Mit LinkedIn Business-Kontakte knüpfen – weltweit!

26.05.2014 |  Von  |  Kommunikation, Neue Medien, Web
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Mit LinkedIn Business-Kontakte knüpfen – weltweit!
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LinkedIn ist das Business-Netzwerk mit dem wohl grössten Potenzial für internationale Business-Kontakte. Gegründet wurde es 2003 in Kalifornien und steht seit dem 4. Februar 2009 auch in Deutsch zur Verfügung. Aufgrund der weltweiten Verbreitung in rund 200 Ländern liegt der Schwerpunkt von LinkedIn klar im internationalen Business-Geschehen, wobei die Business-Plattform neben Asien und dem Pazifikraum auch bei unseren europäischen Nachbarn in den Niederlanden, in Frankreich und in Grossbritannien überaus beliebt ist.

LinkedIn und seine Bedeutung im Social Media Marketing



LinkedIn stellt eine webbasierte Kommunikations-Plattform dar, mit der schnell und einfach geschäftliche Kontakte geknüpft und gepflegt werden können. Mit Millionen Nutzern ist LinkedIn das grösste Portal dieser Art mit wachsender Bedeutung im Social Media Marketing und steht als Unternehmen aus Amerika in Konkurrenz zum deutschen Anbieter Xing.

Sowohl die Oberflächengestaltung als auch die Funktionalität und die Art des Netzwerkens unterscheiden sich deutlich vom deutschen Mitbewerber XING. Wie bei anderen sozialen Netzwerken auch steht am Anfang das Erstellen eines persönlichen Profils, das lückenlos ausgefüllt, aber nicht überladen sein sollte. Allerdings ist bei LindedIn sehr detailliert konfigurierbar, welche Inhalte für wen sichtbar sind.

Warum LinkedIn für Unternehmen interessant ist

Nutzer und Unternehmen können auf der Plattform ein- oder auch mehrsprachige Profile mit Detaildaten und Bildern anlegen. Dieser Eintrag unterstützt damit auch Social-Media-Marketing- Strategien. Zu den wesentlichen Inhalten gehören Informationen zum Unternehmen, die Branchenzugehörigkeit und die Unternehmensgrösse. Auf diese Weise vernetzen sich beispielsweise Arbeitgeber und Angestellte über die Firmenzugehörigkeit.



LinkedIn ermöglicht es Unternehmen, schnell und einfach Neuigkeiten sowie Status-Updates zu Produkten und Dienstleistungen zu veröffentlichen. In Hinblick auf Social-Media-Marketing- Bemühungen ist die Vernetzung zu Twitter und Facebook sowohl praktisch als auch komfortabel. Bei der generellen strategischen Ausrichtung sollten Unternehmen bedenken, dass sich ihre Mitarbeiter, die bereits auf LinkedIn vertreten sind, nicht in Zusammenhang mit ihrem Arbeitgeber präsentieren können, wenn das Unternehmen keinen Firmeneintrag besitzt. Dadurch wird eine wichtige Chance im Social Media Marketing nicht genutzt.

Geschäftliche Kontakte mit LinkedIn knüpfen

Wildes Kontaktieren wie beispielsweise bei XING ist bei LindedIn nicht möglich, da fremde LindedIn-Mitglieder nur per InMail angeschrieben werden können. InMails dienen sozusagen der Kaltakquise und kommen nur dann zum Einsatz, wenn ohne vorherige Vorstellung ein direkter Kontakt gewünscht wird. Sie sind regelmässig kostenpflichtig, wobei bei einer Premium-Mitgliedschaft, abhängig von der gewählten Variante, ein gewisses InMail-Kontingent zugewiesen wird.



Direkte Kontakte können jederzeit angeschrieben werden. Dies geschieht über den Button „Vernetzen“, über den interessante Profilinhaber in das persönliche Netzwerk eingeladen werden können. Um das wilde Kontaktieren zu verhindern, muss der Grund der Kontaktaufnahme angegeben werden, beispielsweise „Kollege“, „Freund“ oder „Geschäftspartner“.

LinkedIn. (Bild: 360b / Shutterstock.com)

LinkedIn. (Bild: 360b / Shutterstock.com)




Diese Art der Kontaktaufnahme funktioniert nur dann, wenn die kontaktierte Person nicht das Bekanntsein verneint. Der richtige Weg, um unbekannte, aber interessante Personen über LindedIn kennenzulernen, ist die Inanspruchnahme von bereits bestehenden Direktkontakten, die über den Button „vorstellen lassen“ den gewünschten Kontakt herstellen können. Dies geschieht mit einer kurzen Nachricht, in der eine Begründung für den gewünschten Kontakt enthalten sein sollte. Dem Empfänger ist nun freigestellt, diesem Wunsch zu entsprechen oder ihn auch abzulehnen.

Die kostenfreie Basis-Mitgliedschaft und der Premiumaccount

Das Profil kann mehrsprachig erstellt werden und unterstützt Verlinkungen zu der Unternehmenswebsite, wodurch Unternehmen, Produkte und Dienstleistungen gleichermassen präsentiert werden. Die intelligente Suchfunktion ermöglicht eine komfortable Selektion nach Unternehmen, Namen, Vornamen, Orten und beruflichen Positionen. Bestimmte Nutzergruppen, wie Moderatoren oder Gruppenmitglieder, können die Plattform auch für eine direkte Kommunikation nutzen.

Bis dahin ist LinkedIn mit seinen Basisfunktionen kostenfrei, während ein kostenpflichtiger Premiumaccount erweiterte Funktionen bietet. Dies gilt unter anderem für detailliertere Suchfunktionen, beispielsweise die Suche nach der Unternehmensgrösse oder nach der Funktion einer bestimmten Person in einem Unternehmen und nach dem Job Level. Zu den Funktionalitäten eines Premiumaccounts gehören ausserdem ein Profil-Organizer, erweiterte Statistiken sowie ein Kontingent an InMails.

Über einen Premiumaccount stehen erweiterte Netzwerkstatistiken oder ein Profilorganizer zur Verfügung, über den Nichtkontakte gespeichert und kategorisiert werden können. Die Einrichtung eines Accounts ist einfach, wobei LinkedIn die in den Anfängen oftmals kritisierte Benutzeroberfläche im Juli 2012 an die Optik von Facebook und Google+ angepasst hat.

Personalsuche und Nutzergruppen

Die Personalsuche über LinkedIn wird immer bedeutsamer – auch gegenüber dem Netzwerk XING. Das liegt unter anderem daran, dass Nutzer gegenseitig ihre Fähigkeiten bestätigen können. Je mehr Empfehlungen ein Anbieter auf sich vereinigen kann, umso besser wird seine Sichtbarkeit bei LinkedIn. Nicht nur hinsichtlich der Personal- und Jobsuche wird die Bedeutung dieses Netzwerkes im deutschsprachigen Raum weiter wachsen. Daher ist davon auszugehen, dass LinkedIn zu einem wichtigen Baustein des Social Media Marketings wird.

Gleiches gilt für die Nutzergruppen bei LinkedIn, die zu den umfangreichsten und beliebtesten Features für den Aufbau einer Community gehören. Hier schliessen sich viele Personen mit ähnlichen Interessen zusammen, beispielsweise Freunde von Organisationen oder Teilnehmer von Events. Über den Aufbau einer Nutzergruppe haben viele Unternehmen bereits eine Vielzahl von Nutzern rekrutiert und das Interesse für ihr Produkt oder Dienstleistung gestärkt.



 

Oberstes Bild: © Twin Design – Shutterstock.com


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