Too big to jail? – Nicht mit dem US-Justizminister

15.05.2014 |  Von  |  News  | 
Too big to jail? – Nicht mit dem US-Justizminister
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Wenn er seine Drohungen wahr macht, könnte es für Schweizer Banken wie die Credit Suisse aus Zürich eng werden. Der US-amerikanische Justizminister Eric Holder will auch Grossbanken bestrafen, wenn sie Beihilfe zur Steuerhinterziehung leisten. Ein „Too big to jail“ werde es unter seiner Amtsführung nicht geben. Firmen oder Einzelpersonen, die der amerikanischen Wirtschaft mit ihren kriminellen Machenschaften Schaden zufügten, stünden nicht über dem Gesetz.

Angelehnt an den Ausdruck „Too big to fail“ („zu gross, um Pleite zu gehen“), der während der Regulierungsdebatten aufkam, sagte Holder, kein Unternehmen und keine Bank sei zu gross für das Gefängnis. Seit einiger Zeit laufen unter Holders Regie Ermittlungen gegen diverse Finanzinstitute. In den nächsten Wochen und Monaten will der Justizminister erste Ergebnisse auf den Tisch legen. Namen nannte er in seiner wöchentlichen Videoansprache nicht, aber Insider gehen davon aus, dass vor allem die schweizerische Credit Suisse sowie BNP Paribas aus Frankreich im Visier der Fahnder stehen.

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Wird Google Glass gefährlich für Unternehmen?

14.05.2014 |  Von  |  News  | 
Wird Google Glass gefährlich für Unternehmen?
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Google auf dem Computer, Google auf dem Handy – und Google auf der Nase? Die Datenbrille Google Glass soll Nutzern dabei helfen, Informationen schneller abzurufen. Gleichzeitig fürchten Kritiker jedoch, dass damit ein Verlust der Privatsphäre einhergehen könnte. Ob auch dieses Projekt des Unternehmens von Erfolg gekrönt sein wird, bleibt daher abzuwarten.

Kein Selbstläufer

Derzeit – allerdings kann sich dies noch ändern, da Glass noch nicht einmal im Handel erhältlich ist – arbeiten die Vorabversionen der Brille nur im Verbund mit einem Smartphone. Dieses wird per Bluetooth mit Glass verbunden, um anschliessend alle Informationen synchronisieren zu können. Das Ziel ist natürlich eindeutig: Wenn wichtige Daten direkt im Sichtfeld des Nutzers eingeblendet werden können, spart dieser sich den Griff in die Hosen- oder Handtasche zum Handy. Der Funktionsumfang der Brille ist dabei bereits jetzt recht beeindruckend.

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Swatch streitet mit Apple um Markenrechte

14.05.2014 |  Von  |  News  | 
Swatch streitet mit Apple um Markenrechte
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Wenn es nach dem Schweizer Uhrenhersteller Swatch geht, sieht ein „i“ aus wie das andere. Und das darf nicht sein! Deshalb geht das Unternehmen derzeit gegen den High-Tech-Konzern Apple vor, um den Namen seiner iSwatch vor der fast gleichlautenden Bezeichnung iWatch der Kalifornier zu schützen. Dabei ist die Apple-Uhr bisher noch gar nicht auf dem Markt.

Es gibt gewisse Parallelen zwischen beiden Firmen. Swatch, mit Sitz im schweizerischen Biel, ist in der Uhrenbranche Marktführer mit einem Umsatz von etwa neun Milliarden Euro pro Jahr. Apple, der Gigant der Technik-Branche aus Cupertino, kam in 2013 auf einen Umsatz von 170 Milliarden Euro. Ausserdem mussten beide Konzerne vor einigen Jahren Abschied von ihren charismatischen Gründern und Chefs nehmen: Nicolas Hayek von Swatch verstarb 2010, ein Jahr später folgte Steve Jobs. An ihre Stelle traten Sohn Nick Hayek bei Swatch sowie Tim Cook, der zuvor für viele Jahre die Nummer 2 bei Apple war.

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Übernimmt Apple Beats Electronics?

13.05.2014 |  Von  |  News  |  1 Kommentar
Übernimmt Apple Beats Electronics?
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Apple kauft möglicherweise Beats Electronics. Für sich genommen ist das keine grosse Neuigkeit, denn grosse Unternehmen kaufen kleinere Firmen in regelmässigen Abständen. Allerdings verbirgt sich gerade hinter dieser Übernahme deutlich mehr als nur ein weiterer Zukauf: Wird Apple langsam „uncool“?

Die Hintergründe

Erwartet hatte den Kauf niemand: Apple mit Firmenleiter Tim Cook am Steuerrad möchte Beats Electronics für 3,2 Milliarden US-Dollar (etwa 2,8 Milliarden Franken) übernehmen. Das wohl bekannteste Produkt des Herstellers dürften die Kopfhörer mit dem kleinen b-Logo sein, die auch als beats by dre bekannt sind. Firmengründer sind der noch immer erfolgreiche Rapper Dr. Dre (der sich jetzt bereits als ersten Milliardär des Hip-Hop bezeichnet) und Jimmy Iovine. Ob Apple diese Kopfhörer einfach übernehmen wird, ist jedoch unklar.

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Letze Chance für Zalando?

12.05.2014 |  Von  |  News  | 
Letze Chance für Zalando?
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Um den Börsengang des deutschen Modehändlers Zalando gibt es seit Monaten Spekulationen. Das Unternehmen selbst hält sich bisher bedeckt. Trotzdem gibt es Anzeichen dafür, dass dieser Plan inzwischen sehr konkret ist.

Offenbar hat das Berliner Start-up inzwischen Investmentbanken beauftragt. Zum Konsortialkreis soll die Schweizer Grossbank Credit Suisse gehören, auch Goldman Sachs und Morgan Stanley sind in dieser Hinsicht im Gespräch.

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G7-Staaten wollen Energie-Allianz für mehr Unabhängigkeit von Russland

12.05.2014 |  Von  |  Energieversorgung, News  | 
G7-Staaten wollen Energie-Allianz für mehr Unabhängigkeit von Russland
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Die Krise in der Ukraine ist nicht nur eine politische. Sie wirft auch Fragen nach einer gesicherten Energieversorgung in Europa auf, denn viele Staaten sind abhängig von den Gaslieferungen aus Russland. Anfang der Woche kamen die Energieminister der G7 in Rom zu einem Sondertreffen zusammen und vereinbarten einen 13-Punkte-Plan.

Die G7-Staaten – Deutschland, Frankreich, Italien, Grossbritannien, Japan, Kanada und USA – wollen die Abhängigkeit mit mehr Flüssiggas-Importen, mehr Pipelines und neuen Gasspeichern verringern. Allen Beteiligten ist allerdings klar, dass Änderungen nur mittel- und langfristig wirksam werden können. Die USA beispielsweise werden frühestens um 2020 in der Lage sein, ihre Exporte von Flüssiggas auszubauen. Im Hinblick auf die aktuelle Krise zwischen Russland und den anderen Wirtschaftsmächten wegen der Vorgänge in der Ukraine wird es keine schnelle Lösung der Versorgungsprobleme geben.

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Gute Perspektiven für den Schweizer Arbeitsmarkt

11.05.2014 |  Von  |  News  | 
Gute Perspektiven für den Schweizer Arbeitsmarkt
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Kürzlich sind die aktuellen Beschäftigungsstatistiken für die Schweiz erschienen. Sie zeigen generell ein positives Bild. Der Abbau der Arbeitslosigkeit folgt dabei dem gewohnten saisonalen Muster. Nach Ansicht von Experten sind auf dem Arbeitsmarkt keine grösseren Bewegungen zu erwarten. Trotzdem gilt: In der Schweiz ist es derzeit leichter, eine Stelle zu behalten, als einen neuen Arbeitsplatz zu finden. Vor allem gilt dies für ältere Arbeitnehmer, obwohl auch diese sich derzeit auf dem Arbeitsmarkt sehr gut behaupten.

Dank des milden Frühlingswetters hatte der Schweizer Arbeitsmarkt im April eine spürbare Belebung zu verzeichnen. Im Vergleich zum Vormonat waren bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren 5759 Personen weniger arbeitslos gemeldet. Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) meldete im April 2014 eine Arbeitslosenquote von 3,2 % respektive 137’087 Arbeitslose.

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Sawiris will seine Schweizer Hotels besser auslasten

11.05.2014 |  Von  |  News  | 
Sawiris will seine Schweizer Hotels besser auslasten
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Der ägyptische Milliardär Samih Sawiris investiert in das deutsche Touristikunternehmen FTI. Damit will er den Umsatz seiner eigenen Ferienresorts steigern. Betroffen sind auch Schweizer Hotels.

Mit wie viel Sawiris einsteigen wird, ist bisher noch unklar. Im Gespräch sind 25 bis 35 Prozent. Der superreiche Ägypter verwirklicht derzeit im Skiort Andermatt mit seiner Entwicklungsfirma Orascom Development Holding (ODH) das grösste Tourismusprojekt der Schweiz.

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Amazon und Microsoft – und warum beide Unternehmen unter schwachen Gewinnen leiden

09.05.2014 |  Von  |  News  | 
Amazon und Microsoft – und warum beide Unternehmen unter schwachen Gewinnen leiden
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Microsoft und Amazon, zwei Schwergewichte der IT-Branche, melden stagnierende Gewinne oder gar Rückgänge. Aber geht es den beiden Unternehmen tatsächlich schlecht – oder steckt dahinter einfaches Kalkül? Sehen wir uns die Situation in einem Artikel an, der zeigt, dass Umsatz um jeden Preis nicht immer die einzige Lösung ist.

Expansion als oberste Priorität

Amazon und sein Chef Jeff Bezos hielten schon immer einen sehr klaren Kurs, wenn es um Gewinne geht: Geld hat an sich doch gar keinen Wert, wozu also grosse Mengen davon anhäufen? Aus diesem Grund fährt das Unternehmen seit seiner Gründung im letzten Jahrtausend einen strammen Expansionskurs, von welchem Bezos offenbar auch nicht abrücken möchte. Im ersten Quartal resultierte daraus ein deutliches Plus im Umsatz, ohne dass davon jedoch ein grosser Gewinn übrigblieb.

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Die Google-Glass-Markteinführung. Oder: Wie viele Fehler kann man machen?

08.05.2014 |  Von  |  News  | 
Die Google-Glass-Markteinführung. Oder: Wie viele Fehler kann man machen?
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Die digital vernetzte Brille Google Glass ist für viele Technik-Freaks die nächste grosse Sache. In Sachen mobile Online-Geräte scheint sie für eine neue Ära zu stehen, in der Mensch und Maschine immer organischer verzahnt sind. Eine „Brille“, die (auf Wunsch umgebungs- und kontextrelevante) Daten in Text und Bild auf einen virtuelles Display unmittelbar vor die Augen projiziert und sprachsensibel gesteuert wird: Was kann da noch schiefgehen? Muss diese Erfindung nicht zwangsläufig die gesamte Industrie verändern – und dann noch gesteuert von einem der momentan global erfolgreichsten Informations- und Big-Data-Unternehmen?

Momentan schaut es eher nach dem Gegenteil aus. Für viele ist Google Glass genau wie die Google-Drohnen der Inbegriff einer schönen neuen Welt, die Menschen endgültig zu autistischen,von Maschinen gesteuerten Cyborgs macht. Umfragen haben ergeben, dass Amerikaner durchschnittlich ziemlich entschieden anti Google Glass eingestellt sind: Sie misstrauen der Technologie und ihren Möglichkeiten.

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