Die Top-Exportmärkte 2016

15.01.2016 |  Von  |  News
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Die besten Absatzchancen für Schweizer Exporteure bieten 2016 asiatische Schwellenländer, die USA und das Vereinigte Königreich, so Prognosen der Credit Suisse. Für die Schweizer KMU gewinnen die USA als Exportdestination am stärksten an Bedeutung.

Gemäss der Umfrage zur Exportstimmung von Switzerland Global Enterprise (S-GE) steht China als neu zu erschliessender Markt im Vordergrund. Insgesamt steigen die exportorientierten Schweizer KMU verhalten positiv ins neue Jahr ein. Die Nachfragesituation im Ausland präsentiert sich zu Jahresbeginn laut Credit Suisse robust.

Der leicht schwächere Schweizer Franken und die erwartete Abwertungstendenz der nächsten Monate dürften helfen, dass Schweizer KMU von den Nachfrageimpulsen stärker profitieren können als im letzten Jahr.

Bettina Rutschi, Senior Economist bei der Credit Suisse sagt dazu: „Die Exportaussichten für Schweizer Unternehmen präsentieren sich im Jahr 2016 in den asiatischen Schwellenländern am besten, allen voran in China. Für die kommenden zwölf Monate rechnen wir in China mit einem Wirtschaftswachstum von 7% sowie einer Abwertung des Schweizer Frankens gegenüber dem chinesischen Yuan um 6%.

Dies dürfte die Nachfrage nach Schweizer Produkten hoch halten. In Europa stellen sich die Exportaussichten für das Vereinigte Königreich in den Vordergrund. Hier erwarten wir ein Wachstum von 2,5% und eine Abwertung des Frankens gegenüber dem britischen Pfund um 13%. Ein weiteres Zugpferd für die Nachfrage nach Schweizer Produkten dürften auch die USA bleiben, da die Wirtschaft auf Expansionskurs bleibt und sich der Franken zum US Dollar im Jahresverlauf um etwa 11% abwerten dürfte.“

Alberto Silini, Leiter Beratung bei Switzerland Global Enterprise (S-GE) sagt: „Die Export-KMU sind noch nicht über den Berg, aber immer mehr von ihnen suchen neue lukrative Exportmärkte, wie unsere Sonderumfrage gezeigt hat. Viele wollen die USA stärker gewichten: Hier kommt zu einer positiven ökonomischen Entwicklung eine gewisse kulturelle Nähe.



Doch ist ein Markteintritt in den USA dennoch nicht zu unterschätzen, es bestehen hohe Eintrittshürden. China hingegen ist der Markt, den die meisten KMU neu angehen wollen. Selbst Nischen sind hier riesig, aber von sehr unterschiedlicher Entwicklung. Das regulatorische Umfeld wird in China zudem immer komplexer. Es braucht eine gut austarierte Strategie und viel Managementkapazität. Trotz Frankenstärke kann sich aber auch das Engagement in Europa noch immer lohnen.“

Weitere Informationen zu den KMU-Exportperspektiven für das 1. Quartal 2016 finden Sie unter s-ge.com.

 

Artikel von: © 2016 Credit Suisse AG und Switzerland Global Enterprise. Alle Rechte vorbehalten.
Artikelbild: © Pixomar – shutterstock.com

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