Fünf schnelle Tipps, wie Sie den Team-Konsensus sensibel aufbrechen

03.06.2014 |  Von  |  Organisation
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Fünf schnelle Tipps, wie Sie den Team-Konsensus sensibel aufbrechen
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Gerade wenn konstruktive Teamarbeit und eine gesunde Gruppendynamik an Ihrem Arbeitsplatz wichtig sind, kommt innovatives Denken manchmal zu kurz. Das liegt an der ganz natürlichen Tendenz, einen Konsensus finden zu wollen. So hält sich jeder mit Ideen, Vorschlägen und Ansätzen eher zurück, die einer bereits gefunden Übereinstimmung zuwiderlaufen oder eine bereits etablierte Arbeitsweise infrage stellen würden.

Keiner will Störenfried sein – oder, schlimmer noch, als Saboteur eingestuft werden. Langfristig aber bremst diese verständliche Zurückhaltung Entwicklung aus und führt zum Stillstand. Ob Sie Teamleiter oder Teammitglied sind: Besser ist es, sich Strategien anzueignen oder dem Team zu vermitteln, wie auch unkonventionelle Vorschläge, die gegen den aktuellen Strom schwimmen, konstruktiv kommuniziert werden können. Wir haben fünf schnelle Tipps zusammengestellt, wie Sie sich auf die entsprechende Präsentation optimal vorbereiten.



1. Verteidigen Sie Ihren Ansatz, statt die Ansätze anderer auszuhebeln

Das Wichtigste ist, dass niemand im Team sich persönlich angegriffen fühlt. Dies kann schnell geschehen, wenn Sie die Position eines Teamkollegen kritisieren, um so die Grundlage für die eigene Argumentation zu schaffen. Isolieren Sie Ihren Ansatz stattdessen und lassen Sie ihn für sich selbst sprechen. Solange niemand eine Abwehrhaltung einnimmt, sind alle schneller gewillt, den Zugewinn zu sehen, der der ganzen Gruppe durch Ihre Idee entsteht.

2. Präsentieren Sie Lösungen statt Modelle

Versuchen Sie, Ihre Idee als Lösung für ein vorhandenes und vielleicht sogar schon besprochenes Problem darzustellen, dem sich das Team als Ganzes gegenübersieht. Dieser praktische Bezug, der für jeden einen Ausweg aus einem ihn direkt betreffenden Dilemma sieht, ist einer abstrakten Darstellung einer Idee immer vorzuziehen. So entwickeln alle Teammitglieder direkt einen Bezug zu Ihrer Idee, statt sie von aussen zu betrachten.



3. Beugen Sie Risikobefürchtungen vor

Recherchieren Sie erfolgreiche Case-Studies, in denen Ihre Lösung in einer vergleichbaren Situation funktioniert hat. Halten Sie so viel Zahlen- und Faktenmaterial in der Hinterhand wie möglich, um Skeptikern direkt etwas entgegenhalten zu können, bevor sich deren Ängste und Zweifel auf den Rest der Gruppe übertragen. Bereiten Sie das Material technisch hochwertig auf, wenn Sie wissen, dass Sie so mehr Punkte erzielen.

4. Definieren Sie Ihre Motivation

Stellen Sie klar heraus, warum Sie mit der von Ihnen vorgeschlagenen Alternative zum Status quo auffahren. Machen Sie deutlich, dass es sich nicht um einen Profilierungsversuch oder ein aus reiner Neugierde begonnenes Experiment handelt, sondern dass zu jedem Zeitpunkt die Ziele des Teams und eine Optimierung der Teamarbeit ursächlich für Ihre Ideenfindung waren.

5. Erbitten Sie sofort Mithilfe

Geben Sie Ihren Teammitgliedern immer wieder die Möglichkeit, mit ihrer Kompetenz, Erfahrung und Expertise an Ihre Idee anzuknüpfen, sie weiterzuentwickeln und so zu ihrer „eigenen“ zu machen. Lassen Sie bewusst Leerstellen, an denen Sie zugeben, dass nur das Know-how Ihrer Teamkollegen hier die Lücken füllen kann.



 

Oberstes Bild: © Jozsef Bagota – Shutterstock.com


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