Digitalradio schlägt UKW

27.08.2016 |  Von  |  News

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Digitalradio ist in, UKW ist out – so könnte man die jüngsten Daten zur Radionutzung in der Schweiz interpretieren. Denn das Digitalradio hat inzwischen die Analogverbreitung überholt.

Radio wird in der Schweiz zu 53 Prozent digital konsumiert. Dies hat eine Befragung ergeben, die im Frühjahr bereits zum dritten Mal durchgeführt wurde. Seit Frühling 2015 ermittelt GfK Switzerland im Auftrag der Arbeitsgruppe DigiMig halbjährlich den Stand der digitalen Radionutzung. Die Resultate wurden aktuell beim SwissRadioDay in Zürich vorgestellt.

DAB+ und Internet gewinnen gleich stark

Im Frühjahr nutzten die Schweizerinnen und Schweizer von 100 Radiominuten pro Tag durchschnittlich 53 Minuten über DAB+ oder Internet. Die digitale Radionutzung hat damit binnen Jahresfrist um 8 Prozent zugelegt.

Die beiden digitalen Empfangsarten (DAB+ und Internet) haben dabei um je 4 Prozent zugenommen, das analoge UKW verliert weiter an Bedeutung. Während der Arbeit und in den eigenen vier Wänden wird mittlerweile deutlich mehr Digital- als UKW-Radio gehört. In Fahrzeugen steigt die Digitalradionutzung ebenfalls kontinuierlich an, macht aber erst einen Anteil von 30 Prozent an der Gesamtnutzung aus.

Trend über Generationen hinweg

Digitales Radio wird von allen Altersklassen genutzt. Beim Radiopublikum bis 55 Jahre hat die digitale Nutzung die analoge bereits überholt. Hörerinnen und Hörer unter 55 Jahren steigen vermehrt von UKW auf Internetradio um, ältere Hörerinnen und Hörer wechseln eher zu DAB+. Bei den unter 35-Jährigen sind bereits zwei Drittel der Nutzung digital, davon ist der grössere Anteil Internetradio.

Deutschschweiz geht beim digitalen Radio voran

In der Deutschschweiz steigt der Anteil des digitalen Radiokonsums gegenüber der letzten Befragung im Herbst 2015 erheblich. Aber auch die lateinische Schweiz ist zunehmend von den Vorteilen des Digitalradios überzeugt. Hier fasst auch DAB+ immer stärker Fuss.

 

Artikel von: DigiMig
Artikelbild: © Vladimir Koletic – shutterstock.com

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