Rendite vs. Risiko – aktives Kapitalanlagemanagement am Beispiel Talanx

14.12.2016 |  Von  |  News
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Rendite vs. Risiko – aktives Kapitalanlagemanagement am Beispiel Talanx
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Im herrschenden Niedrigzinsumfeld wird es für institutionelle Anleger immer schwerer, noch rentierliche Anlagen zu finden. Das gelingt nur, wenn der Anlagehorizont erweitert wird. Das bedeutet u.a., auch andere Anlageregionen mit geringerer Bonität oder gänzlich neue Assetklassen mit in den Blick zu nehmen.

Das damit verbundene Risiko darf dabei nicht ausser Acht gelassen werden. Viele Investoren vertrauen hier auf Asset-Manager. Innerhalb des Talanx Versicherungskonzerns ist es die Talanx Asset Management GmbH, die diese Aufgabe übernimmt. Sie nutzt dazu interne Ratingverfahren der RSU Rating Service Unit GmbH, eines führenden Rating-Anbieters in Deutschland.

Unternehmensfinanzierungen als Kapitalanlage

„Natürlich hat nicht zuletzt auch das Inkrafttreten von Solvency II den Scheinwerfer auf die Risikomanagementprozesse gerichtet“, erläutert Dr. Thomas Reichsthaler, RSU-Marketingleiter. „Doch unabhängig davon haben Versicherungen und andere Investoren allein schon ein wirtschaftliches Eigeninteresse, Kreditrisiken richtig einschätzen zu können. Die Erinnerung an 2008 ist schliesslich noch präsent.“ So haben sich zwar die regulatorischen Anforderungen bezüglich des Risikomanagements erhöht, der Druck ergibt sich insbesondere aber aus dem weiterhin herausfordernden Marktumfeld.

Während in der öffentlichen Debatte zur Meisterung des Niedrigzinsumfelds das Thema Infrastrukturfinanzierung dominiert, bieten sich im Bereich Unternehmensfinanzierung wesentlich zahlreichere Anlageoptionen für Investoren. Diese traditionelle Assetklasse hat gegenüber Infrastrukturprojekten den grossen Vorteil, dass Finanzierungen deutlich geringere Komplexität aufweisen. Zudem verfügen Investoren bzw. Asset-Manager bereits über umfangreiche Erfahrungen in diesem Bereich – für eine belastbare Risikoeinschätzung muss typischerweise keine neue Expertise aufgebaut werden.

Interne Ratingverfahren, wo externes Rating fehlt

Mit der Ausweitung des Anlagehorizonts geraten zunehmend Unternehmen in den Fokus der Investoren, für die es keine öffentlich verfügbare Bonitätsaussage der Ratingagenturen gibt. Zur risikoorientierten Steuerung der Kapitalanlage ist somit gerade in diesen Fällen die interne Risikoeinschätzung der Investoren von entscheidender Bedeutung.

Die internen Ratingverfahren der RSU bieten Investoren wie Asset-Managern die Möglichkeit, unabhängig von der Verfügbarkeit externer Ratings eine belastbare Risikoeinschätzung für Unternehmen vorzunehmen. „Neben der sicherlich wichtigen Suche nach attraktiven Renditen ist für uns entscheidend, dass Rendite und Risiko in einem angemessenen Verhältnis zueinander stehen“, sagt Vanessa Adolph, Leiterin Credit Office bei der Talanx Asset Management. „Die Verfahren der RSU sind für uns ein wichtiger Baustein zur Risikobewertung unserer Investmententscheidungen.“

Talanx Asset Management verantwortet gemeinsam mit Talanx Immobilien Management und der Ampega Investment GmbH die Vermögensverwaltung im Talanx-Konzern, der nach Prämieneinnahmen drittgrössten Versicherungsgruppe Deutschlands, und verwaltet für ihre Kunden ein Gesamtvermögen in Höhe von rund 130 Mrd. Euro (Stand 30.09.2016).

 

Quelle: RSU Rating Service GmbH & Co. KG
Artikelbild: © SFIO CRACHO – shutterstock.com (Symbolbild)

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