TwingTec produziert Strom mit Drachen – sieht so die Zukunft für Ökostrom aus?

11.09.2014 |  Von  |  Energieversorgung, Organisation  | 
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Die Möglichkeit, auf alternative Weise Strom zu erzeugen, wird immer wichtiger. Die Firma TwingTec hat nun eine innovative Methode entwickelt und produziert Energie mit Lenkdrachen. Vor allem die Tatsache, dass dies weitaus günstiger ist als durch Windkraftwerke mag erstaunen.

Spezielle Form der Windenergienutzung

Bei der Präsentation fallen Begriffe wie Leichtbautragstruktur und Tensairity Technologie, die vermutlich weniger bekannt sind. Im Prinzip geht es darum, dass diese Technologie vor allem dazu genutzt wird, leichte Dächer und Brücken zu bauen. Warum also diese Methode nicht auch dazu nutzen, Flugobjekte zu entwerfen? Das Material ist das Gleiche wie bei traditionellen Modellen zum Drachenfliegen, nur ist es stabiler.

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Teure Energieimporte in die Schweiz

07.07.2014 |  Von  |  Dienstleistungen, Energieversorgung  | 
Teure Energieimporte in die Schweiz
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Die Schweiz deckt 80 % ihres Energiebedarfs durch Importe aus dem Ausland. Ohne fossile Energieträger, Treibstoffe, Uran und importierten Strom käme das Leben hierzulande fast völlig zum Erliegen. Aus volkswirtschaftlicher ebenso wie aus ökologischer Sicht ist eine Kurskorrektur in der Schweizer Energiepolitik längst überfällig. In Politik und Wirtschaft stösst diese Auffassung allerdings auf Skepsis.

Eine aktuelle Studie der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) nennt Zahlen: Für Energieimporte zahlt die Schweiz pro Jahr 12,9 Milliarden Franken – etwa ein Fünftel des gesamten Bundesbudgets für 2014 in Höhe von 66 Milliarden Franken. Auf jede Schweizerin und jeden Schweizer entfallen pro Jahr Energieimporte von 1622 Franken. Auftraggeber der Untersuchung ist die Schweizerische Energie-Stiftung (SES). Die Energieexperten wollen mit den Daten Belege dafür präsentieren, dass die Schweiz von einer Energiewende volkswirtschaftlich in hohem Masse profitieren würde.

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G7-Staaten wollen Energie-Allianz für mehr Unabhängigkeit von Russland

12.05.2014 |  Von  |  Energieversorgung, News  | 
G7-Staaten wollen Energie-Allianz für mehr Unabhängigkeit von Russland
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Die Krise in der Ukraine ist nicht nur eine politische. Sie wirft auch Fragen nach einer gesicherten Energieversorgung in Europa auf, denn viele Staaten sind abhängig von den Gaslieferungen aus Russland. Anfang der Woche kamen die Energieminister der G7 in Rom zu einem Sondertreffen zusammen und vereinbarten einen 13-Punkte-Plan.

Die G7-Staaten – Deutschland, Frankreich, Italien, Grossbritannien, Japan, Kanada und USA – wollen die Abhängigkeit mit mehr Flüssiggas-Importen, mehr Pipelines und neuen Gasspeichern verringern. Allen Beteiligten ist allerdings klar, dass Änderungen nur mittel- und langfristig wirksam werden können. Die USA beispielsweise werden frühestens um 2020 in der Lage sein, ihre Exporte von Flüssiggas auszubauen. Im Hinblick auf die aktuelle Krise zwischen Russland und den anderen Wirtschaftsmächten wegen der Vorgänge in der Ukraine wird es keine schnelle Lösung der Versorgungsprobleme geben.

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