Willkommen: Neue Millionäre braucht die Welt …

23.09.2014 |  Von  |  Finanzen
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Willkommen: Neue Millionäre braucht die Welt …
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Das Wirtschaftskarussell dreht sich immer schneller und intensiver: Das globale Business generiert weltweit jeden Tag 130 neue Millionäre. Dabei häufen die Reichen dieser Welt immer grössere Vermögen an; fast jeden zweiten Tag kann die Welt einen frisch gebackenen Milliardär begrüssen. Gerade in der Schweiz gibt es auffallend viele neue Superreiche. Ein Land holt allerdings mit Riesenschritten auf.

Während Nordamerika und Europa schon traditionell eine Vormachtstellung im Hinblick auf die angehäuften Privatvermögen geniessen, hat sich jetzt die Region Asien-Ozeanien in den Vordergrund „verdient“. Innerhalb kürzester Zeit sind dort die Vermögen deutlich um 18 % auf insgesamt 14.200 Milliarden Dollar gewachsen. Setzt sich diese Entwicklung fort, gehen Experten davon aus, dass der Spitzenreiter Nordamerika bereits 2015 bei den Vermögen von der Region Asien-Ozeanien überholt wird.

Club der Reichen: 2013 sind weitere 47.500 Schweizer zu Millionären geworden

Ob Immobilien- oder Finanzkrise. Die volle Wucht dieser Krisen haben die Reichen und Superreichen nicht gespürt; zumindest sind nahezu sämtliche Millionäre und Milliardäre dieser Welt weich gefallen. Alleine in der Schweiz, das im Ausland vornehmlich als das Land der Superreichen bezeichnet wird, haben sich alleine im Jahr 2013 insgesamt 47.500 neue Mitglieder im exklusiven Club der Reichen eingeschrieben. Somit ist der erlauchte Kreis der Millionäre in dem aussergewöhnlichen Club auf insgesamt 330.000 Personen angewachsen. Um die Mitgliedschaft in dem exquisiten eidgenössischen Club der Reichen zu erhalten, muss der jeweilige „Bewerber“ ein Vermögen nachweisen, das einen Wert von mehr als eine Million Dollar besitzt.

Schweiz belegt inzwischen den siebten Platz in der Vermögensrangliste

Dabei zählen nicht nur die jeweiligen Geldmittel zum bewertbaren Vermögen. Auch Luxusautos, Gemälde sowie Immobiliensitz darf mit einberechnet werden. Das ungemein hohe Wachstum der Schweiz – im Hinblick auf die privaten Vermögen – hat der Schweiz inzwischen den siebten Platz in der Weltrangliste der Vermögen eingebracht. Angesichts der Flächengrösse und der Einwohnerzahl ist dies ein klarer Beweis dafür, dass von Lausanne über Basel bis hin zu Bern in der Tat die Superreichen keine Ausnahme darstellen.

Lateinamerika steht am Ende der Wertschöpfungskette

Bedrängt werden die etablierten Nationen jetzt aber von der Region Asien-Ozeanien, die sich wirtschaftlich zu einem Machtfaktor entwickelt hat. Die Folge daraus ist, dass es etliche Unternehmer respektive Geschäftsleute gibt, die immer vermögender werden. Nicht umsonst ist das Gesamtvermögen dort auf 14.200 Milliarden Dollar angestiegen. Dies steht übrigens im krassen Gegenteil zu Lateinamerika, wo sich das Gesamtvermögen um lediglich zwei % erhöhte. Dies liegt einerseits an den oftmals zweifelhaften unternehmerischen Strukturen rund um Kinderarbeit und Korruption, aber auch an der Talfahrt der Währung und Wirtschaft in Brasilien. Im Land am Zuckerhut wohnen nämlich viele Reiche und Superreiche.

 

Oberstes Bild: © ktsdesign – Shutterstock.com


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