Maschinenbauer Sulzer verleibt sich GEKA ein

04.07.2016 |  Von  |  News

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Der Schweizer Industriekonzern Sulzer schluckt den deutschen Verpackungshersteller GEKA.

Laut dem Sulzer-Management ist die Übernahme 282 Mio. Franken (260 Mio. Euro) schwer und stärkt das Unternehmen und seine profitabelste Sparte Chemtech, die Kunststoff-Teile durch Spritzguss herstellt.

1,8-Fache des eingesetzten Eigenkapitals

Der fränkische Kosmetik-Verpackungshersteller hat sich in den vergangenen Jahren vor allem auf die Kosmetik- und Pharmaindustrie spezialisiert und passt für Sulzer in das Portfolio. Bisher war das Unternehmen im Besitz des britischen Finanzinvestors 3i, der vor vier Jahren eingestiegen war. Mit dem Weiterverkauf bekommt 3i das 1,8-Fache seines damals eingesetzten Eigenkapitals wieder zurück – alles in allem also ein lohnendes Geschäft.

Auf der Gehaltsliste von GEKA stehen insgesamt 900 Mitarbeiter – verteilt auf den deutschen Standort Bechhofen, die USA und Brasilien. Der Einstieg von 3i hat das Unternehmen signifikant wachsen lassen. Der Umsatz erhöhte sich um etwa die Hälfte, durch einen Zukauf und die Expansion nach Südamerika und Asien. Für 2016 erwarten die Deutschen rund 150 Mio. Euro Umsatz und ein operatives Ergebnis (EBITDA) von 27 Mio. Euro. Die Schweizer hingegen hoffen auf Synergien von neun Mio. Euro und wollen keine Mitarbeiter abbauen.

 

Artikel von: pressetext.redaktion
Artikelbild: © SulzerAG, Wikimedia, CC BY-SA 4.0)

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