Attraktivität stellt einen erheblichen Erfolgsfaktor dar

07.04.2014 |  Von  |  Selbstmanagement
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Attraktivität stellt einen erheblichen Erfolgsfaktor dar
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„Wie du kommst gegangen, so wirst du empfangen“ – so lautet die alte Binsenweisheit, dass gerade die Kleider Leute machen. Doch ist es wirklich eine reine Binsenweisheit? Nein, denn wie viele Studien beweisen, geht es sogar noch weiter. Nicht nur die eigene Kleidung ist ein wesentlicher Faktor für den eigenen Erfolg oder Misserfolg, auch das Aussehen spielt eine wesentliche Rolle dabei, ob einem selbst Erfolg beschieden ist oder eben nicht.

Attraktive Menschen – unabhängig ihrer Kleidung – sind eher in der Lage die Karriereleiter hoch zu klettern als das unattraktive Pendant. Das abgerundet mit einem zur Situation passenden Outfit und einem in sich stimmigen Styling – schon ist der Erfolg quasi vorprogrammiert. Aber nicht ausschliesslich wegen des Gegenübers, sondern auch und vor allen Dingen dadurch, dass sich das eigene Verhalten massiv verändert. Stichwort Selbstbewusstsein.

Kleider machen Leute – auch im Businessleben



Attraktive machen schneller Karriere. Dabei machen eben nicht nur die Kleider die Leute, sondern auch die Optik des Menschen spielt eine nicht unerhebliche Rolle. Wer nicht attraktiv ist, der hat es auch in der Regel schwerer dabei, die Karriereleiter nach oben zu steigen. So geben zum Beispiel zwei Drittel der für eine Umfrage eines Personaldienstleisters befragten Manager im Bereich Human Ressource der Schweiz freimütig an, dass der Kleidungsstil der Mitarbeiter in die Bewertung der persönlichen Entwicklungschancen des Mitarbeiters einfliesst.

In gleichen Prozentebenen bewegten sich auch die HR-Manager Deutschlands. In den USA liegt die Zahl mit 83 Prozent der Befragten sogar nochmals nicht unerheblich höher. Das bedeutet, dass die eigene Attraktivität in den USA mit einer Wahrscheinlichkeit von 85 Prozent einen Karriereaufstieg verhindert, so sie nicht „massenkompatibel“ ist.

Wieso ist Attraktivität so immens wichtig?

Attraktivität und ein gutes wie auch stimmiges Aussehen werden nicht nur mit Vitalität, sondern vor allen Dingen auch mit einer hohen Leistungsfähigkeit assoziiert. Wer gut ausschaut, der achtet auf sich, der lebt bewusst, der lebt gesund, der ist leistungsfähig. Darauf basiert, dass sich Stilcoaches für den Businessbereich etabliert haben, denn sie helfen dabei, den eigenen Stil zu finden, den richtigen Stil zu finden, die eigene Attraktivität zu steigern und somit auch automatisch seine Karrierechancen zu boosten.



Über die Coaches wird dem Druck Rechnung getragen, dass man einfach gut aussehen muss, denn Attraktivität ist und bleibt ein wichtiger Faktor für den Erfolg. Dabei gilt: Das gute Aussehen ist mittlerweile für Frauen und Männer zu gleichen Teilen wichtig. War es vor Jahrzehnten so, dass der Druck des guten Aussehens auf den weiblichen Mitarbeitern lastete, so hat sich das komplett gedreht und der Druck auf die männlichen Mitarbeiter hat gleichgezogen. Mittlerweile ist es sogar nicht unüblich, dass Firmen selbst ihre Mitarbeiter, die mit Repräsentationsaufgaben betraut sind, auf Firmenkosten beim Styleberater vorstellen. Gerade Mitarbeiter mit dauerhaftem Kundenkontakt müssen Wert auf ein ansprechendes Äusseres und gute Kleidung legen.

Das Dezente trumpft das Aufdringliche



Was die eigene Optik angeht, gibt es simple Grundregeln zu beachten, vertraut man den Stilberatern. Ein klares Styling muss mit einer gepflegten Gesamterscheinung und einer akzeptablen Wertigkeit der Bekleidung kombiniert werden. Das entspricht schon fast dem Idealbild einer weiblichen oder männlichen Schönheit in Hollywood: Nicht überladen wirken, nicht aufdringlich daherkommen, sondern eher schick und dezent. Aber eben auch nicht „zu schön“, denn dem weibliche wie auch männlichen „Model“ wird immer noch „Dummheit“ nachgesagt.



Doch wie sieht das in der Praxis aus? Für weibliche wie männliche Mitarbeiter gilt, der gute Haarschnitt macht viel aus. Der darf dann auch gerne einmal etwas mehr Geld kosten, sofern er die Gesamtoptik stimmig macht. Beim Make-up sollte es dann eher dezent und nicht zu grell sein, denn das schreckt eher ab, als dass er anziehend und attraktiv wirkt. Für die Kleidung gilt wie fürs Make-up: Dezent aber stilvoll ist angesagt. Dabei verzichten gerade Frauen am besten auf „Bling-Bling“, Rüschen oder auch auffällig Musterungen der Garderobe.

Heisst Wertigkeit bei der Bekleidung automatisch, dass es sich um teure Designerware handeln muss? Nein, eher sogar das Gegenteil ist der Fall. Wichtig ist, der Schnitt muss zur Trägerin und zum Träger passen. Die Kleidung muss perfekt sitzen und muss im Gesamteindruck harmonieren.

Kleidungsvorschriften von Branche zu Branche unterschiedlich. (Bild: Solla / shutterstock.com)

Kleidungsvorschriften von Branche zu Branche unterschiedlich. (Bild: Solla / shutterstock.com)

Kleidungsvorschriften von Branche zu Branche unterschiedlich

Ist für die Bankerin und den Banker ein hochseriöses Auftreten was die Kleidung angeht ein absolutes Muss, so darf es in der Medienbranche oder auch im Werbesektor gerne etwas „lockerer“ zugehen. Doch auch im Bankwesen lässt sich der Hosenanzug oder das Kostüm bei der weiblichen Kleidung geschickt „pimpen“, ohne selbst uniformiert oder gar langweilig zu wirken. Fehlt der Pfiff oder die Raffinesse in der Grundkleidung, hilft die Frisur oder ein Accessoire wie ein Schmuckstück dabei, der Gesamtoptik eine Tiefe sowie die persönliche Note zu verleihen.

Doch nicht nur beim Kunden oder in Chefetage wirkt das gepflegte Äussere. Attraktivität wirkt, vertraut man den entsprechenden US-Studien, absolut leistungssteigernd. Mit einem simplen Experiment wurde das belegt: Studenten wurden in Kittel gekleidet. 50 Prozent der zufällig ausgewählten Studenten wurde kommuniziert, sie würden einen Arztkittel tragen, den anderen 50 Prozent wurde mitgeteilt, sie trügen einen Malerkittel. Die vermeintlichen Ärzte schafften es tatsächlich besser als zuvor in normaler Kleidung abzuschneiden und die Malergilde konnte das eigene Vorergebnis nicht verbessern. Damit war für die Studie erwiesen, der angebliche Arzt legte automatisch über sein Outfit eine grössere Aufmerksamkeit sowie höhere Sorgfalt und mehr Konzentration an den Tag.

Wichtig ist, dass man als karrierebewusster Mensch in der Lage ist, sich von der Kleidung her seinem Umfeld anzupassen. „Kleide dich besser als der Durchschnitt, aber nie besser als der Chef“ – mit dieser Faustformel ist der Erfolg quasi garantiert.



 

Oberstes Bild: © KieferPix- shutterstock.com



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