Sport-Events für karitative Zwecke ausrichten

04.12.2014 |  Von  |  Organisation
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Sport lässt sich nicht nur für die individuelle Gesunderhaltung oder in einem Verein ausüben. Darüber hinaus kann Sport sogar für karitative Zwecke eingesetzt werden und für nachhaltige Erlebnisse sorgen. Bekannt sind Aktionen wie „Laufen mit Herz“ oder „Kilometer, die helfen“. Beispielsweise unterstützt durch die Laureus Sport for Good Foundation bieten sich viele Möglichkeiten, sportliche Aktivitäten auch als Charity-Event zu veranstalten. Sei es in kleinem Rahmen oder im Spitzensport.

Für Benachteiligte laufen



Laufveranstaltungen lassen sich recht einfach für jedermann organisieren. Hier brauchen Sie bestenfalls ein Stadion oder einen Sportplatz mit Laufbahn. Auch ein gut ausgebauter Wanderweg ist geeignet. In Absprache mit den Verantwortlichen können Sie hier Lauf-Events organisieren, deren Erlöse ausgewählten Organisationen oder auch Einzelpersonen zugutekommen können.

Wichtig für solch eine Laufveranstaltung sind in erster Linie die Sportler, aber natürlich auch die Sponsoren. Diese unterstützen nicht nur die Planung des Events, sondern beteiligen sich auch meist erheblich an der Finanzierung der erlaufenen Spenden.

So können die Sponsoren sich beispielsweise bereiterklären, jede Stadionrunde oder jeden gelaufenen Kilometer der Teilnehmer in bare Münze, beispielsweise einen Franken, umzuwandeln. Mit zahlreichen Läufern und entsprechend zahlungskräftigen Sponsoren kommen schnell höhere Geldsummen zusammen. Diese können dann für einen zuvor genau definierten sozialen Zweck eingesetzt werden.

Warum sollten sich die Sponsoren einsetzen?



Das ist es, was die Sponsoren von Ihnen schon länger vor dem Beginn Ihres Engagements wissen wollen. Hier kommt es entscheidend auf das Geschick der Mitarbeiter in der Öffentlichkeitsarbeit der Veranstalter an. So können sich die Sponsoren mittels einer konzentrierten Medienarbeit zum Event bereits öffentlich präsentieren. Und auch auf der Laufstrecke selbst zeigen sie sich mit der entsprechenden Plakatierung, mit Bandenwerbung, Ständen oder anderen speziellen Angeboten. Das bietet den Sponsoren die ideale Kombination aus zielgerichteten Marketingmassnahmen und dem Einsatz für den karitativen Zweck.

Der Vorteil – zum Beispiel einer Laufveranstaltung für jedermann – ergibt sich aus einer enormen Breitenwirkung, denn es kann quasi jeder teilnehmen, der mit ein wenig körperlichem Einsatz anderen Menschen helfen möchte. Dazu braucht er weder spezielle Fähigkeiten noch eine teure Sportausrüstung. Gerade diese Events lassen sich toll als karitatives Lauf-Fest  für die ganze Familie gestalten.



Attraktivität durch Spitzensport

Eine andere Dimension bekommen karitative Sport-Events, wenn Spitzenleistungen erwartet werden können. Für Veranstaltungen im Bereich des Massen- und Vereinssports lassen sich sehr gut regionale Spitzensportler einladen, die dem Event dann die ganz besondere Attraktivität verleihen. Selbstverständlich können die Athleten auch einen Wettkampf mit den Amateursportlern austragen. Dabei kann zum Beispiel beim Laufen jede Sekunde, die ein Spitzensportler schneller ist als ein Amateur, auch in Geld umgemünzt werden.



Aber allein schon die Anwesenheit von Grössen aus dem Leistungssport macht ein Charity-Event zum Höhepunkt. Es kommen dann auch andere Interessierte zu dieser Veranstaltung, die solche Sportler gern einmal live und ohne teure Eintrittskosten erleben möchten.

Einladen können Sie hier auch die passenden Spitzensportler aus dem Radsport. (Bild: sainthorant daniel / Shutterstock.com)

Einladen können Sie hier auch die passenden Spitzensportler aus dem Radsport. (Bild: sainthorant daniel / Shutterstock.com)

Zu fördernde Projekte gezielt auswählen

Wichtig für die Sport-Events mit Charity-Charakter ist eine vernünftige Auswahl förderungsfähiger Projekte. Wer einfach nur Geld einsammeln will, ohne vorher einen konkreten Spendenzweck zu offerieren, wird unter Umständen unglaubwürdig und nimmt der Aktion auch ihre konkrete Zielstellung.

Viel besser ist es, wenn die Teilnehmer von Beginn an wissen, zu welchem Zweck sie antreten und welche Spendensumme angepeilt wird – beispielsweise beim „Laufen mit Herz“. Sie können schon während der Veranstaltung laufend die angesammelten Beträge öffentlich machen, womit sie den ein oder anderen Teilnehmer zusätzlich herausfordern.

Dabei werden sogar Spenden ohne sportlichen Einsatz eingezahlt. Viele Menschen suchen nach ganz konkreten Projekten für ihre Hilfe. Wer will schon in einen allgemeinen Topf einzahlen, bei dem keiner so recht weiss, was mit dem Geld geschieht? Je konkreter der Zweck, desto höher ist meistens auch die Spendenbereitschaft.

Authentische Aktion für den konkreten Anlass

Stellen Sie sich vor, das Nachbarskind ist infolge eines Fahrradunfalls auf einen Rollstuhl angewiesen. Dann heisst es für die Eltern nicht nur, einen geeigneten Rollstuhl zu besorgen, sondern meist auch, das gesamte Zuhause barrierefrei umzubauen. Damit kommen auf die Familie erhebliche Kosten zu, die sie nicht selbst zu stemmen in der Lage sind. Hierfür bietet sich beispielsweise ein Event an, das Sie „Radeln für Emily“ nennen könnten. Emily stünde für den Namen des betroffenen Kindes.

Organisieren Sie dafür ein Radevent, bei dem jeder gefahrene Kilometer der Teilnehmer mit einem Franken honoriert wird. Dieses Geld bekommen die Teilnehmer nicht selbst ausbezahlt, sondern es wandert in den Fonds für Emily. Als mögliche Sponsoren eignen sich spendenwillige Privatpersonen, der Fahrradhändler um die Ecke, Radsportvereine, Hersteller von Sport- oder Kinderrädern, die Krankenversicherungen, Einzelhändler und auch jene Baufirmen, die am Projekt für das barrierefreie Wohnen beteiligt werden können.

Der Fahrradhändler stattet alle Räder mit Kilometerzählern aus. Diese dürfen die Teilnehmer mit einer Mindestfahrleistung im Anschluss ans Event behalten – ein zusätzlicher Anreiz, mitzumachen.

Dann geht es los. Es gibt viele Möglichkeiten: so kann ein solches Event als Strassenrundfahrt, als Streckenfahrt oder auch als Offroad-Event wie ein Amateur-Mountainbike-Rennen organisiert sein. Laden Sie die passenden Spitzensportler der Umgebung aus dem Radsport ein.

Wenn das Event „Radeln für Emily“ im Vorfeld entsprechend beworben wird, können Sie sich nicht nur auf reges Interesse der Radler und Gäste, sondern auch auf Medien, Sponsoren und Spitzensportler, zahlreiche Zuschauer und natürlich auf einen guten Ertrag freuen. Denn dann erleben alle ein besonderes Charity-Event mit nachhaltiger Wirkung.




 

Oberstes Bild: © grynold – Shutterstock.com

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