Land über Generationen erarbeitet hat, ist kein Geschenk des Himmels.

Er ist entstanden durch Innovationen, mutige Unternehmer und vor allem gute staatliche Rahmenbedingungen. Dazu zählt insbesondere ein attraktives Steuerklima, welches international konkurrenzfähig ist. Teil dieser Attraktivität ist ein Steuersystem, das Holding- und Statusfirmen bis anhin in der Schweiz speziell besteuert hat.

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2016 war ein gutes Jahr für Jungunternehmer – wird 2017 noch besser dank Steuerreform III?

01.01.2017 |  Von  |  News, Start-up, Steuern  | 
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Die Schweiz bleibt für Firmengründer attraktiv. Nach der Flaute 2015 hat die Zahl der ins Handelsregister neu eingetragenen Unternehmen 2016 wieder angezogen. Vor allem die Genferseeregion entwickelte sich erneut dynamisch. Dies zeigt die jüngste Erhebung, der auf Online-Firmengründungen spezialisierten STARTUPS.CH.

Und für 2017 ist gar mit einem Boom zu rechnen – sofern das Stimmvolk am 12. Februar ja zur Steuerreform III sagt.

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Schweizer Pensionskassen und die deutsche Finanzverwaltung: Änderung im Überblick

25.11.2016 |  Von  |  News, Steuern  | 
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Im Jahr 2015 hat das oberste deutsche Finanzgericht (Bundesfinanzhof, BFH) die steuerlichen Behandlungen von Schweizer Pensionskassen und eine fast 10 Jahre lange Praxis der deutschen Finanzverwaltung auf den Kopf gestellt.

Die Änderung wirkt sich sowohl für Beiträge in als auch für Leistungen aus einer Schweizer Pensionskasse aus. Hier folgt ein kurzer Überblick.

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Anzeige wegen Steuerbetrug gegen Bündner Immobilieninvestor Remo Stoffel

09.11.2016 |  Von  |  News, Steuern  | 
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Das kantonale Steueramt hat vor wenigen Tagen eine Anzeige wegen Steuerbetrugs gegen den Bündner Immobilieninvestor Remo Stoffel eingereicht. „Die Anzeige ist bei der Oberstaatsanwaltschaft eingegangen, das Verfahren wegen Steuerbetrugs wird durch die Staatsanwaltschaft III geführt“, sagt Medienbeauftragte Corinne Bouvard in der neuesten Ausgabe der „Handelszeitung“.

Die Zürcher Staatsanwaltschaft III ist auf komplexe Wirtschaftsdelikte spezialisiert und hat grosse Fälle wie das Swissair-Grounding oder die Erb-Pleite bearbeitet.

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Liechtenstein will Abgeltungssteuer mit der Schweiz

28.10.2016 |  Von  |  News, Steuern  | 
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Das Fürstentum Liechtenstein lehnt den automatischen Informationsaustausch (AIA) mit der Schweiz ab und schlägt als Alternative eine Abgeltungssteuer vor.

Dies schreibt die „Handelszeitung“ in ihrer neusten Ausgabe. „Wir möchten mit der Schweiz eine Lösung prüfen, die den steuerlichen Bedürfnissen der beiden Partnerstaaten einfacher und direkter Rechnung trägt“, sagt Katja Gey, Chefin der Liechtensteiner Stabsstelle für internationale Finanzplatzfragen.

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