Preisgestaltung für Existenzgründer 2: Der Produktionsbetrieb

23.02.2014 |  Von  |  Finanzen, Organisation, Selbstmanagement  | 
Preisgestaltung für Existenzgründer 2: Der Produktionsbetrieb
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Nachdem wir uns im ersten Teil der Reihe Preisgestaltung für Existenzgründer dem Handel gewidmet haben, schauen wir jetzt in den weitaus komplexeren Bereich der Produktionsbetriebe. Hier sind bei der Preisgestaltung vom Existenzgründer nicht wesentlich andere, aber weitaus detailliertere Betrachtungen bezüglich der Preise für produzierte Wirtschaftsgüter anzustellen.

Produktionsbetriebe sind aufwändige Komplexe

In der Regel besteht ein Produktionsbetrieb aus mehreren Abteilungen von der Produktion über das Lager bis hin zur Verwaltung. Massgeblich wichtig für die Produktion selbst sind die Produktionsarbeiter, Produktionsanlagen und eventuell notwendige Bereiche der Zuarbeit. Dazu gesellen sich Abteilungen für die Produktentwicklung, das Marketing, den Versand und die Verwaltung. Hier entstehen Kosten, die letztlich neben den reinen Materialkosten mit in die Preisgestaltung einbezogen werden müssen.

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Löhne und Gehälter sinnvoll ausgestalten

23.02.2014 |  Von  |  Allgemein, Finanzen, Organisation  | 
Löhne und Gehälter sinnvoll ausgestalten
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Allmählich schiessen sich die Bevölkerung, Gewerkschaften und Unternehmen auf die im Mai stattfindende Volksabstimmung zum Mindestlohn von 22 Franken ein. Zunehmend hörbarer und auch sichtbarer rühren Gewerkschaften und Arbeitnehmervertretungen die Werbetrommel, während die Wirtschaft oftmals den warnenden Zeigefinger hebt.

Dabei geht es nicht wirklich um die Zahl 22, sondern vielmehr darum, wie Löhne und Gehälter sinnvoll auszugestalten sind. Angesichts dieser Diskussion lohnt es, den Sinn von Arbeit und den Wert von Geld noch einmal neu zu hinterfragen.

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Mindestlohn – eine Rechnung, die aufgeht

19.02.2014 |  Von  |  Allgemein, Finanzen  | 
Mindestlohn – eine Rechnung, die aufgeht
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Im Mai wird es wieder einmal spannend. Dann nämlich entscheidet das Schweizer Wahlvolk darüber, ob ein Mindestlohn von 22 Franken die Stunde obligat wird. Während die einen noch feilschen und andere schon frohlocken, schauen wir hinter die Kulissen einer Mindestlohnregelung, die auch nach der Verabschiedung immer noch drei Jahre Zeit zur Umsetzung bekommt.

Was ist die Produktivkraft Mensch wert?

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Einkommensscheren: Ist unsere Partnerwahl der Grund dafür?

17.02.2014 |  Von  |  Finanzen, Organisation  | 
Einkommensscheren: Ist unsere Partnerwahl der Grund dafür?
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Der US-amerikanische Wirtschaftswissenschaftler Jeremy Greenwood und sein Team haben an der Universität Pennsylvania eine spannende Berechnung durchgeführt. Wenn alle Amerikaner plötzlich aufhören würden, ihre Partner individuell zu wählen, sondern diese durch einen Zufallsgenerator zugeteilt bekämen, würde sich die Ungleichheit der Haushaltseinkommen in den USA auf einen Schlag um etwa 20 Prozent vermindern. Die US-amerikanische Einkommensschere fiele damit auf das Niveau vom Beginn der 1960er Jahre zurück.

Die Ergebnisse ihrer Recherchen haben die vier Forscher jetzt in einem Aufsatz auf dem Online-Portal des „National Bureau of Economic Research“ publiziert. Ihre These: Die Veränderung der Kriterien, nach denen Männer und Frauen ihre Ehe- und Lebenspartner wählen, ist ein wichtiger Grund für wachsende soziale Ungleichheit. Die meisten Menschen ziehen ausschliesslich Partner in Betracht, die ihnen selbst in ihrem sozialen Status, ihrer Ausbildung sowie ihrem Einkommen ähneln. Zumindest in den oberen sozialen Schichten resultiert daraus auch eine Verdopplung des vorhandenen Wohlstands.

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Murks mit Methode – Geplante Obsoleszenz als Triebfeder der Wirtschaft

16.02.2014 |  Von  |  Allgemein, Finanzen  | 
Murks mit Methode – Geplante Obsoleszenz als Triebfeder der Wirtschaft
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Wenn ältere Generationen behaupten „Früher war alles besser!“ haben sie gar nicht so unrecht – zumindest was die Haltbarkeit von Gebrauchs- und Alltagsgegenständen betrifft. Sowohl die Kleidungsstücke und Möbel als auch die Bauwerke und technischen Gerätschaften vergangener Jahrzehnte scheinen wesentlich langlebiger zu sein als die Erzeugnisse aus heutiger Produktion. Täuscht dieser Eindruck oder steckt wirklich etwas dahinter?

Abgesehen davon, dass manche der genannten Artikel einfach nur pfleglicher behandelt worden sind als ihre heute in Gebrauch befindlichen Nachfolger, gibt es in modernen Fertigungsprozessen tatsächlich einen Faktor, der frühzeitigen Verschleiss begünstigt: die „geplante Obsoleszenz“. Hinter diesem Begriff verbirgt sich die gezielt herbeigeführte Abnutzung eines Produktes oder eines seiner Bauteile. Das Wort leitet sich vom lateinischen „obsolescere“ ab, was soviel wie „alt werden“, oder „an Wert verlieren“ bedeutet. Im Gegensatz zu Schäden, die durch unsachgemässen Gebrauch, mangelnde Pflege und ähnliche Umstände entstehen, lässt sich der Verschleiss von obsoleten Produkten nicht oder nur sehr bedingt vermeiden.

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Wenn der Kunde nicht zahlt

10.02.2014 |  Von  |  Finanzen, Organisation  |  1 Kommentar
Wenn der Kunde nicht zahlt
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Jahr für Jahr entstehen grossen und kleinen Unternehmen, aber auch Freiberuflern und anderen Einzelkämpfern Zahlungsausfälle in nicht unbeträchtlicher Höhe. Während im Einzelfall nur frustrierende Erfahrungen bleiben, können in anderen Fällen ganze Unternehmen scheitern, wenn Kunden nicht oder nicht rechtzeitig zahlen.

Wenn der Kunde die Zahlung verweigert, gilt es zum einen, einen kühlen Kopf zu bewahren, und zum anderen, die rechtlichen Mittel konsequent auszuschöpfen. Dennoch passiert es immer wieder, dass Leistungen nicht bezahlt werden, da die Leistungsempfänger selbst oftmals pleite sind. Sorgen Sie von Beginn an dafür, dass bereits bei der Auftragsannahme Sicherheiten bestehen, Rechnungen in einem überschaubaren Zeitraum bezahlt werden, und schaffen Sie klare Abläufe, wenn Kunden Ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen.

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Was Sie zu Spesen und Spesenreglementen wissen sollten

08.02.2014 |  Von  |  Allgemein, Finanzen  | 
Was Sie zu Spesen und Spesenreglementen wissen sollten
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Die Abgrenzung zwischen Lohn und Spesen stellt die Praxis immer wieder vor schwierige Fragen. Gleichzeitig bestehen mit genehmigten Spesenreglementen interessante Möglichkeiten einer steueroptimalen Ausgestaltung. Im Folgenden haben wir für Sie die wichtigsten Überlegungen zum Thema zusammengestellt.

Welche Vorgaben existieren zum Thema Spesen?

Schon lange gilt der Grundsatz, dass echte geschäftliche Auslagen, die einem Arbeitnehmer durch die Verrichtung seiner Arbeit entstehen, als Spesen ohne Einkommenssteuer- und Sozialversicherungsfolgen vergütet werden können. Gleichzeitig ist die Entschädigung für die geleistete Arbeit steuerbar und sozialversicherungspflichtig, egal ob diese als Barlohn oder als Sachleistung vergütet wird.

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Durch Schulden Steuern sparen?

07.02.2014 |  Von  |  Allgemein, Finanzen  | 
Durch Schulden Steuern sparen?
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Nur um der Steuern willen Schulden zu machen, hat natürlich keinen Sinn. Mehr auszugeben als einzunehmen, um keine Vermögenssteuern zahlen zu müssen, ist nicht zu empfehlen. Wer trotzdem Schulden macht – meistens handelt es sich dabei um Konsumkredite – kann seine Schuldzinsen vom Einkommen abziehen.

Ein Geschäft macht man in aller Regel trotzdem nicht. Die hohen Zinsen, teilweise bis 18%, müssen auch verdient werden. Sie führen dazu, dass ein Konsumgegenstand auf Kredit gekauft, 30–60% teurer zu stehen kommt als wenn man ihn sofort bezahlt. Auch wenn berücksichtigt wird, dass die Zinsen von der Einkommenssteuer abgezogen werden können, verbleibt immer noch ein Verteuerungsfaktor gegenüber dem Barkauf von 20–40%.

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Wer ist Aktionär? Ab und zu eine schwierige Frage … (Teil 2)

Wer ist Aktionär? Ab und zu eine schwierige Frage … (Teil 2)
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Das grösste Risiko von Inhaberaktien besteht in der Verkörperung sämtlicher Aktionärsrechte durch ein anonymes Stück Papier. Es ist damit zwingend erforderlich, dass dieses sicher und vor Diebstahl geschützt aufbewahrt wird. Wir haben in der Praxis schon einige Fälle erlebt, in denen erbitterte Gerichtsverfahren über den mutmasslichen Diebstahl und das Eigentum an Inhaberaktien geführwurden.

Aus Sicht der Aktiengesellschaft sind diese zwar nicht relevant, da der jeweilige Inhaber des Papiers als Aktionär gilt, aber dennoch können durch gerichtliche Sperren die Entscheidungsprozesse der Gesellschaft lange Zeit blockiert sein. Nicht besser ist die Situation, wenn ein Aktienzertifikat verloren geht.

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Wer ist Aktionär? Ab und zu eine schwierige Frage … (Teil 1)

Wer ist Aktionär? Ab und zu eine schwierige Frage … (Teil 1)
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Bei der Gründung einer Gesellschaft gehören umfassende Überlegungen zur optimalen Rechtsform (Personengesellschaft oder GmbH/AG) zum Standardrepertoire jedes guten Treuhänders. Eher wenig Beachtung findet hingegen die Frage, in welcher Form das Kapital einer Aktiengesellschaft gehalten werden soll.

Die rudimentären Überlegungen dazu basieren nur zu oft auf Illusionen aus längst vergangenen Zeiten. In der Praxis sind wir aber auch hier immer wieder mit tückischen Konstellationen und daraus resultierenden Streitigkeiten konfrontiert. Im Folg enden finden Sie deshalb die wichtigsten Gedanken dazu:

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