Vierbeiner im Büro fördern das Arbeitsklima

23.06.2016 |  Von  |  News
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Vierbeiner im Büro fördern das Arbeitsklima
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Am 24. Juni ist internationaler „Take your dog to work day“. Aus diesem Anlass gibt VIER PFOTEN wertvolle Tipps für den Umgang mit Vierbeinern im Büro.

Wie die Erfahrungen von VIER PFOTEN zeigen, wirken sich Hunde sehr positiv sowohl auf das Arbeitsklima als auch auf die Produktivität aus. Allerdings müssen dabei etliche Voraussetzungen berücksichtigt werden. Grundsätzlich gilt: Gegenseitige Rücksichtnahme ist das oberste Gebot!

Fünf Hunde auf 16 Personen – so lautet die aktuelle Bürobilanz bei VIER PFOTEN Schweiz. Hunden am Arbeitsplatz werden in zahlreichen Studien, so zum Beispiel in einer der Banfield Tierklinik in Portland/USA, positive Auswirkungen zugeschrieben. Es heisst, dass mit der Präsenz der Tiere die Arbeitsmoral und die Effektivität der Mitarbeitenden steigen und das allgemeine Stresslevel gleichzeitig sinkt.

All die positiven Effekte, welche Hunden im Büro nachgesagt werden, kann VIER PFOTEN aus erster Hand bestätigen. „VIER PFOTEN selbst ist das beste Beispiel dafür, wie bereichernd Hunde am Arbeitsplatz sein können“, sagt Julie Stillhart, Länderchefin von VIER PFOTEN Schweiz.

Rücksichtnahme gilt an erster Stelle

Allerdings gilt es, einige wichtige Voraussetzungen und Regeln zu beachten. Zunächst einmal ist kein Arbeitgeber dazu verpflichtet, Hunde am Arbeitsplatz zu erlauben. Wer seinen Hund mitbringen möchte, sollte also vorher die Erlaubnis seitens des Arbeitgebers einholen, am besten schriftlich. Im Sinne der Kollegialität und um späteren Stresssituationen im Vorfeld entgegenzuwirken, rät VIER PFOTEN, sich das Einverständnis auch von den Arbeitskollegen einzuholen.

Sind zwei oder sogar mehrere Hunde im gleichen Büro, empfiehlt Julie Stillhart den Halterinnen und Haltern, die Tiere vorab ausserhalb an einem neutralen Ort miteinander bekanntzumachen. „Die erste Begegnung sollte draussen auf neutralem Boden mit genügend Platz stattfinden, anstatt in eventuell engen Bürogängen“, erklärt sie. Sollten sich Hunde nicht gut vertragen, muss dafür gesorgt werden, dass sich die Tiere nicht begegnen; Raumtrennung oder abwechselnde „Schichten“ (sollte es nur einen Büroraum geben) wären hier Lösungen.



Auch gut für den Hund

Übrigens profitiert auch der Hund bei optimalen Bedingungen von seinem Status als „tierischer Kollege“. Denn die meisten bevorzugen es, mit Herrchen oder Frauchen zusammen zu sein, statt zu Hause stundenlang alleine zu warten. Allerdings sollte der Besitzer die Büro-Umgebung auch entsprechend hundefreundlich gestalten.

„Der Hund sollte an einer ruhigen Stelle seinen eigenen Platz, also einen Korb, eine Decke oder Ähnliches bekommen“, so Stillhart. Frisches Wasser muss ebenso wie regelmässige Nahrung bereitgestellt werden. Die Mittagspause sollte für einen ausgiebigen Spaziergang verwendet werden, wovon Hund und Halter bzw. Halterin gleichermassen profitieren.

 

Artikel von: VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz
Artikelbild: © ThamKC – shutterstock.com

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