Computer hilft bei Suche nach Möbeln

28.08.2016 |  Von  |  News
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Computer hilft bei Suche nach Möbeln
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Künstliche Intelligenz eröffnet ganz ungeahnte Potentiale. Bei der Ausschöpfung der Möglichkeiten stehen wir erst am Anfang. Nicht immer muss es dabei um hochwissenschaftliche Anwendungen gehen, oft sind es ganz alltägliche Probleme oder Fragestellungen, bei denen intelligente Computer weiterhelfen können – zum Beispiel bei der Suche nach Möbelstücken.

Wer kennt das nicht. Man sieht irgendwo einen Einrichtungsgegenstand, der einem gut gefällt und den man auch gerne hätte. Aber wo ist das Stück zu finden? Forscher der US-amerikanischen Cornell University haben eine Technologie entwickelt, die es ermöglicht, allein durch das Foto einer Lampe, eines Tisches oder anderer Einrichtungsgegenstände zu erfahren, wer die einzelnen Sachen gestaltet hat und wo diese zu kaufen sind.

„Es scheint so, dass viele Menschen Dinge kaufen wollen, die sie in einem anderen Zuhause oder auf einem Foto sehen. Jedoch wissen sie nicht, wie sie danach suchen sollen“, erklärt Studienautor Sean Bell. Dies ermöglicht nun die neue Technologie, die auf dem neuronalen Netzwerk-System „Deep Learning“ aufbaut. Neuronale Netze versuchen, Prozesse, wie sie im menschlichen Gehirn ablaufen, nachzuahmen. 

Ähnlich wie Synapsen im Gehirn

Passieren Daten das Netzwerk, werden Erinnerungen beziehungsweise Bilder, die wiederholt aktiviert werden, mit einem höheren Wert belegt. „Es ist ungefähr so, wie das biologische Gehirn seine Synapsen formt“, erklärt Bell. Menschen, die diesen Service verwenden, wollen nicht lange auf Ergebnisse warten, erklärt Bell. Durch die neuronalen Netze beginnt der Computer, nicht den gesamten Datenspeicher zu durchsuchen, sondern generiert einen Fingerabdruck des gesuchten Objekts, basierend auf einer vagen Charakteristik des Fotos aufgrund des Pixel-Arrangements.

Danach kann sich der Computer, analog wie beim Suchen einer Telefonnummer, mit einer bestimmten Ortsvorwahl bei seiner Suche auf eine bestimmte Datenregion konzentrieren. Bale hat jetzt mit seinem Forscherkollegen Kavita Bala das Start-up Grokstyle gegründet, um diese Dienstleistung für Abonnenten aus den Bereichen Einzelhandel und Design zur Verfügung zu stellen. Das Projekt wurde finanziell durch die National Science Foundation unterstützt.

 

Artikel von: pressetext.redaktion
Artikelbild: © StockLite – shutterstock.com

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