Der Umgang mit negativ eingestellten Mitarbeitern im Unternehmen

09.04.2014 |  Von  |  Organisation, Selbstmanagement
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Der Umgang mit negativ eingestellten Mitarbeitern im Unternehmen
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„Das klappt nie!“ Anhaltender Pessimismus durch einen einzigen Kollegen im Büro kann Ihrem Unternehmen indirekt grossen Schaden zufügen, indem alle Mitarbeiter diese Einstellung irgendwann – wenn auch nur unbewusst – übernehmen. Wir haben daher einige Tipps zusammengestellt, um Ihnen zu zeigen, wie Sie mit allzu viel negativer Kritik umgehen können.

Analysieren Sie mit Bedacht

Wie immer gilt: Eine einzige negative Bemerkung sollte Ihnen noch keinen Anlass dazu geben, diese Ratschläge sofort zu befolgen. Beziehen Sie sie nur auf Personen, welche bereits ihr Image als „Dauernörgler“ im gesamten Betrieb fest zementiert haben. Bedenken Sie jedoch, dass Sie sich diesem Problem irgendwann stellen müssen, denn Sie können diesem bestimmten Mitarbeiter nicht ewig aus dem Weg gehen oder die Probleme, die er verursacht, ignorieren.

Beginnen wir also mit einigen einfachen Tipps zum Umgang mit Pessimisten im Büro:



1. Ein Image ist nicht die Person

Trennen Sie den Menschen von den Inhalten, welche er vermitteln möchte. Wenn eine Person bereits im Voraus bei Ihnen ein eher negatives Bild erweckt, projizieren Sie dieses häufig auch auf die Anmerkungen und Ratschläge dieses Kollegen. Das jedoch wäre offensichtlich falsch: Inhalte müssen Sie immer objektiv bewerten, ganz egal, wie unliebsam Ihnen ein bestimmter Mitarbeiter auch erscheinen mag. Ein Fakt ist nun einmal ein Fakt – egal aus welchem Mund er stammt. Kleiner Tipp: Wenn Sie sich Anregungen zu einem bestimmten Problem aufschreiben, sollten Sie auf die Namen der Personen dazu verzichten. So bewahren Sie Objektivität.

2. Trennen Sie Ihre Person und Ihren Ansichten

Sie unterhalten sich gerade mit Ihrem pessimistischen Kollegen und er stimmt mit Ihrer Ansicht überhaupt nicht überein – wie immer? In diesen Situationen verlieren wir gerne die Objektivität und fühlen uns persönlich angegriffen. Bedenken Sie dabei jedoch, dass es Ihrem Gegenüber meist nicht darum geht, Sie in Frage zu stellen, sondern Ihre Ansichten.



Ihr Mitarbeiter macht bereits den Fehler, Kritik als Angriff auf die eigene Person zu betrachten. Sie dürfen diesem Muster nicht folgen, da Kritik – wenn Sie sie richtig auswerten – immer positive Auswirkungen haben sollte. Lassen Sie diesen Mitarbeiter also im Büro und ziehen Sie ihn nicht in Ihr Privatleben.

3. Nörgelt er nur – oder hat er ausnahmsweise Recht?

Wenn Sie von diesem Mitarbeiter stets nur negative Meinungen zu hören bekommen, werden Sie irgendwann nicht mehr genau hinhören. Im falschen Moment kann das natürlich auch unerwünschte Folgen haben. Um herauszufinden, ob eine bestimmte Meinung nur das Spiegelbild einer pessimistischen Veranlagung ist oder ob mehr dahintersteckt, sollten Sie einfach mehr Personen im Unternehmen befragen: Der negativ eingestellte Mitarbeiter kann vielleicht eine weitere Person deutlich beeinflusst haben – aber drei oder vier Menschen, welche dieselbe Meinung vertreten, sind dann schon ein deutlicher Indikator. Versuchen Sie also – auch wenn es schwerfällt -, jedes Argument Ihres Lieblingspessimisten durch beiläufige Befragungen innerhalb des Unternehmens auf Stichhaltigkeit zu überprüfen.

4. Suchen Sie die Auseinandersetzung

Die bisherigen Ratschläge haben darauf abgezielt, dem negativen Image dieser Person mit einer Art Passivität zu begegnen. Das funktioniert zwar, aber Sie sollten sich dahinter auch nicht ewig verstecken: Permanentes Meckern hat einen erheblichen Einfluss auf die Personen im direkten Umfeld dieses Mitarbeiters, was sich in erster Linie auf die Psyche der anderen Kollegen auswirkt.



Darunter wird früher oder später auch die Produktivität und somit Ihr ganzes Unternehmen leiden. Sprechen Sie diesen Mitarbeiter also ruhig auf das Problem an, wenn Sie es nicht länger für tragbar halten. Passivität ist dann nur ein letztes Mittel, falls sich der geschätzte Kollege nicht ändern möchte: Grenzen Sie sich zumindest gedanklich von der Person ab – räumlich dürfte das schwer möglich sein -, um nicht ebenfalls in eine Art Lethargie zu verfallen.

5. „Das funktioniert sowieso nicht!“ – aber warum?

Bei dieser Art von Mitarbeiter wird Ihnen auffallen, dass sie häufig dieselben Formulierungen verwenden – als wüssten sie alles besser und bereits im Voraus, wie eine bestimmte Situation ausgehen wird. Wählen Sie daher die folgende Herangehensweise: Wenn der betroffene Mitarbeiter bei der nächsten wichtigen Besprechung wieder weiss, dass „das alles sowieso nichts bringt“, dann fragen Sie ihn einfach nach dem Warum.

Negatives wird gerne ohne vorherige Reflektion in den Büroalltag hinausposaunt. Sobald Sie den Kollegen fragen, wieso er glaubt, dass ein Problem auf eine bestimmte Art und Weise nicht lösbar wäre, erfahren Sie etwas über ihn. Beispielsweise, ob er sich überhaupt mit dem Thema beschäftigt hat oder nur wieder seinem Pessimismus freien Lauf lassen möchte. Das entschärft seine Ansichten auch vor anderen Kollegen.





Belohnen Sie keine negative Stimmung. (Bild: venimo / Shutterstock.com)

Belohnen Sie keine negative Stimmung. (Bild: venimo / Shutterstock.com)

6. Belohnen Sie keine negative Stimmung

Zu guter Letzt dürfen Sie nicht den Fehler machen, die zutiefst negative Arbeitsweise Ihres Mitarbeiters zu belohnen – denn sonst wird er an seiner Einstellung nichts ändern. Hören Sie bei Bemerkungen wie „In diesem Laden läuft das sowieso nicht“ einfach weg und versuchen Sie es bei diesen Provokationsversuchen einfach mit Ignoranz gegenüber Ihrem Mitarbeiter. Wenn Sie diese Art von Bemerkung permanent ignorieren, wird er nämlich früher oder später selber hinterfragen, warum Sie das tun – und dann sein Fehlverhalten wahrscheinlich schneller einsehen, als wenn Sie ihn mit dem Holzhammer darauf aufmerksam machen.



 

Oberstes Bild: © artenot – Shutterstock.com



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