Hinter den Kulissen einer Locherei

24.11.2015 |  Von  |  Allgemein
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Hinter den Kulissen einer Locherei
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Lochbleche spielen sowohl für den Privatgebrauch als auch für die betriebliche Nutzung eine wichtige Rolle.

Wir wollen daher im Folgenden einen Blick hinter die Kulissen der Locherei-Branche werfen, die normalerweise nicht so im Fokus wie andere handwerkliche Branchen steht.

Zuständigkeitsbereiche einer Locherei

Die Mitarbeiter einer Locherei kümmern sich um die Herstellung und Weiterverarbeitung von Lochblechen jeglicher Art. Mit handwerklichem Geschick und guten Ideen werden Produkte hergestellt, die in den verschiedensten Firmen zum Einsatz kommen.

So eignen sich etwa Lochbleche mit Rundlochung als Sieb für die Reinigung und Sortierung von Saatgut in der Landwirtschaft. Aber auch in der Bau- und Recyclingindustrie werden vielfach Lochbleche mit Rundlochung als Sieb verwendet. Wer dieser Form der Lochbleche gerne als Sichtschutz in der Geländefüllung seines Balkons nutzen möchte, kann das ebenfalls tun. Für diesen ästhetischen und dekorativen Zweck sind sie nämlich ebenfalls gut geeignet.

Lochbleche mit Quadratlochung werden hingegen weniger für technische Anwendungen hergestellt. Sie dienen eher funktionalen Zwecken. So kommen sie bei Lüftungs- und Schutzeinrichtungen für den Maschinenbau und bei Lüftungs- und Sicherheitssystemen für Computer-Server-Chassis zum Einsatz. Da sie eine sehr hohe offene Fläche bieten, sind sie perfekt für Anwendungen im Lüftungsbereich geeignet.

Selbstverständlich gibt es noch viele weiter Formen der Lochbleche, darunter Lochbleche mit Langlochung für die Verwendung als Siebe, Lochbleche mit Hexagonallochung, Schlitzbrückenbleche für Schüttgüter jeglicher Art und Trieurbleche zur Trennung von Saatgut und Getreide.


Lochbleche spielen sowohl für den Privatgebrauch als auch für die betriebliche Nutzung eine wichtige Rolle. (Bild: © Alexander Tolstykh - shutterstock.com)

Lochbleche spielen sowohl für den Privatgebrauch als auch für die betriebliche Nutzung eine wichtige Rolle. (Bild: © Alexander Tolstykh – shutterstock.com)


Hinter den Kulissen von Lochereien wird darauf geachtet, mit Innovation und Rücksicht auf individuelle Anwendungsbedürfnisse die verschiedenen Lochbleche entsprechend ihrer Einsatzgebiete passend anzufertigen – so auch bei der Firma „RMIG Lochbleche“, deren vielschichtiges Lochblech-Angebot man auf rmig.de einsehen kann.

So funktioniert die Herstellung von Lochblechen

Es gibt rund 4 bis 5 Herstellungsverfahren, die derzeit vorrangig zur Herstellung von Lochblechen verwendet werden. Am prominentesten ist dabei wohl ein Verfahren, in der eine Breitpresse verwendet wird. Dabei handelt es sich um ein Werkzeug, das ungefähr die Breite der zu lochenden Tafel/Platte hat. Dadurch kann mit einem einzigen Hub eine gesamte Lochreihe gelocht werden. Es existieren auch Varianten des Werkzeugs, mit denen mehrere Reihen gleichzeitig gelocht werden können.

Lochereien verwenden die Breitpresse hauptsächlich zur Herstellung grosser Stückzahlen mit gleichem Lochbild, zum Beispiel mehrerer Lochbleche mit Quadratlochung. Demgegenüber lassen sich via Streifenpresse nur abschnittsweise Lochungen vornehmen. Daher dient dieses Werkzeug vorzugsweise zur Herstellung von Lochblechen mit Sonderlochung, die nur in geringer Stückzahl produziert werden sollen.



Weitere Werkzeuge/Herstellungsverfahren von Lochblechen, die in Lochereien zur Anwendung kommen, sind der Stanzautomat, die Walzenperforation und das Lasern. Abhängig von Faktoren, wie der Art der herzustellenden Lochbleche und der geforderten Stückzahl, greifen Lochereien zu dem Herstellungsverfahren, das ihnen jeweils am geeignetsten erscheint.

 

Artikelbild: © Guryanov Andrey – shutterstock.com

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