Swisscom Business Award: And here are the nominees

19.06.2014 |  Von  |  News
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Swisscom Business Award: And here are the nominees
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Die Nominierten für den Swisscom Business Award stehen fest. Wer aus der Schweiz stellt das wegweisendste ICT-Projekt auf die Beine? Diese Frage wird am 4. September dieses Jahres beantwortet, denn die Finalisten stehen endlich fest.

Um die Trophäe streiten sich diesmal das Universitätsspital Basel, das Unternehmen MSC Kreuzfahrten AG, die Manor AG, die Schwyzer Kantonalbank, die Loeb AG und die Fondazione Ticino Cuore aus dem Tessin. 80 Bewerber um die Auszeichnung gab es im Vorfeld, die genannten sind unter dem Strich übrig geblieben. Wer wird es am Ende machen und den Titel einheimsen?



ICT-Projekte mit absolutem Vorbildcharakter

Schweizer Unternehmen oder auch Institutionen, welche auf vorbildliche Weise ICT-Projekte umsetzen, stehen zur Wahl für den Swisscom Business Award. Gerade die Tatsache, dass sich die Anzahl der Bewerber wie auch die Qualität der Projekte, die für die Vorausscheidung eingereicht werden, von Jahr zu Jahr nachhaltig verbessert, stimmt den Jurypräsidenten Thomas Wirth froh und lässt ihn enthusiastisch in die Zukunft blicken. Aufgrund der hohen Qualität der Projekte, so Wirth, war es auch kein leichtes Unterfangen, die diesjährigen Finalisten auszuwählen. Die Jury war schon im Vorfeld bei der Auswahl massiv gefordert.

Als Massstab für die Beurteilung der Projekte galten die Nachhaltigkeit, der Grad an Innovation bei der Technologie der eingereichten Lösung und natürlich auch der effektive Nutzen für das Business. Keine leichten Hürden, die von den Bewerbern zu bewältigen waren.

Die Finalisten des Jahres 2014 des Swisscom Business Awards



Um die Krone beim Award kämpfen in diesem Jahr die sechs oben genannten Organisationen. Gerade im Detailhandel handelt es sich um einen Markt, bei dem der Margendruck und der Druck, verkaufen zu müssen, enorm hoch sind. In diesem Wissen hat die Manor AG ein Projekt geschaffen, mit dessen Hilfe die PoS-Manager weit flexibler als noch zuvor arbeiten können. Über einen EDA (Enterprise Digital Assistant) besteht die Möglichkeit des Zugriffs auf sämtliche Systeme im Backoffice. Darüber hinaus lässt sich mobil auf wesentliche Bestandteile zugreifen: Die Warenwirtschaft wird angesprochen, die Einsatzplanung für Personal, die Temperaturkontrolle und natürlich die Umsatzanzeige in Realtime.





Manor Uraniastrasse Zürich. (Bild: Roland zh / wikimedia.org)

Manor Uraniastrasse Zürich. (Bild: Roland zh / wikimedia.org)

Als Basisgerät wurde das Galaxy S3 aus dem Hause Samsung ausgewählt. Über den Weg kann der PoS-Manager seine Arbeiten mit dem Backoffice umgehend auf der Verkaufsfläche durchführen und so Zeit gewinnen, die sich perfekt in die Beratung der Kunden investieren lässt. Über EDA lassen sich Barcode-Scanner, DECT-Telefone und der PC im Büro perfekt ersetzen. Und das ohne jeden Reibungsverlust für den PoS-Manager.

Das Universitätsspital aus der Schweiz nimmt mit einer Tablet-Lösung teil, die mit einer eigenen EMR-(Electronic Medical Report)-App aufwartet. Der Arzt von heute tritt seine Visite nicht mehr mit vielen Patientenakten an, sondern kann auf die Papierform verzichten, wenn er sein Tablet mit sich führt. Über die EMR-App sind alle Informationen zum Patienten abrufbar. Auf „Knopfdruck“ werden Befunde, Personaldaten des Patienten, seine Röntgenbilder, Überweisungsformulare des behandelnden Hausarztes und so weiter auf dem Tablet sichtbar. So hat der Arzt im Spital alle Informationen ständig zur Hand und quasi in seinem Kittel stecken. Darüber hinaus ermöglicht das System dem behandelnden Arzt im Spital, sich ganz gezielt daheim auf Patienten vorzubereiten.

Die SZKB (Schwyzer Kantonalbank) will mit ihrem Projekt die Pflege der Kundenbeziehungen neu aufrollen. Als Finalist setzt die Bank darauf, den Ausbau des eigenen Onlinekanals zu forcieren. Darüber wird den Beratern in den Bankhäusern visualisiert und simuliert, welche Anlagevarianten und Finanzierungsmodelle möglich sind. Dabei wird auf die Option gesetzt, diese Möglichkeiten auf einem PC in der Bank oder via App auf dem Tablet zu erhalten. So wird dem Berater der Prozess im Kundengespräch massiv erleichtert und der Kunde erhält visualisierte Angebote, die leicht nachzuvollziehen sind.

Das Haus MSC Kreuzfahrten AG hofft durch die Schaffung seines neuen Vertriebskanals auf die Vergabe der Auszeichnung. Der Kanal greift für diverse Länder und auch unterschiedliche Märkte. Der Swisscom Business Award könnte hier für eine neue MCCS (Cloud Managed Contact Center Solution) winken. Über Europa verteilt verfügt die MSC Kreuzfahrten AG über rund 250 Agenten, welche die Kunden über diese neue Plattform zielgerichtet beraten. Ziel war es, dass die Kundschaft durch den Berater über einen längeren Zeitraum punktgenau betreut werden kann. Das gilt für die Recherche, die Vorbereitungszeit zur Reise, die eigentliche Buchung und natürlich auch für den Zeitrahmen der Kreuzfahrt. Doch auch im Anschluss an die Kreuzfahrt kann notwendige Nacharbeit über die MCCS getätigt werden.

Das Warenhaus Loeb möchte mit seinem Projekt die Zufriedenheit der Kunden und deren Bindung ans Warenhaus verbessern. Der zentrale Punkt in dieser Hinsicht ist ein Kassensystem, welches ausfallslos arbeitet. Um die bisherige Ausfallquote von mehreren Stillständen pro Monat zu minimieren, wurde der gesamte IT-Sektor outgesourct. Ferner wurde sichergestellt, dass die Datenhaltung in einem externen Rechenzentrum läuft, eine vollständige Anbindung via LAN-I stattfindet und ein Monitoring Service zum Einsatz kommt. So werden neun neue Filialen sekundenschnell ins Netzwerk des Unternehmens integriert.



Last, but not least ist das Projekt der Stiftung Ticino Cuore im Rennen. Über die Stiftung werden Privatpersonen darin unterwiesen, wie man Herzrhythmusmassagen anwendet und Defibrillatoren einsetzt. Sollte ein Mensch einen Herzstillstand erleiden, ist mit der Ausbildung gewährleistet, dass eine erste Notfallversorgung durchgeführt werden kann, bis der Rettungsdienst vor Ort ist.

3500 Menschen sind Teil dieses Netzwerkes. Damit die ausgebildeten Helfer im Notfall alarmiert werden können, um sie zu verwalten und zu wissen, wo sich ein Retter aufhält, wurde eine Weblösung mittels App geschaffen. Sobald ein Notruf eingeht, alarmiert die App den Helfer, der dem Standort am nächsten ist. Zusätzlich wird das Herzrhythmus-Signal vorgegeben, und die App bietet die Option, mit einem Mediziner zu kommunizieren, der in der Zentrale vor Ort ist.

So oder so, es wird sicher keine leichte Entscheidung, welche die Jury am 4. September im Hallenstadion Zürich treffen muss. Award-verdächtig sind alle Eingaben. Das Online-Voting für den Publikumspreis, der zusätzlich vergeben wird, beginnt ab Mitte August.



 

Oberstes Bild: © Brian A Jackson – Shutterstock.com


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