Arbeiten im Homeoffice – nur das Ergebnis zählt

04.11.2014 |  Von  |  Organisation
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Arbeiten im Homeoffice – nur das Ergebnis zählt
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Eines vorab, die Rede ist hier nicht von Selbstständigen oder Freiberuflern, die Ihre Arbeit ins Homeoffice verlegt haben. Vielmehr wird hier von teils grossen Unternehmen wie beispielsweise Microsoft die Rede sein, die zunehmend mehr Mitarbeiter ins Homeoffice schicken.

Ob die Heimarbeit nun wirklich etwas mit New Work zu tun hat, darf umstritten bleiben. Unbestritten bleibt jedoch, dass die Arbeit im Homeoffice besonders für die Unternehmen Vorteile bringt, solange das Ergebnis stimmt.

Die Vorteile von Heimarbeit für die Unternehmen

Microsoft ist den radikalen Schritt gegangen. Dort kann fast jeder Mitarbeiter mittlerweile arbeiten, wann und wo er will. Natürlich nicht ganz ohne Regeln und vor allem auf Ergebnisse fokussiert. Wo diese Ergebnisse erbracht werden, bleibt dabei im weiten Rahmen eine Angelegenheit der Beschäftigten. Die Vorteile liegen hier eindeutig in einer anderen Mitarbeitermotivation und durchaus auch in bislang noch nicht veröffentlichen Einsparpotentialen. Diese bewegen sich im Bereich der Administration genauso wie etwa in den Kosten für den Krankenstand oder für teure Arbeitsplätze. Letztere werden jetzt nicht selten in den Häuslichkeiten der Mitarbeiter eingerichtet.

Vorteile für die Unternehmen finden sich auch in der grösseren Flexibilität der Arbeit, in der besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf und damit letztlich auch im gesamten Bereich der Mitarbeiterzufriedenheit. Dieses Beispiel ist nicht neu. Viele kleinere Unternehmen sind diesen Schritt längst gegangen, jetzt ziehen zunehmend mehr Grossunternehmen auch in der Schweiz nach. Hier werden zumindest Büroarbeitsplätze oftmals ausgelagert.

Wie soll das kontrolliert werden?

Chefs der alten Riege haben Zweifel. Wer soll jetzt die Arbeit kontrollieren? Wie sollen die Mitarbeiter motiviert und aktiviert werden? Was wird mit den Meetings und der leistungsgerechten Entlohnung? In Wirklichkeit sind das keine Probleme, sondern vielmehr das Festhalten am alten Job und den alten Kontrollgepflogenheiten. Die Möglichkeiten der modernen Vernetzung erlauben die Kontrolle der Arbeitszeiten und auch Meetings sind beispielsweise via Videokonferenz problemlos möglich. Darüber hinaus ist es nicht ausgeschlossen, dass sich die Homeworker einmal wöchentlich treffen, um anstehende Aufgaben und bereits erreichte Ergebnisse zu besprechen.

Was bringt Homeworking den Beschäftigten?

Für die Beschäftigten bedeutet Homeworking sicherlich neue Ansprüche und Möglichkeiten. Die grösste Hürde dürfte das wirklich selbständige Arbeiten an Problemlösungen und die eigenverantwortliche Einteilung der Arbeitszeit sein. Dafür bietet die Heimarbeit neue Chancen für die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Wer in seinem Job gut ist, dürfte mit den Herausforderungen kaum Probleme haben. Die telefonische Erreichbarkeit von Vorgesetzten und Mitarbeitern, die an der gleichen Sache arbeiten, ist neben der richtigen Einstellung zur Arbeit natürlich eine Grundvoraussetzung. Vermeintlich lassen sich mit einer Flexibilisierung der Arbeit sogar Verkehrsprobleme lösen.

 

Oberstes Bild: © David Pereiras – Shutterstock.com

Über Olaf Hoffmann

Olaf Hoffmann ist der kreative und führende Kopf hinter dem Unternehmen Geradeaus...die Berater.
Neben der Beratertätigkeit für kleine und mittlere Unternehmen und Privatpersonen in Veränderungssituationen ist Olaf Hoffmann aktiv in der Fort- und Weiterbildung im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe.
Als Autor für zahlreiche Blogs und Webauftritte brilliert er mit einer oftmals bestechenden Klarheit oder einer verspielt ironisch bis sarkastischen Ader. Ob Sachtext, Blogbeitrag oder beschreibender Inhalt - die Arbeiten des Autors Olaf Hoffmann bereichern seit 2008 in vielfältigen Formen das deutschsprachige Internet.


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