Journalisten und Social Web – zwiespältige Beziehung

15.08.2016 |  Von  |  Neue Medien, News, Web
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Journalisten und Social Web – zwiespältige Beziehung
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Social Media und Blogs werden heute intensiv genutzt, um Nachrichten und Meldungen in Windeseile zu verbreiten. Doch noch längst nicht jeder Tweet oder jede Mitteilung ist auch wirklich seriös. Falschmeldungen haben schon häufiger für Irritationen gesorgt. Von daher verwundert es nicht, wenn viele Journalisten soziale Medien als Nachrichtenquelle skeptisch sehen.

Einer Studie von Ogilvy Public Relations zufolge sind 72 Prozent der Medienschaffenden überzeugt, dass traditionelle Nachrichten nach wie vor die vertrauenswürdigste Newsquelle für ihre Recherchen sind. Egal ob in Asien, Nordamerika oder Europa: Nur sechs bis sieben Prozent der Journalisten vertrauen den Angaben, die auf den Seiten der sozialen Medien gepostet werden.

Dennoch verwendet fast jeder zweite Journalist Social Media als Story-Inspiration. Facebook, Google+, Twitter und Co haben sich laut Ogilvy vom News-Distributor hin zur primären Informationsquelle entwickelt. Viele Redakteure wissen, dass das Aufkommen der neuen Medien der grösste Megatrend im Journalismus ist, der auch von der Medienwirtschaft nicht zu ignorieren ist.

Gerade in der Asien-Pazifik-Region sind Facebook und Co im Journalismus mächtig (38 Prozent Nutzung), während man dagegen in Europa und Nordamerika noch sehr stark traditionellen Medien zuneigt (74 Prozent).

„Multi-Media“ gefragt

Einigkeit herrscht der Studie zufolge in der Welt der Medienmacher, dass Journalisten, die erfolgreich sein wollen, heute auf vielen Kanälen und Plattformen präsent sein müssen. Nur rund 20 Prozent der Redakteure glauben, dass ein einziges Medium im digitalen Zeitalter noch ausreicht, um sein Fortkommen zu finden.

Das gleiche gilt für Marken, wie die US-amerikanischen Studienautoren feststellen. Das Rezept für erfolgreiche Kommunikation einer Marke sei das Integrieren aller möglichen Kanäle. Hinzu komme noch folgender Aspekt: Je mehr über eine Marke in Medien berichtet werde, umso mehr steige deren Glaubwürdigkeit.

 

Artikel von: pressetext.redaktion
Artikelbild: © Alex Brylov – shutterstock.com

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