Osteopathie: Eine ganzheitliche Heilmethode – auch für beruflich Gestresste

25.11.2014 |  Von  |  Allgemein
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Osteopathie: Eine ganzheitliche Heilmethode – auch für beruflich Gestresste
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Die Osteopathie ist ein alternativmedizinisches Verfahren – und wie mit vielen Methoden der Alternativ- und Komplementärmedizin ist es mit der Evidenz dieser Therapien nicht weit her. Dennoch wird sie in vielen Ländern der Welt gelehrt und angewendet.

Ihren Ursprung hat die Osteopathie in den Vereinigten Staaten von Amerika, wo vor 140 Jahren der Arzt A. T. Still eine Methode zur Behandlung von krankhaften Veränderungen des menschlichen Körpers unter der Vorstellung entwickelte, dass diese von den Knochen (griechisch osteon) ausgehen.

Da der Organismus eine Einheit aus Funktion und Struktur bildet, soll der Einfluss des Therapeuten auf den Bewegungsapparat eine positive Wirkung auf verschiedene, auch innere Erkrankungen haben. Dazu werden Massagen und speziell entwickelte Verfahren wie die Faszien-Release-Technik, Muskel-Energie- oder Weichteiltechniken angewendet.

Eine Definition, die H. M. Wright 1976 aufstellte und die bis heute Gültigkeit in der Osteopathie hat, geht davon aus, dass Osteopathie Philosophie, Wissenschaft und Kunst in einem ist und Erkenntnisse der Biologie, Chemie und Physik zum Wohle von Patienten eingesetzt werden. Verschiedene Institute bieten Lehrgänge und Kurse an, die Laien, Physiotherapeuten und Ärzte besuchen können, die sich für diese Methode interessieren. Einige Krankenkassen übernehmen die Kosten, die bei der osteopathischen Behandlung entstehen.

Medikamente werden in der Osteopathie nicht benötigt. Vielmehr sind es die Hände des Therapeuten, die mit sehr viel Einfühlungsvermögen die Struktur des menschlichen Körpers untersuchen. Mit dem Wissen um die Zusammenhänge und Wechselbeziehungen zwischen den einzelnen Strukturen kann der Osteopath dann auf die Selbstheilungskräfte der Organe einwirken. Dies tut er mit seinen Händen und durch Hinweise zur Änderung der Lebensführung des Patienten, die sowohl die soziale als auch die körperliche und psychische Situation einbeziehen.

Ein besonderes Gebiet der Osteopathie ist die Behandlung von Kindern. Hierbei werden die osteopathischen Vorstellungen von der Krankheitsentstehung auf die Geschehnisse während der Geburt und die Entwicklung des Körpers im Kindesalter übertragen. In der Kinderosteopathie werden sehr sanfte Techniken angewendet, um die Probleme bei der körperlichen Entwicklung zu diagnostizieren und mit einer osteopathischen Behandlung zu korrigieren.



Als häufige Ursachen für behandlungsbedürftiges Unwohlsein im Kindesalter werden Komplikationen während der Schwangerschaft und Geburt genannt. Sogenannte Schreikinder, bei denen eigentlich kein Anlass für eine Befindlichkeitsstörung vorliegt, werden durch die osteopathische Therapie ruhiger und ausgeglichen. Aber auch Verdauungsbeschwerden und Urogenitalbeschwerden im Kleinkindalter, Wachstumsstörungen, Haltungsanomalien, Entwicklungsverzögerungen und Lernschwierigkeiten bei Schulkindern bis hin zu Allergien sollen erfolgreich mit Osteopathie behandelt werden.

 

Oberstes Bild: © Adam Gregor – shutterstock.com

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