Ja zur Steuerreform – für eine erfolgreiche Schweiz und sichere Arbeitsplätze

30.11.2016 |  Von  |  News

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Am 29.11.2016 wurden von einem breiten überparteilichen Komitee bestehend aus FDP, SVP, CVP, glp und BDP den Medien die Argumente für die Unternehmenssteuerreform III präsentiert.

Durch die Steuerreform ist der Erfolg der Schweiz gesichert. Der Standort bleibt so attraktiv und wettbewerbsfähig. Dies ist vor allem für die KMU geprägte Schweizer Wirtschaft von grosser Bedeutung.

Wichtige international tätige Unternehmen und damit auch Arbeitsplätze, Steuereinnahmen und Investitionen können nur mit der Steuerreform am Standort Schweiz gehalten werden

Die Steuerreform ist der Schlüssel für eine langfristig erfolgreiche Zukunft der Schweiz. Eine Änderung des Steuersystems ist unausweichlich: Mit der Steuerreform werden international nicht mehr anerkannte Steuerregeln abgeschafft und durch anerkannte Regeln ersetzt.

Ohne Steuerreform entsteht jedoch eine für alle Unternehmen schädliche Planungs- und Rechtsunsicherheit. Zudem fehlen den Kantonen ohne nationale Steuerreform die nötigen Instrumente und finanziellen Mittel, um die Systemänderung abzufedern – ein Nein ändert einzig die Begleitumstände der Anpassung der kantonalen Steuersysteme. Nichtstun ist deshalb keine Lösung.

Steuerreform sichert und schafft Arbeitsplätze

Mit der Steuerreform werden künftig alle Unternehmen auf die gleiche Art besteuert, bisherige Privilegien von bestimmten Unternehmensgruppen werden abgeschafft. Davon profitieren insbesondere KMU, da durch die Steuerreform in vielen Kantonen die Gewinnsteuern gesenkt werden.

Zudem werden innovative Firmen von der vorteilhaften Besteuerung von Gewinnen aus Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten (Patentbox) oder der Forschungsförderung profitieren können. Dies stärkt den Forschungs- und Wirtschaftsstandort zusätzlich. Die Schweiz hat es somit in der Hand, hier international wegweisend attraktive Steuerbedingungen einzuführen.

Nur wenn sich die Schweiz international wettbewerbsfähig aufstellt, wird es gelingen, die bestehenden Arbeitsplätze in der Schweiz zu sichern und neue zu schaffen. Bis zu 24’000 zum Teil hochmobile Unternehmen drohen sonst ins Ausland auszuwandern und über 150’000 Arbeitsplätze mitzunehmen.

Mindestens nochmals so viele Arbeitsplätze stehen bei den KMU auf dem Spiel. KMU sind deshalb direkt von der Steuerreform betroffen und als Zulieferer und Partner auf die Aufträge von grossen Unternehmen angewiesen.

Steuererträge in Milliardenhöhe durch Steuerreform gesichert

Seit den 1990er Jahren haben sich beim Bund die Gewinnsteuereinnahmen von Unternehmen vervierfacht. Davon zahlen die bislang gesondert besteuerten Unternehmen rund die Hälfte, nämlich knapp 5 Milliarden.

Die Steuerreform ist Voraussetzung, dass diese Steuereinnahmen gesichert werden können. Ohne die Steuerreform drohen diese Milliardenbeträge verloren zu gehen. Diese Gelder fehlen dem Bund, den Kantonen und schliesslich auch den Gemeinden.

Die Reform gibt den Kantonen deshalb die nötigen Instrumente und Handlungsfreiheiten, um eine auf die kantonalen Begebenheiten abgestimmte Lösung zu finden. Der Föderalismus und die Rolle der Kantone und Gemeinden wird gestärkt: Ein Ja zur Steuerreform sichert für Bund, Kantone und Gemeinden Steuererträge in Milliardenhöhe.

Ja zur Steuerreform

Die SP hat das Referendum ergriffen. Ein Plan B der Sozialdemokraten existiert jedoch nicht. Fielen die Steuerbeiträge der internationalen Firmen weg, würde die SP als Erste nach Steuererhöhungen rufen oder Bund und Kantone müssten schmerzliche Sparprogramme vornehmen, welche Privatpersonen und KMU ebenfalls hart treffen würden.

Damit dies nicht passiert, ist die Annahme der Steuerreform sehr wichtig. Die Steuerreform ist eine von Bundesrat, Parlament sowie den Kantonen und der Wirtschaft erarbeiteter und mitgetragener Kompromiss. Deshalb ist ein Ja zur Steuerreform ein entscheidender Faktor für die Zukunft der Schweiz.

Das Komitee „Ja zur Steuerreform“ wird sich in den nächsten Monaten mit aller Kraft für diese wichtige Reform einsetzen.

 

Quelle: FDP, SVP, CVP, glp und BDP
Artikelbild: © ldutko – shutterstock.com (Symbolbild)

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