Panda Security: Beliebteste Angriffsmethoden im 2. Quartal 2016

04.08.2016 |  Von  |  News, Web
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Panda Security: Beliebteste Angriffsmethoden im 2. Quartal 2016
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Neuer Bericht von PandaLabs, dem Sicherheitslabor von Panda Security: PandaLabs gibt die Zahlen und Fakten der Malware-Entwicklung im 2. Quartal 2016 bekannt. Demnach haben Trojaner auch im zweiten Vierteljahr 2016 ihre Spitzenposition in der Liste der erfassten Malware behauptet.

Dies wird bestätigt durch die Zunahme von Ransomware-Attacken in dieser Kategorie. Erpressungssoftware ist leider ein internationales Geschäft geworden und verursacht jährlich Milliarden an Kosten.

Ransomware und gezielter Datendiebstahl bei Hackern beliebt

In den vergangenen drei Monaten haben wir eine Reihe von verschiedenen Cyber-Angriffen erlebt mit dem Ziel, möglichst schnell viel Geld zu machen. Die beliebtesten Methoden, derer sich die Hacker dabei bedienten, waren Ransomware-Angriffe und der gezielte Diebstahl von persönlichen Kundeninformationen und Zugangsdaten zu Kundenkonten.

So wurde unter anderem die US-amerikanische Non-Profit-Gesundheitsorganisation MedStar Health Opfer eines grossangelegten Ransomware-Angriffs, der dazu führte, dass die Organisation ihre digitalen Systeme für mehrere Tage vom Netz nehmen musste. Im Mai erlitt das Kansas Heart Hospital ebenfalls einen schweren Ransomware-Angriff. Auch das professionelle NASCAR-Rennsportteam CSLFR hatte sich im vergangenen Quartal einen Verschlüsselungstrojaner eingefangen, der Daten im Wert von ca. drei Millionen US-Dollar verschlüsselte und für deren Herausgabe ein Lösegeld verlangte.

Auch der gezielte Datendiebstahl war im zweiten Quartal 2016 eine bei Hackern beliebte Angriffstaktik. Im April wurden beispielsweise die Kontaktinformationen von rund 1,1 Millionen Nutzern der Dating-Plattform beautifulpeople.com gestohlen. Die Daten beinhalteten nicht nur die echten Namen und Adressen der Mitglieder, sondern auch persönliche Details wie sexuelle Vorlieben, den Beziehungsstatus oder die Höhe ihres Einkommens.

Der bekannte Hardware-Hersteller Acer wurde ebenfalls Opfer einer Hackerattacke auf seine E-Commerce-Seite, bei der die Daten von 34‘500 Nutzern entwendet wurden. Das besonders Erschreckende an diesem Fall: Die Acer-Seite war ein Jahr lang kompromittiert, ohne dass das Unternehmen dies bemerkte.


Ransomware und Datendiebstahl zählten im 2. Quartal 2016 zu den beliebtesten Angriffsmethoden. (Bild: © Nicescene)

Ransomware und Datendiebstahl zählten im 2. Quartal 2016 zu den beliebtesten Angriffsmethoden. (Bild: © Nicescene – shutterstock.com)


Angriffe auf POS-Terminals und Finanzinstitute nehmen zu

Eine ebenfalls weit verbreitete Hackermethode ist die Nutzung von POS-Terminals, zum Beispiel mithilfe der PunkeyPOS-Malware. Diese von PandaLabs entdeckte Schadsoftware infizierte mehr als 200 POS-Terminals in Restaurants in den USA und stahl Informationen von Kreditkarten, die dort zum Bezahlen benutzt wurden.

Lukrativer ist da nur noch das direkte Hacken von Banken. Das passierte der Zentralbank von Bangladesch. Cyberkriminelle konnten erfolgreich 81 Millionen Dollar entwenden. Kurze Zeit später ereigneten sich zwei ähnliche Fälle: Ein Angriff richtete sich gegen eine Bank in Vietnam und ein weiterer gegen eine Bank in Ecuador.

Neue Sicherheitslücken

Es scheint, dass Google grosse Anstrengungen unternimmt, wenn es um das Patchen der Sicherheitslücken in seinen Betriebssystemen geht. Monatliche Updates sollen möglichst schnell alle neu entdeckten Schwachstellen beseitigen. Trotzdem können alle vom Technologie-Riesen vorgenommenen Verbesserungen nicht verhindern, dass Android angesichts der exponentiellen Zunahme von Angriffen ein stark gefährdetes System ist. In naher Zukunft wird Panda Security mit seiner neuen Lösung Adaptive Defense auch diese Sicherheitslücke schliessen.

Panda Adaptive Defense hat sich in den letzten Jahren und Monaten erfolgreich gegen Malware jeder Art behauptet, so hat auch der neuste Verschlüsselungstrojaner Cerber nachweisliche keine Chance.

 

Artikel von: PandaLabs
Artikelbild: © Imilian – shutterstock.com

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