Bürotaugliche Nageltrends

27.02.2015 |  Von  |  Selbstmanagement
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Bürotaugliche Nageltrends
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Dass Aussehen für den beruflichen Erfolg eine Rolle spielt, ist allgemein anerkannt. Spannender wird es, sich die einzelnen Faktoren für die persönliche Aussenwirkung näher anzusehen. Neben einem modernen Haarschnitt, der passenden Kleidung und dem richtigen Make-up gehören nämlich auch gepflegte Fingernägel zu einem eindrucksvollen Äusseren.

Ob Vorstellungsgespräch, Meeting oder Vortrag: Das Gestikulieren mit den Händen ist ein wichtiger Teil der Körpersprache. Rissige oder gar angenagte Fingernägel sind dabei ein absolutes No-Go! Genauso fehl am Platz sind knallrote, überlange, vielleicht noch extrem spitze Sekretärinnen-Krallen.

Die richtige Länge

Zu lange Fingernägel wirken im Business nicht nur unseriös, sondern sie signalisieren, ähnlich wie ausgefahrene Raubkatzen-Krallen ein gewisses Mass an Aggressivität. Deshalb empfehlen Styling-Experten, unlackierte Nägel nicht länger als circa einen Millimeter und lackierte maximal zwei Millimeter über die Fingerkuppe ragen zu lassen. Aktuell geht der Trend sowieso wieder zu kurz gefeilten Fingernägeln. Aus Rücksicht auf Kollegen, die das Klackern beim Schreiben auf der Tastatur nerven könnte, sollten die Nägel auch nicht zu spitz modelliert sein.

Passende Farben und Gestaltung

Wie Frisur und Kleidung, sollten auch die Nägel und vor allem ihre Farbe nicht vom Wesentlichen ablenken. Stilberater empfehlen deshalb, im Business auf Neontöne und Knallfarben besser zu verzichten. Auch wenn es viele Frauen nicht wahrhaben wollen: Knallrot lackierte Fingernägel werden mitunter sogar als erotisches Signal missgedeutet! Auch Trends, wie Glitzer, Metallic oder auffällige Muster gehören nicht ins Büro. Besser sind Trendfarben, wie Dunkelorange, Pfirsichrosa, Kupferrot, Pastellpink, Schlamm, Caramel oder Taupe. Bei gemeinhin lockerem Dresscode sind auch modische Sorbetfarben wie Mint oder Senf denkbar.

Tipps für gepflegte Nägel

  • Es empfiehlt sich, entweder in der Handtasche oder in der Büroschublade ein Fläschchen Nagellackentferner parat zu haben. Abblätternde Farbe kann dann sofort diskret entfernt werden. Ganz wichtig: Das Auftragen von frischem Nagellack erfolgt grundsätzlich nicht am Arbeitsplatz, sondern zu Hause!
  • Vor dem Auftragen von frischem Nagellack sollten die Nägel grundsätzlich mit einem Nagellackentferner, der kein Azeton beinhaltet, gereinigt werden.
  • Ein Unterlack schützt die Nägel, verhindert Verfärbungen und verlängert nachweislich die Haltbarkeit des Decklacks.
  • Für einen professionellen Look empfiehlt es sich, die gewählte Nagelfarbe zweimal hintereinander aufzutragen und darauf zu achten, ausschliesslich die Nägel zu lackieren. Eine „bekleckerte“ Nagelhaut wirkt stümperhaft und ungepflegt.
  • Zum Schluss verleiht ein Überlack, unter der Voraussetzung, dass er genügend Zeit zum Trocknen hat, ein perfektes Finish.
  • Von Zeit zu Zeit sollten die Fingernägel, zumindest einen Tag lang, „durchatmen“ dürfen. Also: Runter mit dem alten Lack und die Fingernägel in Ruhe lassen, bevor es mit einer qualitativ hochwertigen Nagelfeile erneut an die bürotaugliche Maniküre geht.

 

Oberstes Bild: © titov dmitriy – shutterstock.com

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