„Probleme sind nicht hausgemacht“ – Präs. des türkischen Wirtschaftsverbands

22.03.2017 |  Von  |  News
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Cihad Vardan, Präsident des türkischen Aussenwirtschaftsrats DEiK, äussert sich im Interview mit der „Handelszeitung“ über die gegenwärtig instabile Lage in seinem Land:

„In weniger als einem Monat findet die Abstimmung über das Verfassungsreferendum statt und dann wird in der Türkei wieder Ruhe einkehren“, sagt Vardan. Anschliessend würden Entscheidungen wieder einfacher und rascher zu treffen sein.

Natürlich helfe die Spannung in der Türkei nicht, so der Präsident des Wirtschaftsverbandes, aber sie seien nicht „hausgemacht“, sondern internationale Phänomene: „Seit Donald Trump amerikanischer Präsident ist, fliessen grosse Kapitalien in die Vereinigten Staaten und schwächen so die Währungen aufstrebender Nationen wie jene der Türkei oder von Mexiko.“

Angesprochen auf die hohe Auslandverschuldung türkischer Unternehmen, zeigt sich Vardan gelassen.

Erstens würden die meisten Kredite türkischer Firmen erst mittel- und langfristig fällig, sodass die Firmen Zeit hätten, die derzeit schwierige Phase durchzustehen.

Zweitens sei die Staatsverschuldung mit rund einem Drittel des jährlichen Bruttoinlandprodukts verhältnismässig niedrig. Zugleich versichert der DEiK-Präsident: „Unsere Regierung hat die Mittel und den Spielraum, dem Privatsektor bei Bedarf unter die Arme zu greifen.“

 

Quelle: Handelszeitung
Artikelbild: © spatuletail – shutterstock.com

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