Wie können Roaminggebühren bei der Anwendung von Navigations-Apps im Ausland vermieden werden?

25.11.2014 |  Von  |  Neue Medien
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Wie können Roaminggebühren bei der Anwendung von Navigations-Apps im Ausland vermieden werden?
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Um eine kostenlose App zur Navigation zu benutzen, muss das Tablet oder das Smartphone meist mit dem Internet verbunden sein. Zu Hause ist das nicht problematisch, weil bei einem Vertrag zum Telefonieren meist die Verbindung in das Internet mit inkludiert ist.

Aber was ist in einem fremden Land, wo man zudem besonders auf eine vertrauenswürdige Navigation angewiesen ist? Durch die Roaminggebühren können leicht hohe Kosten entstehen, wenn die Naviagtions-App ständig genutzt wird. Da helfen nur Apps, die offline eingesetzt werden können.

Es gibt eine grosse Palette für die verschiedenen Betriebssysteme, die mit unterschiedlichen Zusatzfunktionen glänzen. Aber umsonst sind diese Apps meist auch nicht.

Die Preise sind unterschiedlich und hängen von der Qualität des Kartenmaterials und den Zusatzinformationen ab. Auch die Anzahl der Länder, die dargestellt werden, und die Häufigkeit der Aktualisierungen machen sich bei den Kosten bemerkbar. Ist die App erst einmal gekauft, kann sie meist für immer benutzt werden. Aber denken Sie daran, dass auch die beste Landkarte in bestimmten Abständen aktualisiert werden sollte. Gerade in einem fremden Land sollten Sie offline navigieren, da Sie so keine Gebühren für das Roaming bezahlen müssen. Und auch in der Schweiz gibt es immer wieder Gegenden, in denen die Internetverbindung zu Wünschen übrig lässt, sodass Sie plötzlich online nicht mehr weiter kommen würden.

Was kann das herkömmliche Navi besser als die Navigations-App

Die bekannten Produzenten von klassischen Navis bieten auch Navigations-Apps an – off- und online und für alle Betriebssysteme der Tablets oder Smartphones. Es gibt aber auch unabhängige Anbieter, die mit einem grossen Kreis von Helfern das Kartenmaterial stets aktuell halten und auf Veränderungen besonders schnell reagieren können. Da nehmen sich beide Systeme also nichts. Ihr Endgerät sollte einen Speicher haben, um alle Daten aufnehmen zu können, und der Bildschirm sollte gross und hell genug sein, damit Sie den Plan auch gut sehen können. Bei der Sprachführung sind die Navis oft überlegen, weil ihre Lautsprecher qualitativ besser sind oder sie mit den eingebauten Lautsprechern des Autos verbunden werden können.

TomTom Europe ist ein umfassendes Paket für portable Geräte mit Android- oder Apple-Betriebssystem. Es ist allerdings auch das teuerste mit etwa 85 Franken, und für Smartphones mit Windows-Betriebssystem wird diese App nicht angeboten. ALK CoPilot ist etwas ungenauer, kostet allerdings nur ca. 55 Franken und kann für zwei Wochen getestet werden, ohne Kosten zu verursachen. Eine interessante Funktion bietet Sygic GPS Navigation. Diese App wird mit einer Weltkarte geliefert und kann derart aufgerüstet werden, dass die Landkarte auf der Windschutzscheibe angezeigt wird. Das kostet dann auch etwas mehr als 60 Franken. Karten in 3D können Sie bei Route 66 Navigate sehen, das auf Apple- und Android-Geräten läuft. Und die Hybridsoftware Skobbler GPS Navigation bietet wahlwiese eine Online- und Offlineanwendung, je nach den regionalen Gegebenheiten.

 

Oberstes Bild: © Snezana Ignjatovic – shutterstock.com

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