Praxistipp: Die Verwendung der eigenen Zeit analysieren

12.01.2015 |  Von  |  Organisation
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Praxistipp: Die Verwendung der eigenen Zeit analysieren
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Für mein nebenberufliches Online-Business habe ich mir eine Vorlage zur Betriebswirtschaftlichen Auswertung (BWA) mit der Google Tabellen-Anwendung selbst erstellt. Doch meine knappe Ressource ist eher meine Zeit als mein Geld.

Ich kam daher auf die Idee, meine Vorlage so zu modifizieren, dass ich damit auch meine Zeitverwendung einfach protokollieren und auswerten kann.

In einem Tabellenblatt erfasse ich jeweils das Datum, die Tätigkeit, Beginn und Ende und den ‚Kostenträger‘. Der Kostenträger ist bei mir der Blog oder das eBook, für das ich die jeweilige Zeit aufwende oder ‘übergreifende’ Tätigkeiten, wie strategische Planung oder Finanzen.


Meine Zeitverwendung einfach protokollieren

Meine Zeitverwendung einfach protokollieren


Wenn ich unterwegs Zeit für einen der ‚Kostenträger‘ aufwende, erfasse ich dies in einer App auf meinem Smartphone.

Die ‚Kostenträger‘ kann ich aus einer Liste einfach auswählen, deren Inhalt ich auf einem separaten Tabellenblatt pflege.


Übersicht der einzelnen Kostenträger

Übersicht der einzelnen Kostenträger


Der Wert für den Monat wird übrigens automatisch aus dem Datum extrahiert.

Die Daten werden dann in einer Auswertung kumuliert.


Die Auswertung lässt sich noch beliebig erweitern

Die Auswertung lässt sich noch beliebig erweitern


In der Auswertung kann ich sehen, wie viele Minuten und Stunden ich für welchen ‚Kostenträger‘ aufgewendet habe, sowohl insgesamt als auch monatlich.

Ich habe mir dann natürlich noch ein Tortendiagramm für die Aufteilung meiner Zeit auf die ‚Kostenträger‘ eingebunden und lasse mir auch anzeigen, ob ich meine ‚Soll-Arbeitszeit‘ für den Monat und das Jahr schon geleistet habe. Letzteres führt bei mir zu mehr Disziplin, denn ich sehe sofort, wenn ich für mein nebenberufliches Business nicht die Zeit investiere, die ich mir vorgenommen habe.

Ich kann dann im nächsten Schritt hingehen und durch Verwendung eines fiktiven Stundensatzes meine Arbeitszeit in die Kostenrechnung einfliessen lassen.

Da mein Online-Business nur mit relativ geringen Ausgaben verbunden ist, lautet die Frage nach der Wirtschaftlichkeit für meine einzelnen ‚Kostenträger‘ letztlich, ob sie jeweils die investierte Zeit wert ist und wo meine Zeit am gewinnbringendsten angelegt ist. Diese Frage kann ich nun gut beantworten.

Die Auswertung liesse sich noch beliebig erweitern, beispielsweise um ‘Kostenträger-Gruppen’ oder die richtige Priorisierung der Aktivitäten, doch für mich reicht diese einfache Analyse vorerst völlig aus.

 

Oberstes Bild: © Maurice Volmeyer – shutterstock.com

Über Thomas Schlesinger

Thomas Schlesinger ist seit über 20 Jahren im IT-Bereich eines großen deutschen Unternehmens tätig. Er baut sich als nebenberuflicher Blogger und Autor von eBooks einen zweiten Einkommensstrom auf.

Seine Interessen liegen neben der IT im Bereich effektives und effizientes Arbeiten (Selbstorganisation, Teamorganisation, Ablauforganisation, Prozesse), Business und Finanzen.


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