Der Beginn eines perfekten Arbeitstages: Acht Strategien zur morgendlichen Selbstprogrammierung

10.01.2014 |  Von  |  Selbstmanagement
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Der Beginn eines perfekten Arbeitstages: Acht Strategien zur morgendlichen Selbstprogrammierung
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An manchen Morgen fühlt sich der überzeugteste Unternehmer demotiviert – die Nacht war kurz und vor ihm liegt ein harter und langer Tag ohne sichtbare Highlights. In solchen Fällen (und, von diesem Worst-Case-Szenario einmal abgesehen, auch an jedem anderen Tag) hilft eine optimale Gestaltung der ersten Morgenstunden Wunder.

Studien haben ergeben, dass die morgendlichen Stunden das Tempo, den energetischen Level, die Herangehensweise und Kommunikationskompetenz für den ganzen restlichen Tag bestimmen. Mit unseren acht Tipps für einen perfekten Anfang Ihres Workdays programmieren Sie sich positiv, egal, was in den nächsten Stunden auf Sie zukommt.



1. Rebooten Sie den Tag

Nehmen Sie sich morgens (bei einem gesunden Frühstück) kurz Zeit für Ihre Tagespläne. Sie brauchen etwa zehn ungestörte Minuten. Je uninspirierter Sie sich fühlen, desto wichtiger ist die Übung. Visualisieren Sie jetzt die vor Ihnen liegenden Stunden. Wenn Sie mit dieser von Spitzensportlern zum Zielerreichen häufig einsetzten Methode noch nicht vertraut sind, sollten Sie dies ändern.

Visualisierung hilft ebenso in Entscheidungsfindungsprozessen, beim Teambuilding und vielen anderen essenziellen unternehmerischen Situationen. Ersetzen Sie die graue Tagesversion, die sich vor Ihrem inneren Auge abspielt, mit einer Alternative, in der Sie jede Stunde mit einem selbstbestimmten Erfolgshighlight versehen. Bleiben Sie dabei realistisch! Wählen Sie nur Ereignisse, die Sie selbst herbeiführen können – und wenn es eine halbe Stunde Joggen im Park ist oder ein inspirierender Lunch mit einem lange nicht kontaktierten Geschäftspartner. Schalten Sie Ihren inneren Zensor aus, wenn Sie fertig sind: Starten Sie mit dieser Vision in den Tag.

2. Kommen Sie pünktlich

Seien Sie unter allen Umständen rechtzeitig da. Unpünktliche Arbeitsanfänge und der damit verbundene multiple Stress pflanzen sich den restlichen Tag über fort. Die Überwindung des „inneren Schweinehundes“ und der Triumph, gerade an diesem Morgen zehn Minuten früher da zu sein, geben Ihnen den richtigen Kickstart.



3. Setzen Sie die Standards (und atmen Sie tief durch)

Welche Stimmung auch immer Sie an Ihrem Arbeitsplatz erwartet – lassen Sie sich nicht von ihr anstecken. Treten Sie einen mentalen Schritt zurück, atmen Sie (im wahrsten Sinn!) einige Male tief durch und machen Sie sich die Vergänglichkeit der momentanen Anspannung bewusst. Dies gilt vor allem, wenn Sie eine Führungsposition haben. Dann sollte Ihr Mind-Set bei Ihren Mitarbeitern die Messlatte für den Tag setzen. Lassen Sie nicht zu, dass es umgekehrt ist. Konzentrieren Sie sich auf Ihre emotionale Intelligenz und kreieren Sie eine Atmosphäre des Gelingens.

4. Carpe Diem

Dieser Tag ist ein neuer Tag – nicht der Rattenschwanz des gestrigen. Lassen Sie sich nicht als Erstes in eine Aufarbeitungsorgie all dessen ziehen, was gestern nicht erledigt wurde. Setzen Sie erst die Ziele für die folgenden Stunden und erledigen Sie dann genau das, was notwendig ist, um diese zu erreichen. Denken Sie aus der unmittelbaren Zukunft heraus, nicht aus der hinüberschwappenden Vergangenheit des letzten Tages.





Ein guter Start ist die Basis für einen erfolgreichen Arbeitstag. (Urheber: GG-Berlin / <a href="http://pixelio.de" target="_blank">pixelio.de</a>)

Ein guter Start ist die Basis für einen erfolgreichen Arbeitstag. (Urheber: GG-Berlin / pixelio.de)

5. Bleiben Sie fokussiert

Machen Sie sich einen übersichtlichen, möglichst präzisen Tagesplan, bevor Sie sich in die Detailarbeit stürzen – ansonsten können Sie den einzelnen Step-Stones nicht die Zeitfenster zuordnen, die ihnen zustehen, und verbringen zu viel Zeit mit unnötigen Arbeiten. Lassen Sie sich von diesem Überblick nicht durch die erste Mail, den ersten Anruf oder das erste Gespräch abbringen. Wenn Sie erst einmal in den Wahnsinn des Daily Business hineingezogen werden, fällt eine Rückkehr auf die planerische Metaebene extrem schwer.

6. Nehmen Sie Ihr Team wahr

Je gestresster Sie morgens sind, desto wichtiger ist eine bewusste und empathische Hinwendung an Ihr Team: Sie werden es im Laufe des Tages brauchen! Rasen Sie nicht mit einem gemurmelten „Morgen“ an Ihren Mitarbeitern vorbei in Ihr Büro und knallen Sie die Tür zu. Nehmen Sie sich fünf Minuten Zeit, um stehen zu bleiben, echten Kontakt aufzunehmen und Ihre Präsenz spüren zu lassen. Dieses bewusste „Ankommen“ ist an allen Tagen wichtig, und zwar umso mehr, je mehr Personalverantwortung Sie haben. Wenn Sie es aber an Morgenden praktizieren, wo Ihr Team um Ihre stressige Situation weiss, wird es Sie dafür umso mehr schätzen.



7. Huddle

Diese Morgenpraxis ist eine spannende Motivationstechnik. Sobald Ihnen Ihre Tagesziele klar sind, rufen Sie die Mitarbeiter zu sich, die für deren Ausführung zuständig sind. Machen Sie kein offizielles Meeting daraus: Bleiben Sie alle stehen. Kein Um-den-Tisch-setzen, keine Getränke, keine Notizen.

Formulieren Sie Ihre eigenen Tagespläne. Lassen Sie jedes Teammitglied das Gleiche tun. Diese „Veröffentlichung“ lässt die Chancen zur Verwirklichung der Tagesziele gleichzeitig immens ansteigen. Solche kurzen Huddles sind ein echter Boost für die Team-Atmosphäre und helfen Ihnen, den nötigen Druck auf sich selbst aufzubauen.

8. Belohnen Sie sich

Planen Sie eine kleine Belohnung für den späteren Vormittag ein. Für mich ist dies ein wirklich guter Cappuccino, verbunden mit einem kurzen Sprung zum Coffeeshop an der Ecke. Egal was es ist: Machen Sie daraus einen echten Qualitätsmoment, in dem Sie Ihre Batterien wieder aufladen und sich für die harte Arbeit des Morgens belohnen!



 

Oberstes Bild: © Minerva Studio – Fotolia.com

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