Das arbeitsfreundliche Büro – wie geht das?

29.01.2015 |  Von  |  Allgemein
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Das arbeitsfreundliche Büro – wie geht das?
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Egal, ob Jungunternehmer oder Privatperson – beide Personengruppen legen viel Wert darauf, ein schönes Büro zu besitzen. Dabei ist es enorm wichtig, dass das Büro zunächst gut gelegen ist, eine passende Ausleuchtung besitzt und zum Schluss mit den richtigen Möbeln ausgestattet ist.

Doch ist das nicht immer einfach. Werden Schreibtisch und Bürostuhl gekauft, wird häufig nicht an die Lichtverhältnisse oder an die Ordnung gedacht. Die Folge? Schon nach wenigen Wochen verkommt das Büro zur Abstellkammer, in der man sich nicht mehr konzentrieren kann. Damit diese Probleme nicht auftreten, gibt es einige Tipps zu beachten.

Schritt 1 – Ziele setzen

Auch wenn bereits die Pläne für ein modernes Büro im Kopf gemacht wurden, sollte sich jeder Jungunternehmer zunächst eigene Ziele setzen. So sollte man sich zunächst überlegen, wie viele Mitarbeiter in einem Raum sitzen müssen. Je nach Zahl der Mitarbeiter muss dann der Raum ausgemessen und unterteilt werden. Es ist unangenehm, wenn zu wenig Platz für einen Mitarbeiter eingeplant wird. Danach geht es um die grundsätzlichen Akzente, die mit einem Büro gesetzt werden möchten.

Hierbei kommt es auf die Branche an, in der das kleine oder grosse Unternehmen arbeitet. Je nach Art der Beschäftigung sollte dann die Inneneinrichtung gewählt werden. In einem Unternehmen für Bankwesen ist es unpassend, wenn ausgefallene und bunte Möbel genutzt werden. Diese machen eher in einem frischen und jungen Startup-Unternehmen Sinn. Es kann schliesslich auch immer vorkommen, dass sich Kunden in das Büro verirren. Diese sollten dann nicht mit der falschen „Message“ verscheucht werden.

 Schritt 2 – der Stuhl und der Tisch

Der Schreibtisch dient als Arbeitsfläche und sollte dementsprechend auch ausreichend dimensioniert sein. Ein kleiner Schreibtisch oder ein Sekretär machen nur dann Sinn, wenn sie selten benutzt werden.

Des Weiteren muss der Schreibtisch eine ausreichende Höhe besitzen, sodass er beim Arbeiten nicht zu Rückenschmerzen führt. Ein Mensch darf nicht gebückt am Tisch sitzen – der Rücken sollte immer gerade sein. Um Rückenschmerzen vorzubeugen, ist auch die Wahl des passenden Schreibtischstuhles wichtig. Dieser sollte ergonomisch geformt und zudem in der Höhe verstellbar sein. Schliesslich sind nicht alle Mitarbeiter gleich gross. Letztlich können Rückenschmerzen natürlich nur durch zusätzliche Bewegung vorgebeugt werden, was auch das Bundesamt für Gesundheit betont.

Die Ausrichtung der Tische und Stühle sollte dann so vorgenommen werden, dass eine optimale Kommunikation zwischen den Mitarbeitern gewährleistet ist. Die Tische können in einer Kreisform angeordnet sein, sollten den Mitarbeitern aber noch genügend Privatsphäre zum Arbeiten bieten.


Auch abends sollte im Büro genügend Licht vorhanden sein. (Bild: © Tomasz Zajda - fotolia.com)

Auch abends sollte im Büro genügend Licht vorhanden sein. (Bild: © Tomasz Zajda – fotolia.com)


Schritt 3 – die Beleuchtung

Die Beleuchtung wird von vielen Mitarbeitern stark unterschätzt. Ein Mensch benötigt eine gewisse Stärke von weissem Licht, sodass er sich auf beste Weise konzentrieren kann. Diese wird meist mit direkter Sonneneinstrahlung erreicht. Die Tücken der direkten Sonneneinstrahlung sind allerdings die Strahlen selbst. Steht der Schreibtisch an einem Fenster, können Strahlen die Personen blenden.

Auch wenn der Schreibtisch mit dem Rücken zum Fenster steht, verursacht die Sonne Projizierungen auf den PC-Bildschirmen. Damit diese Strahlen gedämpft werden können, machen Storen durchaus Sinn. Die Storen bei StorenOnline bieten Lamellenformen an und können zudem elektrisch bedient werden – ideal für grosse Bürokomplexe. Die Storen können aus undurchsichtigem Material bestehen – im Büro machen aber die transparenten Lamellen mehr Sinn. Somit lassen sich die Lamellen komplett verschliessen, ohne dass der Raum komplett abgedunkelt wird.

In den Abendstunden sind dann ausreichend helle Schreibtischleuchten sinnvoll. Licht beeinflusst den Menschen bei der Arbeit enorm. Die Lampe darf nicht flimmern, sollte aber auch nicht zu hell sein, damit der Arbeitnehmer nicht geblendet wird.

Schritt 4 – Stauraum schaffen

Schreibtisch und Stuhl stehen im Raum, der Raum ist zudem ausreichend beleuchtet – jetzt geht es um den Stauraum. In jedem Büro – egal, ob privat oder gewerblich – fallen unzählige Dokumente an, die dann an irgendeiner Stelle verstaut werden möchten. Damit die Ordner und Dokumente nicht auf dem Boden verteilt werden, sollten Regale angebracht werden.

Entweder werden hier offene oder geschlossene Regale gewählt. Offene Regale haben den Vorteil, dass Dokumente schnell ein- und ausgelagert werden können. Geschlossene Regalsysteme bieten allerdings mehr Ordnung, da die Dokumente aus dem Sichtfeld genommen werden. Letztlich liegt es am Arbeitgeber, welche Regale genutzt werden. Kleine Regale direkt am Arbeitsplatz sollten offen sein, da Dokumente schnell abgelegt werden können. Werden Ordner langfristig eingelagert, ohne dass eine Person sie täglich nutzt, können geschlossene Schränke mehr Sinn machen.

Es ist empfehlenswert, hier Abmachungen mit den Mitarbeitern zu treffen. Ein System zur Ablage ist meist wahres Gold wert, denn so kann das Chaos erst gar nicht entstehen.

 Schritt 5 – die Entspannung

Auch wenn in einem Büro hauptsächlich gearbeitet wird, ist es ungemein wichtig, dass sich die Mitarbeiter zwischenzeitlich erholen können. Studien beweisen immer wieder, dass regelmässige Pausen die Konzentration steigern. Pausen am Schreibtisch sind deshalb weniger effektiv, als wenn ein Ort zur Entspannung geschafft wird. Hier können einfache Sessel oder Sofas wahre Wunder bewirken. Die Mitarbeiter können sich hier in den Pausen versammeln, über Geschehnisse austauschen und etwas essen. Im Anschluss geht es wieder mit voller Konzentration an die Arbeit. In der Regel sind mehrere kleine Pausen während einer Schicht von acht Stunden sinnvoll.

 

Oberstes Bild: © Kesu – fotolia.com

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