Nanolive – ein Unternehmen mit Perspektive

05.10.2016 |  Von  |  News, Start-up
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Die Gewinner der Swisscom StartUp Challenge absolvierten letzte Woche ein Mentorenprogramm im Silicon Valley. Darunter war auch ein Spin-Off der ETH Lausanne, das Start-up-Unternehmen Nanolive, das von Swisscom mit CHF 500.000 unterstützt wird.

Nanolive hat eine neuartige Technologie entwickelt, welche die dreidimensionale Erforschung lebender Zellen möglich macht, ohne diese zu beschädigen. Das Verfahren ist im Vergleich zu anderen Industrielösungen einfach und kostengünstig und erfolgt mithilfe eines Mikroskops. Mit ihrem „3D Cell Explorer“ lassen sich Fortschritte in der medizinischen Forschung erzielen, indem die Wirkung von Medikamenten an lebenden Zellen in Echtzeit getestet werden kann.

Swisscom Ventures glaubt an das Potenzial des Jungunternehmens und fördert Nanolive mit CHF 500.000 aus dem eigenen Early Stage Fund. „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Swisscom. Diese wird zur Stärkung unserer Produktentwicklung beitragen, sodass wir auch in Zukunft innovative Services für unsere Kunden anbieten können“, sagt Yann Cotte, CEO von Nanolive.

Disruptive Technologie mit Zukunftsperspektive

„Wir sind überzeugt, dass die disruptive Technologie von Nanolive einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der menschlichen Gesundheit leisten wird. Die dazugehörige Software ermöglicht das Abbilden von 3-D-Scans in Echtzeit auf allen digitalen Geräten. So lassen sich neue Erkenntnisse rasch mit anderen Forschern teilen“, berichtet Roger Wüthrich-Hasenböhler, Leiter Swisscom Digital Business, aus dem Silicon Valley.

Dominique Mégret, Leiter Swisscom Venturing, ergänzt: „Mit unseren Investitionen wollen wir das Schweizer Start-up Ökosystem vorantreiben. Nanolive ist ein gutes Beispiel für die Verknüpfung zukunftsweisender Technologien wie der Nanotechnologie, Biotechnologie und Medizininformatik, welche für Swisscom in den Bereichen Smart Data und Cloud Services relevant ist.“

StartUp Challenge kann auf erfolgreiche Jahre zurückblicken

Zusammen mit den vier Schweizer Start-ups Advanon, Fashwell, Qumram und Xsensio hat Nanolive eine aufregende Woche im Silicon Valley erlebt. Als Gewinner der vierten Swisscom StartUp Challenge absolvierten die fünf Jungunternehmen ein massgeschneidertes Mentorenprogramm. Dieses beinhaltete unter anderem Besuche bei Investoren, potenziellen Partnern und Kunden sowie Coachings von externen Experten und Vertretern des Swisscom Outpost.

Seit 2013 haben sich über 650 Jungunternehmen für die StartUp Challenge beworben. Die 30 Finalisten der Jahre 2013-2015 haben insgesamt CHF 50 Mio. an Risikokapital akquiriert. Von den 30 Start-ups sind heute noch 27 aktiv, eines wurde bereits übernommen.

Roger Wüthrich-Hasenböhler zieht daher auch eine positive Bilanz: „Das Ringen um erfolgsversprechende Start-ups hat sich in den vergangenen Jahren intensiviert. Mit der StartUp Challenge und der Reise ins Silicon Valley gelingt es uns aber nach wie vor, Zugang zu herausragenden Start-ups aus dem Hightech-Bereich zu erhalten.“

Alle fünf Gewinner der Swisscom StartUp Challenge auf einen Blick

Advanon

Von drei Ex-Googlern gegründet, ermöglicht Advanon KMU, ihre offenen Rechnungen einfach, schnell und transparent zu finanzieren. KMU können ihre Debitorenrechnungen auf der Advanon-Onlineplattform von Investoren finanzieren lassen und erhalten binnen 24 Stunden Liquidität.

So können Unternehmen ihren kurzfristigen Liquiditätsbedarf optimal ihrem Geschäftsverlauf anpassen und auf lange Wartezeiten verzichten, während Investoren Zugang zu einer neuen Anlagekasse erhalten.

Fashwell

Täglich klickt man sich auf Instagram durch Tausende von Bildern, auf denen Models Kleider tragen, die man auch gerne tragen würde. Mit der Vision, Fashionprodukte im Internet dem User zugänglich zu machen und ihm die Möglichkeit zu bieten, diese zu kaufen, haben drei ETH-Absolventen Fashwell entwickelt: eine App, die einen bevorzugte Fashionprodukte online finden und kaufen lässt, ermöglicht durch einen Algorithmus zur Bildanalyse, der auf maschinellem Lernen basiert.

Nanolive

Wissenschaftler arbeiten für Wissenschaftler – unter diesem Motto ist das am Innovationspark der ETH Lausanne entstandene Start-up Nanolive geboren. Nanolive ist eine neuartige Technologie, welche die dreidimensionale Erforschung lebender Zellen mithilfe eines Mikroskops ermöglicht, ohne diese zu beschädigen. Damit lassen sich insbesondere Fortschritte in der medizinischen Forschung erzielen, indem beispielsweise die Wirkung von Medikamenten an lebenden Zellen getestet werden kann.

Qumram

Das Zürcher Start-up Qumram widmet sich einem der zukunftsträchtigsten Märkte – Big Data. Qumram ist eine Big-Data-Plattform, auf der jegliche Onlineinformationen lückenlos und rechtssicher aufgezeichnet und später zu einem beliebigen Zeitpunkt abgerufen werden können. Dadurch können Unternehmen ihre gesetzliche Nachweispflicht erfüllen, Betrug aufdecken durch die Analyse von Kundeninteraktionen und das Kundenerlebnis optimieren.

Xsensio

Das an der ETH Lausanne entstandene Start-up Xsensio hat ein Wearable entwickelt, welches die biochemischen Informationen an unserer Hautoberfläche nutzt, um non-invasiv und in Echtzeit Informationen über unseren Gesundheitszustand und unser Wohlbefinden zu liefern.

Anders als herkömmliche Wearables basiert Xsensio auf Nanotechnologie, welche sich Informationen von Proteinen, Molekülen und Elektrolyten an der Hautoberfläche zunutze macht.

 

Artikel von: Swisscom
Artikelbild: © _human – istockphoto.com

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