Debiopharm: Millionen-Investition in kanadisches Startup GenePOC

31.08.2016 |  Von  |  Finanzen, News, Start-up
Keine Beiträge mehr verpassen? Hier zum Newsletter anmelden!
Debiopharm: Millionen-Investition in kanadisches Startup GenePOC
Jetzt bewerten!

Das auf die Entwicklung schneller Diagnosetests spezialisierte Startup GenePoc, Inc. hat kürzlich die CE-Kennzeichnung für seinen ersten bakteriologischen Test erhalten. Mit der Kommerzialisierung in Europa wird GenePoc noch in diesem Herbst beginnen.

Der Debiopharm-Konzern wird mehrere Millionen Dollar investieren, die in die Entwicklung von GenePOCs Technologie und seine Einführung fliessen. Zudem plant Debiopharm die Einführung einer neuen Produktreihe für Diagnosetests in seinem in Valais ansässigen Unternehmen.

Zusätzlich zur Entwicklung von Medizin hat die Diagnose stets eine wichtige Rolle in der Strategie des Konzerns gespielt. Diese neue Investition beweist die Konsistenz in Debiopharms Angebot von Point-of-Care-Behandlungen und -Technologie zum Vorteil aller Patienten. Debiopharm entwickelt äusserst zielgerichtete Antibiotika gegen alle Arten von Staphylokokken, die einen ungedeckten medizinischen Bedarf decken.

Die von GenePOC bereitgestellte Technologie wird schnelle Diagnoseergebnisse in weniger als einer Stunde zu einem sehr wettbewerbsfähigen Preis ermöglichen, wodurch die bestmögliche Pflege angeboten wird. GenePOCs Tests werden diesen Herbst in Europa eingeführt und im nächsten Jahr in den USA und in Kanada: Mit ihnen können im ersten Schritt die gefährlichsten pathogenen Bakterien und deren Antibiotikaresistenzmarker und dann die Viren identifiziert werden.

Debiopharm plant zudem, Millionen an Schweizer Franken in sein in Martigny basiertes Unternehmen zu investieren. Die Finanzierung, durch die auch zusätzliche Jobs geschaffen werden, wird die Erstellung einer neuen Produktreihe zur Herstellung des Verbrauchsmaterials für das Testen der Proben mit der GenePOC Diagnostiktechnologie ermöglichen.

„Unsere Vision für das Gesundheitswesen beschränkt sich nicht nur auf Medikamente. Patienten wollen heutzutage keine Behandlungen erwerben, sondern eine gute Gesundheit. Dies bedeutet, dass die Patientenpflege ganzheitlich sein muss und nicht mehr länger nur auf die Behandlung ausgerichtet. Deshalb wollen wir neben den Antibiotika, die wir entwickeln, eine schnelle Diagnose anbieten und ein System mit dem sichergestellt wird, dass die Behandlungen überwacht werden.


Debiopharm investiert mehrere Millionen Dollar in die Entwicklung schneller Diagnosetests. (Bild: © pedrosala - shutterstock.com)

Debiopharm investiert mehrere Millionen Dollar in die Entwicklung schneller Diagnosetests. (Bild: © pedrosala – shutterstock.com)


Die Diagnose beeinflusst direkt 70 bis 80 % der Entscheidungen, wohingegen es nur 2 % der Gesundheitskosten ausmacht. Informationen werden für medizinische Entscheidungen dringend benötigt“, erklärte Thierry Mauvernay, Co-President und Delegierter des Vorstands des Debiopharm Konzerns.

„Es wird nicht mehr lange dauern, bis alle Krankenhausstationen und Apotheken die GenePOC-Technologie haben werden: Diese Tests werden es möglich machen, Krankheiten zu vermeiden und Patienten schnell mit den richtigen Medikamenten zu behandeln und sicherzustellen, dass sie die beste Unterstützung für schnelle Ergebnisse zu niedrigen Preisen erhalten.“

„Diese Investition ist ein starkes Zeichen des Vertrauens von Debiopharm in GenePOC, und wird es uns ermöglichen, den nächsten Schritt auf dem Weg zum kommerziellen Erfolg bei bestmöglichen Konditionen anzugehen. Es bestehen gute Synergien zwischen dem Menü, dass GenePOC entwickeln wird und Debiopharms Strategie und dies wird es uns ermöglichen, ein bedeutender Akteur auf dem Gebiet der molekularen Point-of-care-Diagnose für ansteckende Krankheiten zu sein, und auch viele neue Stellen zu schaffen“, erklärte Patrice Allibert CEO von GenePOC.

„Als der Gründer von GenePOC freue ich mich darüber, persönlich mit einem Konzern wie Debiopharm zusammenzuarbeiten, der sehr an unsere Technologie glaubt, die vom Centre de Recherche en Infectiologie (CRI) an der Universität Laval entwickelt wurde. Debiopharm wird die nötigen Mittel aufbringen, um GenePOCs Entwicklung zu beschleunigen, durch die die Point-of-Care-Tests zu einem für Ärzte und Patienten angemessenen Preis bereitgestellt werden, wodurch die medizinische Praxis mit der präzisen und schnellen (<1h) Diagnose in Echtzeit transformiert wird und viele Leben gerettet werden“, schloss Michel G. Bergeron, M.D.

 

Artikel von: Debiopharm International SA
Artikelbild: © Debiopharm International SA

Über belmedia redaktion

belmedia hat als Verlag ein ganzes Portfolio digitaler Publikums- und Fachmagazine aus unterschiedlichsten Themenbereichen aufgebaut und entwickelt es kontinuierlich weiter. Getreu unserem Motto „am Puls der Zeit“ werden unsere Leserinnen und Leser mit den aktuellsten Nachrichten direkt aus unserer Redaktion versorgt. So ist die Leserschaft dank belmedia immer bestens informiert über Trends und aktuelles Geschehen.


Ihr Kommentar zu:

Debiopharm: Millionen-Investition in kanadisches Startup GenePOC

Für die Kommentare gilt die Netiquette! Erwünscht sind weder diskriminierende bzw. beleidigende Kommentare noch solche, die zur Platzierung von Werbelinks dienen. Die Agentur belmedia GmbH behält sich vor, Kommentare ggf. nicht zu veröffentlichen.