transtec – sechs Best Practices für Cloud-Backup

14.12.2016 |  Von  |  News
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Heute funktionieren etablierte Vor Ort-Backup-Strategien oft nicht mehr, weil Geschäftsdaten auf zahllosen mobilen Devices dezentral verteilt sind. Cloud-Backup bietet hier eine Lösung, weil es ortsunabhängig funktioniert, sicher und stets verfügbar ist.

Backup in der Cloud ist von jedem mobilen Gerät, jederzeit und von jedem Ort durchführbar, Voraussetzung ist lediglich ein Internetzugang. Unternehmen müssen keine neue Infrastruktur dafür anschaffen, hohe Investitionskosten und Wartung entfallen komplett. Der IT-Dienstleister und Cloud-Experte transtec empfiehlt sechs Best Practices, wie Unternehmen das Backup-Dilemma in den Griff bekommen.

1. Auf die Zertifizierung des Providers achten

Damit der Zugriff auf die Daten jederzeit möglich ist und diese optimal geschützt sind, sollte das Rechenzentrum des Providers nach ISO 27001 zertifiziert sein. Dieser Standard stellt strengste Anforderungen an die System- und Sicherheitsprozesse des Rechenzentrums, da sich der Auditierungs- und Zertifizierungsprozess auf alle Aspekte des Geschäfts erstreckt. Um zusätzlich Rechtsunsicherheiten bezüglich der Herausgabe von Daten an Behörden aus dem Weg zu gehen, empfiehlt es sich ausserdem, einen europäischen Provider zu wählen.

2. Verschlüsselung schützt vor fremdem Zugriff

Um die Backup-Daten vor dem Zugriff anderer zu schützen, ist eine Verschlüsselung nötig. Der Provider sollte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung zur Verfügung stellen, da hier die Daten bereits vor der Übertragung – also auf dem Endpunkt – verschlüsselt werden. Ebenso sollte das Unternehmen die Wahl haben, einen privaten Schlüssel zu verwenden. Somit ist sichergestellt, dass niemand – auch nicht der Provider – die Möglichkeit besitzt, die Backup-Daten einzusehen.

3. Klassifizierung – welche Daten in die Cloud können

Vor dem Backup müssen die Daten klassifiziert werden. Dabei wird festgelegt, welche Daten unternehmenskritisch sind und von einer Verlagerung in die Cloud ausgenommen werden sollen. Die Klassifizierung ist auch hinsichtlich des Datenumfangs wichtig, um das Backup-Volumen möglichst klein zu halten und auch eine kleinere Bandbreite zur Sicherung nutzen zu können.

4. Auch an Filialdaten denken

Denken Unternehmen über Cloud-Backups für ihre mobilen Devices nach, sollten sie die Gelegenheit nutzen, auch die Sicherung ihrer Filialdaten zu überdenken. In Unternehmen mit einen Filialnetz sind Backups in der Regel dezentral organisiert. Das ist nicht besonders kosteneffizient, da sie jeweils lokale Hard- und Software und zudem Mitarbeiter für Administration und Handling vorhalten müssen.

Weil diese Mitarbeiter in der Regel wenig IT-Erfahrung mitbringen, ist davon auszugehen, dass bei einer Datenpanne auch die Wiederherstellung der Daten wenig effizient stattfindet und wertvolle Zeit verloren geht. Das zentrale Backup der Daten in der Cloud hingegen ist deutlich effizienter, denn es erfordert kein manuelles Eingreifen von Mitarbeitern der Aussenstelle, was wiederum konsistente Backups garantiert. Es ist auch kostenschonender, weil die lokale Backup-Infrastruktur entfällt.

5. Backup- und Ausfallszenarien – Kenngrössen definieren

Wie bei jedem Backup kommt es auch bei einer Cloud-Lösung vor allem auf die beiden Kenngrössen RTO (Recovery Time Objective) und RPO (Recovery Point Objective) an. RTO bezieht sich auf die vorgegebene Zeitspanne, die bis zu einer vollständigen Systemwiederherstellung nicht überschritten werden darf. RPO betrifft die Zeitspanne, für die ein Datenverlust akzeptiert wird, also den Zeitraum der maximal zwischen zwei Backups liegen darf. Die klare Bestimmung dieser beiden Kenngrössen ist ein zentraler Bestandteil der SLAs für die Cloud-Backup-Lösung und muss mit der Geschäftsführung abgesprochen werden.

6. Kostentransparenz ist wichtig

Viele Unternehmen gehen davon aus, dass die Nutzung von Cloud-Services unweigerlich mit einer Kostensenkung verbunden ist. Doch das ist nicht immer so. Häufige Kostenfallen sind unter anderem die so genannten „Retrieval Fees“ oder die „Network Egress Fees“. Damit sind Transaktionskosten gemeint, die entstehen, wenn beispielsweise Daten aus der Cloud geholt oder an einen anderen Speicherort verschoben beziehungsweise kopiert werden. Hier sollte ein Provider gewählt werden, der diese Kosten bereits eingepreist hat oder mit einer Pauschale berechnet, damit die Kosten transparent bleiben.

 

Quelle: transtec Computer AG / PR-COM GmbH
Artikelbild: © Alexander Supertramp – shutterstock.com (Symbolbild)

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