Verkaufseinrichtungen – Ideen und Tipps

14.05.2015 |  Von  |  Organisation

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Verkaufseinrichtungen – Ideen und Tipps
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Der Handel ist zwischen Verbraucher und Produktion das wichtigste wirtschaftliche Bindeglied. Schliesslich soll alles, was produziert wird, am Ende auch verkauft werde und dabei sollen nach Möglichkeit sowohl für Handel als auch Produktion Gewinne abfallen. Allerdings funktioniert der moderne Präsenzhandel nur, wenn die Waren in einer attraktiven und übersichtlichen Form dem Kunden präsentiert werden.

Daher ist für eine professionelle Warenpräsentation im Detailhandel aber auch in Discountern und Supermärkten eine perfekt abgestimmte Verkaufseinrichtung unverzichtbar, um den Warenhandel zu unterstützen. Für sogenannte Werksverkäufe, die heute ausserhalb der eigentlichen Unternehmen als Outlets etabliert sind, gilt dasselbe.

Attraktive Warenpräsentation für Kunden

Welche Handelsform auch immer gewählt wird, es gilt immer, Produkte und Waren so wirkungsvoll wie möglich zu präsentieren. Der Kunde wird nur dann das Angebot in Anspruch nehmen, wenn er dieses auch sichtbar erfahren kann. Natürlich kann auch aus Kartons und Kisten heraus verkauft werden, das ist jedoch wenig attraktiv. Professionelle Warenpräsentation spielt auch im Bezug auf das Vertrauensverhältnis eine entscheidende Rolle.

Regale werden in den meisten Fällen in kleinen und grossen Handelsgeschäften für die Warenpräsentation genutzt. Dazu sind in erster Linie Verkaufsregale geeignet, die sich in Funktionalität und Optik durchaus von üblichen Lagerregalen entscheiden. Verkaufsregale können aus unterschiedlichen Materialen wie Holz und Metall hergestellt sein, meist verfügen sie über eine besonders hohe Tragfähigkeit und haben in Höhe und Tiefe verstellbare Fachböden, die Kunde und Verkäufer gut erreichen können. Spezielle Einrichtungen um die Preisauszeichnungen zu platzieren sind unverzichtbar bei einem guten Verkaufsregal. Die Ware wird so gekonnt in Szene gesetzt.

Verkaufs- und Wühltische

Die sogenannten Wühltische spielen neben den Verkaufsregalen ausserdem eine wichtige Rolle. Besonders Waren aus dem Sonderangebot und Kleinteile werden hier präsentiert. Solche Wühltische sind offenen, grossen Kästen ähnlich und können in der Regel frei im Raum aufgestellt werden. Hier sind auch besondere Formen denkbar.

Verkaufstische sind eine Ergänzung der Warenpräsentation im Verkaufsraum und in den meisten Geschäften Standard. Vor allem in kleineren Einzelhandelsgeschäften und Boutiquen findet man diese Verkaufstische häufig.

Der Verkaufstresen

Klassischerweise treffen Kunde und Verkäufer am Verkaufstresen direkt aufeinander. Waren werden hier angeboten und eingepackt und Verkaufsgespräche werden geführt. Der Verkaufstresen ist in vielen Geschäften nicht mehr einfach nur ein Tisch, sondern viel mehr ein Schrank, der auf der Verkäuferseite über viele Fächer verfügt. Sowohl Verkaufsmaterial als auch Waren können hier aufbewahrt werden. Einzelne Kassenplätze lassen sich hier ebenfalls einrichten. Mit ihrer vitrinenartigen Gestaltung bieten hochwertige Verkaufstresen die Möglichkeit, hochwertige Ware hier in ganz besonderer Form zu präsentieren.


Am Verkaufstresen treffen Kunde und Verkäufer direkt aufeinander. (Bild: fiphoto / Shutterstock.com)

Am Verkaufstresen treffen Kunde und Verkäufer direkt aufeinander. (Bild: fiphoto / Shutterstock.com)


Die Kasse

Je nachdem, die ein Geschäft ausgerichtet ist, muss es mit einer oder mehreren Kassen ausgestattet werden. Für einen Kiosk oder eine kleine Boutique reicht vielleicht einen Kasse aus, in Geschäften mit grösserem Kundenzulauf sollten vielleicht auch mehr Kassen vorhanden sein. Im Idealfall liegen die Kassenplätze nahe am Ausgang.

Moderne Kassen sind mit einem Scanner ausgerüstet und verfügen über hochmoderne Scannerhardware inklusive entsprechender Kassensoftware. Solch moderne Computerkassen machen ein schnelles Abkassieren möglich. Einzelne Waren oder ganze Warengruppen können so ausserdem einfach zugeordnet und abgerechnet werden. Kartenterminals sind fast schon unverzichtbar. Hier kann bargeldlos gezahlt werden. Solche Terminals sind stationär aber auch als mobile Ausführung, die es erlaubt, sich frei im Verkaufsraum zu bewegen, erhältlich. Mit völlig autarken Systemen können diese sogar für den Handel auf Reisen eingesetzt werden.

Einkaufswagen und –körbe

Wo der Kunde vergleichsweise lange Wege zurücklegen muss und eher grosse Mengen verschiedener Waren kauft, sind Einkaufswagen oder wenigstens Tragekörbe unverzichtbar. Sie leisten nicht nur den Kunden einen guten Dienst, sondern auch das Geschäft am Verkaufstresen und den Kassenplätzen wird erleichtert. Mit qualitativ hochwertigen Wagen kommen Sie Ihren Kunden wirklich entgegen.



Verkaufsdisplays und Werbemittel

Warenanbieter stellen die Verkaufsdisplays und Werbemittel nicht immer aus ihrem eigenen Bestand. Es ist daher durchaus sinnvoll, selbst einen Vorrat an klassischen Werbemitteln wie Kundenstoppern, Aufstellern, Wechselrahmen und Hängetafeln zu besitzen. Für Kleinwaren bieten auch unterschiedliche Verkaufsdisplays eine gute Möglichkeit einzelne Produkte markengerecht anzubieten und zu präsentieren.

Mit einer solchen Grundausstattung sind Sie gut beraten, wollen Sie im Handel erfolgreich tätig sein. Geschäfte mit eindeutiger Markenausrichtung legen natürlich auch grossen Wert auf die entsprechende Ladeneinrichtung. Die wird dann meist zusammen mit einem erfahrenen Ladenbauer oder dem Markenführer gestaltet.

 

Oberstes Bild: © ariadna de raadt / Shutterstock.com

Über Olaf Hoffmann

Olaf Hoffmann ist der kreative und führende Kopf hinter dem Unternehmen Geradeaus...die Berater.
Neben der Beratertätigkeit für kleine und mittlere Unternehmen und Privatpersonen in Veränderungssituationen ist Olaf Hoffmann aktiv in der Fort- und Weiterbildung im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe.
Als Autor für zahlreiche Blogs und Webauftritte brilliert er mit einer oftmals bestechenden Klarheit oder einer verspielt ironisch bis sarkastischen Ader. Ob Sachtext, Blogbeitrag oder beschreibender Inhalt - die Arbeiten des Autors Olaf Hoffmann bereichern seit 2008 in vielfältigen Formen das deutschsprachige Internet.


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