Verband der Postagenturen kritisiert die Post wegen Gratisarbeit

20.09.2017 |  Von  |  News
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Verband der Postagenturen kritisiert die Post wegen Gratisarbeit
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Der Verband der Postagenturen kritisiert die Post. Verbandspräsident Felix Bischofberger spricht von Diskriminierung und Gratisarbeit. Im Gespräch mit der „Handelszeitung“ fordert der St. Galler: „Gleiche Entschädigung für gleiche Leistung.“

Eine Agentur ist eine Poststelle in einem Lebensmittelgeschäft, einem Tourismusbüro oder einer Gemeindeverwaltung. Rund 850 derartige Agenturen gab es Ende 2016. Bis 2020 sollen es bis zu 1300 sein. Die Post bezahlt einem Agenturnehmer eine fixe Basisentschädigung und eine variable Vergütung, die sich nach der Zahl der verarbeiteten Pakete und Briefe richtet.

Das Problem: Die Grundtaxe ist nicht bei allen Agenturnehmern gleich. Und bei der variablen Vergütung wird die Ware der Online-Händler, die in den letzten Jahren für einen regelrechten Paket-Boom sorgte, nicht mengenmässig abgegolten. Die Verarbeitung von Zalando-Päckli etwa ist Teil der Basisentschädigung. „Das ist Gratisarbeit“, sagt Bischofberger.

Die Post bestätigt: „Es gibt grundsätzlich zwei Partnermodelle“, sagt Sprecherin Léa Wertheimer. „Ein Modell für geringere Volumen und ein Modell für höhere Volumina mit separater Bedientheke.“ Entsprechend würden sich die Vergütungen unterscheiden. Details würden nicht publiziert.

 

Quelle: Handelszeitung
Artikelbild: Symbolbild © Denis Linine – shutterstock.com

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