Bit-Cloud auf Wachstumskurs: Ausschreibung soll die Belieferung optimieren

15.07.2014 |  Von  |  News
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Bit-Cloud auf Wachstumskurs: Ausschreibung soll die Belieferung optimieren
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Auch das schweizerische Bundesamt für Informatik und Telekommunikation (BIT) hat die Zeichen der Zeit erkannt und wagt einen Vorstoss in das moderne Cloud-Zeitalter. Gesucht wird im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung diesbezüglich ein seriöser und leistungsstarker Lieferant, der als Generalunternehmer entsprechende Management-Systeme, Software sowie Hardware für die vom BIT betriebene Cloud-Plattform „Cumulus“ bereitstellt. Zudem zählen im Hinblick auf das Gesamtsystem explizite Wartungs- und Pflegeverträge sowie Schulungen des BIT-Personals zum Auftragsvolumen. Dem Gewinner der Ausschreibung winkt dabei ein langfristiger Auftrag, wobei der Beschaffungszeitraum auf die Jahre 2015 bis Ende 2024 terminiert ist.

Ausschreibung für das Grossprojekt „Cumulus“: BIT-Cloud will auf über 8000 Server wachsen



Mit dieser Ausschreibung soll das Wachstum und die Leistungskraft des Grossprojekts „Cumulus“ weiter forciert werden. Laut BIT-Mediensprecherin Sonja Uhlmann-Haenni soll die „Cumulus“ genannte Cloud-Plattform des Bundesamts für Informatik und Telekommunikation in naher Zukunft als Basis einer hochmodernen Infrastruktur fungieren. Innerhalb der nächsten sechs Jahre soll die Cloud-Plattform von aktuell etwa 4000 Server auf rund 8000 Server kontinuierlich und organisch wachsen. Über 70 % der aktuellen Kunden sind dabei momentan virtualisiert.

Zukünftig möchte das BIT in diesem Zusammenhang auch den allgemeinen Virtualisierungsgrad deutlich erhöhen. Prinzipiell sollen mit der optimierten Cloud-Plattform die Bedürfnisse der Kunden umfassend befriedigt werden. Obwohl diesbezüglich in der Ausschreibung von Cloud-Services verschiedener Ausprägungen die Rede ist, ist noch längst nicht klar, welche Applikationen letztendlich auf der Cloud-Plattform „Cumulus“ betrieben werden. Fest steht aber, dass dabei auf jeweils spezifisch ausgerichtete Fachanwendungen der Behörden bzw. Ämter der Fokus liegt. Eine genaue Typisierung steht noch aus.

„Proof of Concept“ fungiert quasi als explizite Filterfunktion in Bezug auf die Bewerber

Grundsätzlich soll das entsprechende Portfolio so zusammengesetzt werden, dass neben den internen Fachanwendungen sowohl Server als auch Web-Plattformen enthalten sind. Mit diesem Mix ist dann zum Beispiel auch der interne Betrieb einer expliziten Infrastruktur rund um die Rechentechnik, die Netzwerktechnik oder Peripheriegeräte gewährleistet. Das BIT verfolgt diesbezüglich das Ziel, eine spürbare Rationalisierung der internen IT zu erzielen; zudem sollen auf „Cumulus“ Kundenservices betrieben werden.

Ferner soll mittels des Effizienzgewinns durch einen erhöhten Virtualisierungsgrad, die erhöhte Automatisierung und einen Zuwachs an Flexibilität dem jeweiligen Kunden eine weitaus höhere Leistungsqualität als bisher geboten werden. Schweizer und auch ausländische Unternehmen, die sich an der Ausschreibung beteiligen, müssen allerdings erst einmal ihre eigenen Cloud-Lösungen im Rechenzentrum des BIT präsentieren. Ohne die Durchführung eines so bezeichneten „Proof of Concept“ hat kein Bewerber die Chance, den Zuschlag gemäss der Ausschreibungskriterien vom BIT zu erhalten.



 

Oberstes Bild: © Nucleartist – Shutterstock.com


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