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Denkfallen vermeiden

12.11.2014 |  Von  |  Organisation  | 
Denkfallen vermeiden
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An jedem Tag trifft der durchschnittliche Mensch in etwa 20’000 Entscheidungen. Eine wahrlich gigantische Zahl, die uns (zum Glück) nicht ständig bewusst wird. Ein Grossteil dieser Entscheidungen fällt unterbewusst oder aus rein natürlichem Antrieb. Die Masse solcher Entscheidungen sind in ihren Auswirkungen ohne gravierende Folgen und beschäftigen sich eher mit trivialen Dingen wie den Alltäglichkeiten der eigenen Lebensorganisation oder dem Entschluss, bei Ampelgrün nach einer Rotphase wieder anzufahren. Dinge also, die unser Leben zumeist nicht nachhaltig beeinflussen.

Schwieriger wird es da schon bei den bewussten Entscheidungen vor allem solchen, die das Leben an sich oder Abläufe im Job betreffen. Hier tauchen viele Entscheidungsfallen auf, in die nicht nur einfache Gemüter, sondern auch die grossen Wirtschaftslenker unserer Zeit tappen.

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Nachhaltigkeit kontra Wachstum!?

10.11.2014 |  Von  |  Organisation  | 
Nachhaltigkeit kontra Wachstum!?
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Ausrufezeichen, Fragezeichen. Allein diese Konstellation in der Überschrift zeigt schon, wie umstritten eine neue Herangehensweise an die wirtschaftlichen und ökonomiepolitischen Rahmenbedingungen der weltweiten Gesamtwirtschaft im 21. Jahrhundert ist. Kapitalismus ist auf Wachstum ausgerichtet, unter Einsatz aller verfügbaren Mittel. Neben den rein wirtschaftlichen und politischen Möglichkeiten gehört zu diesen Mitteln des Wachstums auch der Krieg – nach wie vor.

Wachstum wird vor allem in der Wirtschaft definiert als eine Anwachsen von Umsatz und Profit, Steigerung der Einflussmöglichkeiten selbst bis in den politischen Sektor hinein, Wachstum der Märkte mit allen gegebenen Mitteln und letztlich der Ausnutzung auch der wissenschaftlich-technischen Errungenschaften. Von Nachhaltigkeit wird zwar gern und viel gesprochen, umgesetzt werden solche Bestrebungen jedoch gar nicht oder oftmals nur halbherzig.

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Wie viel Vernetzung braucht der Erfolg?

05.11.2014 |  Von  |  Kommunikation  | 
Wie viel Vernetzung braucht der Erfolg?
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Ein gut ausgebautes und dichtes Netz an Kontakten gehört für viele Manager zu Ihrem Erfolgsgeheimnis. Das lässt den Schluss zu, dass nur erfolgreich sein kann, wer breit aufgestellt ist und quasi mit Hinz und Kunz vernetzt ist. Ob dabei Hinz oder Kunz wirklich die richtigen Kontakte für den wirklichen Erfolg sind, bleibt da weniger interessant.

Immerhin gilt bei der Vernetzung oftmals die Weisheit: „Ich kenne einen, der kennt einen, der einen kennt.“ Ist das grosse Wirrwarr an toten und lebendigen Kontakten wirklich der Schlüssel zum Erfolg? Wir stellen die Fragen.

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Die Unternehmenskultur ist nicht allein Chefsache

04.11.2014 |  Von  |  Organisation  | 
Die Unternehmenskultur ist nicht allein Chefsache
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Alle reden davon, kaum einer weiss, was sie wirklich ist – die Unternehmenskultur. Eines gleich vorab: Die Unternehmenskultur kann nicht angeordnet werden, es gibt dafür kein Patentrezept und auch Hochglanzbroschüren, tolle Webauftritte und vollmundige Erklärungen können eine bestehende Unternehmenskultur kaum widerspiegeln oder prägen.

Die Kultur des Arbeitens im Unternehmen wird nicht mit der Unternehmensgründung per se festgelegt. Sie ist ein Teil des Miteinander und Füreinander im Unternehmen, das sich erst im Prozess der Arbeit entwickelt und dann auch nicht einfach aufhört, sich zu verändern. Flotte Leitbilder, charismatische Chefs und eine zur Schau gestellte Modernität im Unternehmen sind längst nicht das, was die Unternehmenskultur auszeichnet.

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Arbeiten im Homeoffice – nur das Ergebnis zählt

04.11.2014 |  Von  |  Organisation  | 
Arbeiten im Homeoffice – nur das Ergebnis zählt
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Eines vorab, die Rede ist hier nicht von Selbstständigen oder Freiberuflern, die Ihre Arbeit ins Homeoffice verlegt haben. Vielmehr wird hier von teils grossen Unternehmen wie beispielsweise Microsoft die Rede sein, die zunehmend mehr Mitarbeiter ins Homeoffice schicken.

Ob die Heimarbeit nun wirklich etwas mit New Work zu tun hat, darf umstritten bleiben. Unbestritten bleibt jedoch, dass die Arbeit im Homeoffice besonders für die Unternehmen Vorteile bringt, solange das Ergebnis stimmt.

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Papier, Papier, Papier

30.10.2014 |  Von  |  Allgemein  | 
Papier, Papier, Papier
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Kein Unternehmen kommt ohne Papier aus. Wir brauchen es: in der Verwaltung, in der Werbung, in der Produktion, im Versand.  Als Schreibpapier, für die Verpackung, als Werbeflyer, für den Produktkatalog. Angestellter und Manager, Lagerarbeiter und Geschäftsführer – jeder greift zum Papier.  

Die Ausstattung sieht in jedem Betrieb je nach Bedarf ein wenig anders aus. Die klassischen Produkte unterscheiden sich in Form, Grösse und Qualität: Schreibpapier, Kopierpapier, Druckerpapier, Endlospapier, Papier für den gewerblichen Bedarf, Formulare, Schreibblöcke, Vordrucke, Quittungen, Papier für wichtige Dokumente und Recyclingpapier für schnelle Notizen, Spezialpapier für hohe Ansprüche und Einsatzmöglichkeiten.

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Zukunft auf Eis – Irrtümer über das Social Freezing

29.10.2014 |  Von  |  Organisation  | 
Zukunft auf Eis – Irrtümer über das Social Freezing
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Social Freezing macht die Runde. Überall dort, wo es geht und mehr oder minder sinnvoll erscheint, lassen Frauen aus unterschiedlichem Antrieb ihre Eizellen einfrieren. Meist vorgeschobener Grund ist die berufliche Karriere.

Nur selten werden andere Gründe in Erwägung gezogen. Die Tendenz zum Social Freezing bringt scheinbare Vorteile für die Karriere, freut aber vor allem die Chefs.

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Leistungskontrolle im Unternehmen – 5 Tipps

29.10.2014 |  Von  |  Organisation  | 
Leistungskontrolle im Unternehmen – 5 Tipps
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Leistungskontrolle – ein Wort, das schon in der Schule dem einen oder anderen einen unangenehmen Schauer über den Rücken treibt. Schön, wenn dann die Schul- und Berufsausbildung endlich vorbei ist. Dann ist auch der Schrecken von Klausuren, Prüfungen, Tests und eben Leistungskontrollen vorbei. Nicht wirklich! Auch im beruflichen Alltag im Unternehmen stellen die Kontrollen von Arbeitseinsatz, Qualität und Leistung wichtige Beurteilungsinstrumente dar.

Wie Führungskräfte auch ohne zweifelhafte Mittel wie Videoüberwachung, heimliche Kollegen-Befragungen oder stundenlanges Studium von Zahlenkolonnen die Arbeitsleistung ihrer unterstellten Beschäftigten gut im Blick behalten können, zeigt dieser Beitrag. Dabei werden fünf Tipps für eine effektive Leistungskontrolle gegeben.

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Wahrhaftigkeit ist die beste Grundlage für Entwicklung

28.10.2014 |  Von  |  Organisation  | 
Wahrhaftigkeit ist die beste Grundlage für Entwicklung
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Kennen Sie das? Sie gehen mit Ihrer Meinung zu Ihrem Vorgesetzten und kommen mit seiner Meinung zurück. Eine Situation, die nicht nur auf Beschäftigte auf der untersten Ebene im Unternehmen zutrifft, sondern durch alle Hierarchieebenen hinweg bis knapp unter die Spitze reicht. Nur ganz oben ist die eigene Meinung klar, wird widerspruchslos artikuliert und leider oftmals genauso widerspruchslos akzeptiert und umgesetzt. Letztlich zählen nicht mehr die eigene Meinung und selbstständige Meinungsbildung, sondern ein bedenklicher Drang zur Unterordnung und Kriecherei, der letztlich ganze Systeme zum Einsturz bringen kann.

Auch wenn es 25 Jahre nach dem Zusammenbruch des kommunistischen Systems in Osteuropa etwas eigenartig klingt, waren es unter anderem genau diese Vertuschung eigenständiger Meinungen und Haltungen, der blinde Gehorsam in der Hierarchie von unten nach oben und das gehorsame Abnicken selbst unsinnigster, aber eben oberster Weisungen, die nicht nur die Wirtschaft, sondern auch das politische System kaputt gemacht haben.

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Das Ende der Riesen

28.10.2014 |  Von  |  Organisation  | 
Das Ende der Riesen
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Eine neue Entwicklung in der globalen Wirtschaft zeichnet sich deutlich ab. Während mit dem Fortgang des alten Kapitalismus immer mehr Grossunternehmen und Konzerne entstanden, erfolgt jetzt die zunehmende Aufspaltung von Grossunternehmen in kleinere Sparten. Dahinter stecken offenbar ebenso wirtschaftliche Interessen wie politische Zielstellungen.

Die Selbstzerschlagung von Konzernen spricht dafür, dass ein umfassender Wandel in der Wirtschaft stattfindet, der die Arbeitswelt im Allgemeinen umkrempeln kann. Und das nicht nur zum Vorteil der Arbeitnehmer in den betroffenen Wirtschaftseinheiten. Erste Untersuchungen zeigen, dass der wirtschaftliche Aspekt der Unternehmenszerlegung in erster Linie in der Abspaltung profitabler beziehungsweise unprofitabler Geschäftszweige liegt.

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