Anti-Viren-Schutz allein reicht nicht mehr aus

20.11.2014 |  Von  |  Neue Medien
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Anti-Viren-Schutz allein reicht nicht mehr aus
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Geht es  um Sicherheit im Internet denken die meisten Nutzer einzig an ein Anti-Viren-Programm. In den letzten 15 Jahren haben Nutzer in der Schweiz und der ganzen Welt die Wichtigkeit von Schutz vor Schaden im Netz erkannt und besitzen in den meisten Fällen zumindest kostenlosen oder auch kommerziellen Virenschutz.

Was vielen aber bisher entgangen ist, ist die Tatsache, dass sich das Verhalten von Hackern im Netz gewandelt hat. Neben dem mittlerweile üblichen Anti-Viren-Programm rückt der Schutz vor Trojanern immer stärker ins Licht.

Das wesentliche Problem ist hier, dass Trojaner ob auf dem Smartphone oder dem klassischen PC vom Nutzer schlicht und ergreifend nicht erkannt werden. Das Programm läuft stattdessen als sogenanntes Backdoor in den meisten Fällen im Hintergrund und macht es dem Hacker damit möglich sensible Daten und Informationen des Nutzers abzufangen. Anti-Viren-Programme können diese Gefahr nicht verhindern. Ausserdem sind die Nutzer, durch das herunterladen schädlicher Software, meist selbst verantwortlich. Als sprichwörtliches Trojanisches Pferd fungiert schliesslich ein Hauptprogramm, mit dessen Hilfe der Trojaner auf das System gelangt. Und das geschieht in beinahe jedem Fall durch das ganz bewusste Herunterladen von Software.

Virenschutz bleibt aber relevant

Die Gefahr durch Computerviren ist mit den kriminellen Backdoor-Programmen allerdings auch nicht gebannt. Selbst wenn also ein Anti-Viren-Programm nicht vor Trojanern schützen kann, sollte auf keinen Fall darauf verzichtet werden. Regelmässige Updates sind zusätzlich dringend erforderlich, um in Sachen Virenschutz immer auf dem neuesten Stand zu bleiben. Vor allem auf mobilen Geräten wie Smartphone und Co. fehlt dieser Schutz hierzulande noch in den allermeisten Fällen. Renommierte Anbieter von Virenschutzprogrammen bieten allerdings auch Apps für tragbare Geräte an.



Eigenverantwortung ist der beste Schutz vor Trojanern

Der Schutz vor Trojanern ist nicht so einfach wie die Sicherheit durch Anti-Viren-Software. Trotzdem kann jeder Internetnutzer einen Beitrag leisten, um die eigene Sicherheit zu gewährleisten. In erster Linie sollte mit jeglicher Software, die als Zusatzprogramm oder App angeboten wird und wo der Name der Entwickler wenig seriös klingt, kritisch umgegangen werden. Ebenso sinnvoll ist es, gegenüber E-Mails von unbekannten Absendern skeptisch zu sein, damit Hacker keine Chance bekommen, sich in das System einzunisten. Ob es um Trojaner oder Viren geht, viele Bedrohungen und Schäden sind auch heute noch auf den naiven Umgang des Nutzers mit dem Internet zurückzuführen.

 

Oberstes Bild: © wk1003mike – shutterstock.com

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