Angestelltenverbände lancieren Plattform

28.09.2016 |  Von  |  News

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Politische Kräfte in einer Plattform bündeln: Das ist Ziel der drei Angestelltenverbände Angestellte Schweiz, Schweizer Kader Organisation SKO und Kaufmännischer Verband Schweiz. Die drei Verbände wollen als Plattform für Angestelltenpolitik kompromissorientierten Lösungen zum Durchbruch verhelfen. Das drohende Scheitern der Altersvorsorge-Reform zeigt die Dringlichkeit auf.

Viele Geschäfte auf der politischen Agenda, die sowohl für die Angestellten aber auch für den Wirtschaftsstandort Schweiz wichtig sind, scheitern an der wachsenden Polarisierung. Immer öfter resultieren daraus negative Folgen für die Angestellten und den Wirtschaftsstandort. Deshalb braucht es kompromissorientierte Lösungen. Um diesen zum politischen Durchbruch zu verhelfen, bündeln die drei Angestelltenverbände Angestellte Schweiz, Schweizer Kader Organisation SKO und der Kaufmännische Verband ihre politischen Kräfte.

„Künftig werden wir uns verstärkt im Rahmen einer politischen Plattform für eine ideologiefreie, konstruktive und zukunftsfähige Angestelltenpolitik engagieren“, sagen die drei Verbandspräsidenten Daniel Jositsch (Kaufmännischer Verband), Thomas Feierabend (Angestellte Schweiz) und Thomas Weibel (SKO). Gemeinsam nehmen sie stärker Einfluss auf eine verantwortungsbewusste und nachhaltige Entwicklung des Arbeits- und Werkplatzes Schweiz.

Die Dringlichkeit dieser neuen Plattform zeige sich exemplarisch im Grossprojekt „Reform Altersvorsorge 2020“. Die vom Bundesrat vorgeschlagene Reform der Altersvorsorge 2020 gehe die Herausforderungen zielgerichtet und umfassend an – mit dem klaren Ziel, die Renten zu sichern und die Finanzierung über die 1. und 2. Säule hinweg sicherzustellen.

Die vorläufigen Resultate der parlamentarischen Beratung zur Reformvorlage (Kompensationsmassnahmen 2. Säule, Rentenaltererhöhung auf 67) geben Anlass zur Sorge. In dieser Reform kann sich die Politik jedoch ein Scheitern nicht leisten. Dies bedinge auch, fordern die drei Verbandspräsidenten, dass die Volksinitiative AHVplus abzulehnen sei. „Eine Annahme hätte zur Folge, dass die Reform der Altersvorsorge 2020 Schiffbruch erleiden würde.“

 

Artikel von: Schweizer Kader Organisation SKO
Artikelbild: © Geber86 / iStock

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