Schweizer Start-ups im Fokus der Weltwirtschaft

17.11.2014 |  Von  |  Start-up
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Schweizer Start-ups im Fokus der Weltwirtschaft
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Dass die Schweiz gemeinhin als ein Land gilt, das gerade innovative Ideen hervorbringt und fördert, ist inzwischen weltweit bekannt. Man denke nur an den Siegeszug der Spielidee Adventure Rooms. Dabei werden entsprechende Geschäftsideen immer gewagter, aber auch couragiert umgesetzt.

So bestaunt die Weltwirtschaft gleich drei global ausgerichtete Start-ups, die spannende Gründungsideen rund um bahnbrechende Innovationen realisiert haben.

Unterschiedlicher könnten die Angebote der drei besagten Start-ups dabei nicht sein. Das Konzept der Onlineplattform House Trip basiert beispielsweise auf der Vermietung von privaten Ferienwohnungen, während das Schweizer Unternehmen BiosVersys bakterielle Resistenzen ausschaltet und somit zukünftig die Infektionsmedizin nahezu revolutionieren könnte. Und dann gibt es da noch das eidgenössische Biotech-Unternehmen Abionic, das für Ärzte ein Allergietestgerät entwickelt hat. Dieses soll einfacher zu bedienen sein als ein CD-Player.

House Trip: Vermietung von Ferienwohnungen mit innovativem Touch

Auch wenn das Vermieten von privaten Ferienwohnungen dabei nicht wie eine gute, geschweige denn innovative Geschäftsidee wirkt – sie ist es trotzdem. Das Schweizer Unternehmen House Trip präsentiert als Alleinstellungsmerkmal dabei eine App, mit der ein Vermieter von jedem Ort der ganzen Welt aus Anfragen per Smartphone entsprechend beantworten kann. Zudem werden die Vermieter tatkräftig beim Gestalten der Inserate unterstützt. Verwackelte Fotos oder karge Beschreibungen werden dabei rigoros von der Plattform verbannt. Mittlerweile sind über 260.000 Ferienapartments im Angebotsportfolio zu finden; vier Millionen Übernachtungen wurden seit dem Startschuss im Jahr 2010 realisiert.

BiosVersys: Entwicklung von Molekülen gegen Antibiotikaresistenten

Einen ganz anderen Weg hat die BioverSys AG eingeschlagen. Das Unternehmen hat sich auf die Entwicklung von Molekülen spezialisiert, welche die Wirksamkeit von Antibiotika wieder herstellen sollen. Hintergrund: Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat bereits öfters vor Antibiotikaresistenzen gewarnt und sieht diese als eine der grössten Gefahren für die Gesundheit im 21. Jahrhundert an. Genau hier setzt BiosVersys mit der Forschung und Entwicklung an. Ein entsprechender Wirkstoff befindet sich bereits in der vorklinischen Testphase und konnte bei Tieren bereits erfolgreich eingesetzt werden. Kann in den nächsten Schritten auch die Wirksamkeit am Menschen nachgewiesen werden, käme dies einer Revolution in der Infektionsmedizin gleich. Und BiosVersys stünde ein rund 27 Milliarden US-Dollar schwerer Markt ganz weit offen.

Abionic: Allergien auf der Spur

Ebenfalls in der Biotech-Branche ist das Schweizer Unternehmen Abionic tätig. Das junge Start-up konzentriert sich auf die Fertigung eines medizinischen Gerätes, das ein Allergieprofil erstellt. Dabei verspricht Abionic den Ärzten einen absolut einfachen Arbeitsablauf, der mit dem Einlegen einer CD oder DVD in ein entsprechendes Laufwerk vergleichbar ist. Hierbei nimmt die abioDISC bis zu 8 Kapseln auf und bestimmt mithilfe eines Tropfens Blut sowie mehrerer Biosensoren die am häufigsten auftretenden Allergien. Und das innerhalb weniger Minuten.

 

Oberstes Bild: © swissmacky – shutterstock.com


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