Wie Sonnenwärme zu Sprit wird

08.07.2016 |  Von  |  Energieversorgung, News, Wissenschaft  | 
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Die Sonne erscheint uns als praktisch unerschöpfliche Energiequelle. Schade, dass so viel von der Sonnenwärme „nutzlos“ verpufft. Wie sinnvoll wäre es, wenn man sie unmittelbar speichern und bei Bedarf abrufen könnte. Forscher des Paul Scherrer Instituts (PSI) haben jetzt einen chemischen Prozess vorgestellt, mit dem die Speicherung gelingt und sich hochenergetische Treibstoffe herstellen lassen.

Der neue Ansatz funktioniere nach einem ganz ähnlichen Prinzip wie das der Solarkraftwerke, so Ivo Alxneit, Chemiker am Labor für Solartechnik des PSI. „Damit lässt sich die Sonnenenergie in Form chemischer Bindungen speichern. Das ist einfacher als Strom zu speichern.“ Alxneit und seine Kollegen setzen Wärme ein, um bestimmte chemische Prozesse anzuregen, die erst bei sehr hohen Temperaturen von über 1.000 Grad Celsius ablaufen. Für die benötigte Hitze kann eines Tages die Sonnenenergie genutzt werden.

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Weitere Öffnung des Strommarktes verschoben

05.05.2016 |  Von  |  Energieversorgung, News  | 
Weitere Öffnung des Strommarktes verschoben
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Der Verband Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen VSE hat die Absicht des Bundesrates, die vollständige Öffnung des Strommarktes zu verschieben, zur Kenntnis genommen.

Der Schritt ist nachvollziehbar und kommt nicht überraschend. Denn Bundesrätin Doris Leuthard hatte bereits Anfang Jahr am Schweizerischen Stromkongress in Bern durchblicken lassen, im Moment bestehe keine Notwendigkeit, den zweiten Schritt der Marktöffnung zu forcieren – nicht zuletzt auch aufgrund des blockierten bilateralen Stromabkommens mit der EU.

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Importverbot für schmutzigen Strom aus Deutschland

14.04.2016 |  Von  |  Energieversorgung, News  | 
Importverbot für schmutzigen Strom aus Deutschland
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Die Deutschschweizer Bevölkerung fordert, dass der Bund einen Verkauf schweizerischer Wasserkraftwerke ins Ausland verhindern soll – obwohl sie die Schuld, dass es den Schweizer Stromkonzernen schlecht geht, zu einem beträchtlichen Teil bei deren Management sieht.

Ausserdem soll die Regierung in Bern den Import von schmutzigem Strom aus deutschen Braunkohlekraftwerken verbieten. Eine staatliche Auffanggesellschaft für AKW lehnen die Befragten hingegen ab. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Zürcher Online-Markt- und Meinungsforschungsinstitutes Marketagent.com Schweiz AG.

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Alte Abnahmeverträge: 300 Mio. Verlust pro Jahr für Stromkonzerne

22.03.2016 |  Von  |  Energieversorgung, News  | 
Alte Abnahmeverträge: 300 Mio. Verlust pro Jahr für Stromkonzerne
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Jährlich beziehen die Stromversorger der Schweiz ein Stromvolumen von vier bis fünf Atomkraftwerken der Ausführung Mühleberg aus Frankreich. Grund dafür sind geschlossene Abnahmeverträge aus dem letzten Millennium.

Allerdings ist dieser Strom inzwischen um ein Vielfaches teurer als der an den Börsen gehandelte Strom.

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Sonnenenergie lädt Wärmeboiler: EKZ starten Pilotprojekt

18.02.2016 |  Von  |  Energieversorgung, News, Studien  | 
Sonnenenergie lädt Wärmeboiler: EKZ starten Pilotprojekt
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Die zunehmende Integration erneuerbarer Energien ins Stromnetz ist ein Schlüsselfaktor der Energiezukunft. Die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ), die ETH Zürich und Landis+Gyr gehen diese Herausforderung in einem neuen Pilotprojekt gemeinsam an. In Rickenbach-Sulz erproben sie, wie man Solarenergie in Wärmeboilern speichern kann.

Die unregelmässig produzierte Solarenergie stellt das Stromnetz vor Herausforderungen. Speichermöglichkeiten in einem intelligenten Stromnetz sind deshalb ein Schlüsselfaktor der Energiezukunft. Sonnenenergie sollte vorwiegend dort, wo sie lokal produziert wird, verbraucht respektive gespeichert werden – zum Beispiel in Wärmepumpen, Ladestationen von Elektroautos, Batterien oder Wärmeboilern.

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WEF-Studie: Schwellenländer müssen mehr in Energie investieren

20.01.2016 |  Von  |  Energieversorgung, News  | 
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Die Schwellenländer mit schnell wachsenden Volkswirtschaften müssen ihre Energieinvestitionen in den nächsten 25 Jahren verdoppeln, sonst können sie ihren Energiehunger nicht stillen.

Nach Berechnungen der internationalen Managementberatung Bain & Company und dem Weltwirtschaftsforum (WEF) werden diese Investitionen das Doppelte derjenigen in den OECD-Staaten erreichen.

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Bestseller für Baukompetenz: Schweizer Energiefachbuch 2016

08.12.2015 |  Von  |  Energieversorgung, News  | 
Bestseller für Baukompetenz: Schweizer Energiefachbuch 2016
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Was zeichnet zukunftsfähige Gebäudekomplexe aus? Womit meistert die Bauwirtschaft den steigenden Termin-, Qualitäts- und Kostendruck? Wie wird die Architektur noch umweltgerechter? Diese und viele weitere Fragen behandeln die Autoren im Schweizer Energiefachbuch 2016.

Der jährliche Bestseller für Baukompetenz erscheint bereits zum 33. Mal. Dennoch gibt es eine Premiere zu feiern – mit der ersten Ausgabe, die auch als App publiziert wird.

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Deutschland: Nicht-KMU müssen jetzt Energieaudits durchführen

12.05.2015 |  Von  |  Energieversorgung, News  | 
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In Deutschland ist am 15. April 2015 das neue „Gesetz über Energiedienstleistungen und andere 
Energieeffizienzmassnahmen, kurz EDL-G, in Kraft getreten.

Der Druck auf Nicht-KMUs wächst damit enorm. Sie müssen bis zum 5. Dezember 2015 Energieaudits durchführen. Viele Unternehmen sind unsicher, ob sie aktiv werden müssen.

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Es geht langsam voran mit der Windenergie

02.12.2014 |  Von  |  Dienstleistungen, Energieversorgung  | 
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Für die Erzeugung von Strom gibt es viele Alternativen: Um Atommeiler oder Kohlekraftwerke vom Netz nehmen zu können, könnten sie zum Beispiel durch Solaranlagen oder Windräder ersetzt werden. Windkraftanlagen verwenden keine fossilen Brennstoffe, sondern setzen den Wind in Bewegung und elektrische Energie um. Allerdings ist auch bei diesem System der Energieerzeugung fraglich, ob die Bauten eine positive Energiebilanz haben, welche ökologischen Probleme sich stellen und ob sie von den Menschen angenommen werden.

Die Gruppierung von mehreren Windrädern zu einem Windpark gilt als sinnvoll. Der Standort spielt dabei eine herausragende Rolle. Denn bei grossem Windaufkommen über das ganze Jahr kann eine beträchtliche Energiemenge produziert werden. Wenn der erzeugte Strom nicht in das nationale Stromnetz eingespeist werden soll, sondern nur der Versorgung einer Gemeinde oder eines Haushalts dient, reicht meist auch ein einzelnes Windrad, das es in unterschiedlichen Grössen gibt. Dann müssen nur noch die Genehmigungen eingeholt werden, die Finanzierung muss stehen und ein windiger Standort gefunden werden, auf dem ein sicheres Fundament gebaut werden kann – und die Stromernte kann beginnen.

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