Wie Verkäufer die 3 häufigsten Fehler künftig vermeiden

18.04.2016 |  Von  |  Selbstmanagement
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Wie Verkäufer die 3 häufigsten Fehler künftig vermeiden
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Es gibt tatsächlich drei Fehler, die von 75 Prozent der Menschheit gemacht werden. Das ist sicher. Sicher ist auch, dass die Quote sogar noch zunimmt, wenn man die gleiche Befragung im Vertrieb durchführen würde.

Sie möchten wissen, welche Fehler das sind? Hier kommen sie, die Top-3-Fehler, die fast alle Vertriebsmitarbeiter jeden Tag erneut machen.

Top 3: Zeitmanagement, aber richtig

Mit der Zeit ist das so eine Sache. Mal vergeht sie schnell, mal langsam. Obwohl eine Minute immer aus exakt 60 Sekunden besteht, fühlt sie sich auf dem Zahnarztstuhl deutlich länger an als bei einem schönen Restaurantbesuch in angenehmer Gesellschaft.

Und da sind wir auch schon beim Kern des Problems. Die meisten Vertriebler feiern zwar gerne Abschlüsse, sind aber nicht gut darin, ihrem Alltag Struktur zu geben. So kommen sie nicht selten ins Schleudern, weil sie sich nicht gut genug auf Ihren Telefontermin, Ihr Meeting oder das Erstgespräch mit dem Kunden vorbereitet haben. Ist man schlecht vorbereit, dann fühlt sich so eine Minute ganz und gar nicht kurz, sondern endlos lang an.

Umso wichtiger ist es, dem Alltag ein gut sitzendes Korsett zu verpassen. Was steht an, welche Aufgaben müssen erledigt werden, was sind wirklich dringende und eilige Sachen, was wäre schön, wenn es bis zum Abend geschafft würde. Sie wissen schon, was muss und was kann. In der Theorie weiss das wirklich jeder. Tatsächlich machen es aber nur die wenigsten Vertriebler, weil sie einen Punkt ganz gewaltig unterschätzen.

Die Pausen! Nur wenn man sich Pausen und Ablenkungen in seinen Tag einplant, kleine Belohnungen auslobt, dann ist man auch konsequent darin, die Aufgaben abzuarbeiten. Es macht Spass und man ist effektiv. Niemand kann acht, zehn oder zwölf Stunden konzentriert durcharbeiten, doch mit Pausen gelingt das.


Zeitmanagement, aber richtig. (Bild: tomertu – Shutterstock.com)

Zeitmanagement, aber richtig. (Bild: tomertu – Shutterstock.com)


Top 2: Fehler? Ich? Niemals!

Niemand macht gerne einen Fehler. Es ist ein blödes Gefühl, jemand anderes oder man selbst muss die Sache wieder in Ordnung bringen. Und doch, kein Mensch auf der Welt kann alles gleich gut. Manche Menschen sind wahre Rechengenies, schreiben dafür aber keine guten Aufsätze, andere spielen super Fussball oder sind perfekt in der Kaltakquise. Es ist normal, nicht alles gleich gut zu können, nicht in allem perfekt zu sein.

Doch wir geben es vor, auch wenn es eigentlich gesünder, effektiver und einfacher wäre, um Hilfe zu bitten. Daher sollten wir alle trainieren, uns mit gutem Gefühl einzugestehen, dass wir nicht Wonderwoman oder Superman sind und trotzdem ganz schön toll. Ist der erste Schritt geschafft, sollten wir ein Netzwerk aufbauen, bestehend aus Menschen mit unterschiedlichen Talenten. Überlegen Sie einmal, was dieser Brainpool alles erreichen könnte – durch gegenseitige Hilfe und dadurch, dass jeder etwas anderes gut kann.

Top 1: Freizeit, ein Fremdwort

Zugegeben, es ist verlockend, in der Freizeit mal eben schnell die E-Mails zu checken, etwas am Telefon oder per Skype zu besprechen und so Dinge voranzubringen. Und es gibt Zeiten, in denen ist das nötig. Doch es gibt auch mindestens ebenso viele Zeiten, in denen Freizeit wirklich nur Freizeit sein sollte.

In denen man keine Arbeit und keine anstehenden Herausforderungen mit nach Hause nimmt, sondern sich tatsächlich nur erholt. Klingt verrückt, oder? Das würde bedeuten, dass Freizeit einfach nur Freizeit ist, also freie Zeit. Nur so kann man nämlich wirklich einmal abschalten und das wiederum setzt neue Energien und neue Kreativität frei, die Ihnen dann zugute kommt, wenn Sie wieder im Büro sind.

 

Artikelbild: © Antonio Guillem – Shutterstock.com

Über Marc M. Galal

Marc M. Galal ist Experte für Verkaufspsychologie und Verkaufslinguistik. Er ist lizenzierter Trainer der Society of NLP (USA) und wurde als Top Speaker 2014 ausgezeichnet. Mehr als 1,3 Mio. Menschen kennen die von ihm entwickelte und weltweit patentierte nls®-Strategie. Zu seinen Kunden gehören u. a. Generali Lloyd, Axa, Toyota, Renault und Altana Pharma.


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